„Reichtum gerechter besteuern: Forderungen nach Vermögensteuer und sozialer Balance“

    28.03.2025 210 mal gelesen 8 Kommentare

    Gastbeitrag: Besteuerung von Reichtum – Milliarden für die Gesellschaft

    In einem Gastbeitrag auf fr.de fordern Stefan Körzell vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und Yannick Haan von der Initiative „taxmenow“ eine gerechtere Besteuerung von Reichtum in Deutschland. Sie argumentieren, dass die Modernisierung des Landes und die Stabilisierung der Demokratie nur gelingen können, wenn wohlhabende Bürger stärker zum Gemeinwesen beitragen. Der Bundestag hat zwar ein kreditfinanziertes Sondervermögen beschlossen, um in den nächsten zwölf Jahren Infrastruktur und klimafreundliche Projekte zu fördern, doch dies löst nicht alle finanziellen Herausforderungen.

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    Die Autoren kritisieren, dass die soziale Ungleichheit durch Kürzungen auf Landes- und Kommunalebene weiter verschärft wird. Sie weisen darauf hin, dass das reichste Prozent der Bevölkerung rund 30 Prozent des gesamten Vermögens besitzt, während fast 900.000 Menschen in Deutschland von Kapitalerträgen leben. Gleichzeitig zahlen diese Überreichen vergleichsweise wenig Steuern. Beispielsweise liegt die Steuer- und Abgabenquote eines Mustermillionärs mit 1,6 Millionen Euro Einkommen bei nur 24 Prozent, während ein Durchschnittsehepaar mit 110.000 Euro Einkommen 43 Prozent abführt.

    „Die Politik muss sich die Milliarden endlich dort holen, wo sie liegen“, fordern Körzell und Haan.

    Die Autoren plädieren für die Wiedereinführung der Vermögensteuer und eine gerechtere Erbschaftsteuer, um die Ungleichheit zu bekämpfen und die Demokratie zu stärken.

    Vermögensverteilung Anteil
    Reichstes 1% 30%
    Reichstes 10% 60%

    Zusammenfassung: Die Autoren fordern eine stärkere Besteuerung von Reichen, um soziale Ungleichheit zu reduzieren und die Demokratie zu stabilisieren.

    Analyse: Wer gehört zur Mittelschicht?

    Eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln), veröffentlicht auf fnp.de, beleuchtet die Zugehörigkeit zur Mittelschicht in Deutschland. Die Studie zeigt, dass die Mittelschicht seit 1995 von 70 Prozent auf 63 Prozent der Bevölkerung geschrumpft ist. Dennoch rechnen sich rund 80 Prozent der Deutschen selbst dieser Gruppe zu. Die Definition der Mittelschicht basiert auf dem Median-Einkommen, das 2023 bei 26.274 Euro lag.

    Ein Single gehört zur Mittelschicht, wenn er ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 1.850 und 3.470 Euro hat. Für eine vierköpfige Familie liegt die Grenze bei 3.880 Euro. Als reich gilt, wer mehr als 250 Prozent des Median-Einkommens verdient, also mindestens 5.780 Euro netto monatlich als Single. Nur knapp vier Prozent der Deutschen fallen in diese Kategorie, obwohl viele den Anteil der Reichen auf 25 Prozent schätzen.

    Haushaltsgröße Mittelschicht (Nettoeinkommen) Reichtum (Nettoeinkommen)
    Single 1.850–3.470 € ab 5.780 €
    Vierköpfige Familie ab 3.880 € ab 14.500 €

    Zusammenfassung: Die Mittelschicht schrumpft, während die Einkommensgrenzen für Reichtum klar definiert sind. Nur vier Prozent der Deutschen gelten als reich.

    Ungleiche Verteilung von Wohlstand

    Ein Beitrag auf derstandard.at thematisiert die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, insbesondere in Österreich. Der Artikel stellt die Frage, wie eine gerechtere Verteilung des Wohlstands erreicht werden kann. Diskutiert wird, ob der Staat stärker regulierend eingreifen oder die Gesellschaft mehr Verantwortung übernehmen sollte. Die Konzentration von Reichtum in den Händen weniger wird als Gefahr für die soziale Gerechtigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gesehen.

    Zusammenfassung: Die Diskussion über die ungleiche Verteilung von Wohlstand zeigt die Notwendigkeit von Reformen, um soziale Spannungen zu reduzieren.

    Quellen:

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    Also ich find ja das ganze Thema mit der Steuerung von diesen Ultrareichen echt ma mega kompliziert, also wie sollen so Vermögenssteuern eig funktioniren?? Wenn das reichste 10% so viel Kohle haben, wieso kriegt der Staat das net geregelt da mehr abzukratzen ohne jetz die Wirtschaft zu strüpkieren odef wie das heist... ich mein, wenn die leute dann auswandern mit ihrer Kohle war ja auch nix gewonnen, oder? ? Ehrlich so so wichtig das endlich ma ne lösung gibt, aber ich verstehe nich ganz, warum man nich allein durch die Erbschaftssteuer was regeln kann, wenn das ja alles so viel wert is, was is damit? ?

    Aber ey, btw, wo sind eig die mittelschicht-leute bei dem ganzen thema!? Es geht imma nur um reich und arm aber die normalen leute leiden doch auch unter hohen steuern. Also ich find man müsste da auch mal gucken dass sowas nich auf den Mab beladtet wird, nur weil am ende der staat wieder geld verschwendet, sorry, aber is so!

    Achja, hab auch ma gehöört das die Schweiz das auch anders macht, da zahlen die zwar weniger steuern aber dafür funktioniert das trozdem iwie besser. Warum guckt man nich da mehr ab?? ? Fühlt sich alles so unendlich an wie ein Kreislauf, haha. Views? ?
    Ich frage mich, wie realistisch so eine Vermögensteuer heutzutage überhaupt umsetzbar wäre. Klar, das reichste Prozent hat enorm viel, aber wie will man verhindern, dass die ihr Geld entweder clever wegparken oder einfach ins Ausland abwandern? Dazu kommt, dass man dann erstmal einheitlich bewerten müsste, was Leute alles besitzen – das klingt doch extrem aufwendig und vermutlich wieder unendlich bürokratisch.
    Also ich versteh net wieso immer gesagt wird das nur die reichen mehr zahlen solln ?? Klar ham die viel kohle, aber glaubt wirkl wer das dann alles besser wird wenn der staat mehr geld hat? Der verschwendet das doch eh immer an iwelche unnötigen Projekte, oder seh ich das falsch?
    Also ich muss sagen, das Thema trifft nen wunden Punkt bei mir. Klar, Reichtumsbesteuerung klingt erstmal super – ich mein, wer würde nicht gerne sehen, dass die dicke Kohle von den oberen 1% mehr in Schulen, Krankenhäuser oder den Klimaschutz fließt? Aber ich frag mich echt, wie das umsetzbar sein soll, ohne dass die Leute mit den großen Vermögen einfach ins nächste Steuerparadies abhauen. Ist ja nicht so, als gäb’s da keine Optionen... und am Ende stehen wir da mit leeren Händen.

    Und, was ich an der Diskussion immer ein bisschen schade finde, ist, dass die Mittelschicht oft so nebenbei abgefrühstückt wird. Der Artikel schlägt zwar den Bogen dahin, aber seien wir mal ehrlich: Viele aus der Mittelschicht tragen doch jetzt schon ne ordentliche Steuerlast. Wenn man ständig hört, dass 43 Prozent vom Einkommen eines Durchschnittsehepaars weggehen, fragt man sich schon, wie gerecht das alles verteilt ist.

    Ein anderer Punkt, der mich beschäftigt, ist das mit der Erbschaftssteuer. Im Prinzip find ich die Idee gar nicht so schlecht, weil ja wirklich oft riesige Vermögenswerte einfach so übergehen, ohne dass viel bei der Allgemeinheit landet. Aber was ist, wenn da Unternehmen mit drin hängen? Da hab ich schon oft gehört, dass das im schlimmsten Fall Arbeitsplätze kosten könnte, weil kleinere Betriebe dann einfach nicht mehr überleben können. Wieso wird sowas nicht deutlich strenger differenziert? Heißt ja immer, man will die großen "Dicken" belasten, da kann man das doch auch klarer definieren.

    Ach, und was die Schweiz angeht, das wurde ja hier schon angesprochen – bei denen läuft’s ja tatsächlich irgendwie ganz anders, aber das System dort eins zu eins zu übernehmen, wird halt nicht gehen. Ganz andere Voraussetzungen, viel kleinere Bevölkerung, und überhaupt – das kann man doch schwer vergleichen, oder? Trotzdem könnte man ja mal genauer hinschauen und gucken, welche Aspekte für Deutschland funktionieren könnten.

    Am Ende bleibt irgendwie das Gefühl, dass der ganze Reichtum in den Händen weniger einfach gigantisch ist und gleichzeitig ein Großteil so tut, als wäre die Mittelschicht der größte Profiteur – was ich ehrlich gesagt echt nicht so sehe. Es gibt echt ne Menge offene Fragen, wie das gerechter gehen kann, ohne am Ende alle noch mehr zu belasten! Würde mir da echt mal durchdachte Konzepte wünschen und nicht immer nur diesen pauschalen "Reichtum besteuern"-Ruf.
    Ich frag mich, warum in der Diskussion über die Vermögensverteilung eigentlich kaum darüber gesprochen wird, wie viele von diesen "Kapitalerträgen-Lebenden" ihr Vermögen im Ausland parken. Klar, stärkere Steuern für Superreiche klingen gut, aber wenn man nicht gleichzeitig Maßnahmen gegen Steuerflucht umsetzt, bringt das doch am Ende nix, oder? Vielleicht sollte man das ganze System mal international stärker abstimmen – so was wie ne globale Mindeststeuer, damit keiner mehr so leicht abhauen kann.
    Haha alle reden immer nur über die Reichen steuern, aber wer kontrolliert das eig?? Das mit dem Mustermillionär hab ich zb garnicht gewusst, das der weniger quassi zahlt als normale Ehepaare, das is ja verrückt. Aber ehrlich, wie will die politik das übberhaupt umsetzten, ohne das sich alles verschiebt? Klingt immer leicht auf papier, aber in echt ganz anders!!!
    Aber mal ehrlich, wie soll man denn nachvollziehen, dass nur 4% als reich gelten, wenn doch ständig davon die Rede ist, dass es in Deutschland zu viele Superreiche gibt?
    Mich würde mal interessieren, wie realistisch das überhaupt ist, dass eine Vermögensteuer auf die Beine gestellt wird, wenn sich selbst bei der Erbschaftsteuer seit Jahren kaum was tut.

    Zusammenfassung des Artikels

    Die Autoren fordern eine gerechtere Besteuerung von Reichtum, um soziale Ungleichheit zu verringern und die Demokratie zu stärken, während Analysen zeigen, dass die Mittelschicht schrumpft und nur vier Prozent der Deutschen als reich gelten. Die ungleiche Vermögensverteilung wird als Gefahr für sozialen Zusammenhalt gesehen, was Reformen zur Förderung von Gerechtigkeit notwendig macht.

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    Geschmacksprofil Torfrauch, Meeresbrise, Zitrusnoten Reife Früchte, dunkle Schokolade, Gewürze, Vanille Tiefen Torfrauchnoten, dunkle Schokolade, Fruchtige Nuancen Honig, getrockneten Früchten, Gewürzen Reife Früchte, Honig, weiße Schokolade, dezente Holznoten
    Fassart Bourbonfässer, Ex-sherry Fass Ex-Bourbon, Ex-Sherryfass (Eiche) Ex-Sherry, Ex-Bourbon Ex-Sherry, Ex-Bourbon Ex-US-Whiskey-, Sherry- und Mizunara-Fässer
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