„Toxischer Reichtum“: Sebastian Klein fordert gerechtere Vermögensverteilung in Deutschland

    31.03.2025 193 mal gelesen 8 Kommentare

    Die ungezügelte Freiheit der Superreichen: Ein Blick auf „toxischen Reichtum“

    Der Unternehmer und Psychologe Sebastian Klein, bekannt als Mitgründer der App Blinkist, hat in seinem Buch „Toxisch reich“ die Gefahren extremer Vermögensungleichheit analysiert. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung beschreibt Klein, wie er nach dem Verkauf seiner Anteile an Blinkist zum Multimillionär wurde, jedoch den Großteil seines Vermögens in gemeinnützige Projekte investierte. Er kritisiert, dass in Deutschland fünf Prozent der Bevölkerung mehr besitzen als die restlichen 95 Prozent zusammen. Diese Ungleichheit sei nicht durch Leistung, sondern durch ungleiche Startchancen und Erbschaftsverhältnisse bedingt.

    Werbung

    Ein zentrales Problem sieht Klein im Steuersystem, das Vermögen und Erbschaften privilegiert. So machen Steuern auf Vermögen und Erbschaften in Deutschland nur ein Prozent des gesamten Steueraufkommens aus. Steuerhinterziehung und kreative Buchführung kosten den Staat jährlich Milliarden Euro. Klein plädiert für Reformen, die eine gerechtere Verteilung ermöglichen, bleibt jedoch in seinen Vorschlägen vage. Die Süddeutsche Zeitung merkt kritisch an, dass das Buch wichtige theoretische Diskussionen, wie die Frage nach einem Kapitalismus ohne Wachstum, nicht aufgreift.

    „Ich möchte in 50 Jahren sagen können, dass ich mein Bestes gegeben habe. Denn nicht mehr – aber auch nicht weniger kann jeder von uns tun.“ – Sebastian Klein
    Steueraufkommen aus Vermögen und Erbschaften 1 %
    Besitz der reichsten 5 % Mehr als die restlichen 95 % zusammen

    Zusammenfassung: Sebastian Klein fordert eine gerechtere Verteilung von Vermögen und kritisiert das deutsche Steuersystem. Seine Vorschläge bleiben jedoch unkonkret, und wichtige theoretische Fragen werden nicht behandelt. (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

    Ex-Millionär Sebastian Klein: Warum er den Großteil seines Vermögens abgab

    Im Gespräch mit Utopia erklärt Sebastian Klein, warum er den Großteil seines Vermögens abgegeben hat. Nach dem Verkauf von Blinkist erkannte er, dass extremer Reichtum nicht nur persönliche Sicherheit, sondern auch gesellschaftliche Probleme mit sich bringt. Er investierte sein Geld in gemeinwohlorientierte Projekte und gründete 2019 das Unternehmen „Neue Narrative“, das im Verantwortungseigentum geführt wird. Dies bedeutet, dass niemand durch den Verkauf des Unternehmens reich werden kann.

    Klein kritisiert die Illusion der Leistungsgesellschaft und betont, dass Deutschland in Wahrheit eine Erbengesellschaft sei. Das reichste 0,1 Prozent der Bevölkerung besitzt über ein Fünftel des gesamten Vermögens, während die ärmere Hälfte fast nichts hat. Diese Ungleichheit gefährdet laut Klein die Demokratie, da Superreiche politischen Einfluss nehmen und die öffentliche Meinung prägen können.

    • Das reichste 0,1 % besitzt über 20 % des Vermögens.
    • Die ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzt nahezu nichts.

    Auch die Klimakrise sieht Klein eng mit extremer Ungleichheit verknüpft. Das reichste Prozent der Weltbevölkerung verursacht mehr als doppelt so viele Emissionen wie die ärmere Hälfte. In Deutschland stößt eine Person aus dem reichsten Prozent 83 Tonnen CO₂ pro Jahr aus – das 15-Fache des Durchschnitts. Klein fordert eine gerechtere Besteuerung, die Förderung von Verantwortungseigentum und die Einführung eines Grunderbes für alle.

    „Unsere Wirtschaft braucht keine Milliardäre, um zu funktionieren.“ – Sebastian Klein
    CO₂-Ausstoß des reichsten 1 % in Deutschland 83 Tonnen pro Jahr
    CO₂-Ausstoß des Durchschnitts 15-mal weniger

    Zusammenfassung: Sebastian Klein sieht in extremer Vermögensungleichheit eine Bedrohung für Demokratie und Klimaschutz. Er fordert eine gerechtere Besteuerung und strukturelle Reformen, um Chancengleichheit zu fördern. (Quelle: Utopia)

    Quellen:

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Hmm ich find das schon krass wie der das erklärt mit den Steuern und verrauscht obv sowas nicht ohne Grund so bleibt. Aber was ich net check is – warum genen Superreiche dann nich mehr her freiwillig?? Wenn der Klein das kann, könn die anderen doch auch mal???!! ?
    Also ich versteh nicht wieso die reichen so viel mehr CO2 verusraachen, ham die alle eigene Fabriken oder wie kann das sein?
    Also das reichste 0,1% mit so viel Vermögen und dann tun die kaum was fürs Klima, das zeigt doch wie bisschen Geld regiert echt alles über unser Leben, oder??
    Also erstmal super interesanter Artigel, echt mal! Aber ich bin irgednwei so gar nich klar damit, was das mit dem CO2 zu tun hat, ich meine, ja die reihcen verbrauchen sicher mehr aber wieder der eine schon meinte, wenn man den leuten alles wegnimmt, ändert das ja die Konsumgesellschaft nich oder? Das war doch ein other Komment hier oder so? Ich les soviel Meinungen grad, sorry wenn’s durcheinader ist.

    Was mich aber auch wurmt ist, WARUM das mit deuts chem Steuergerüst so schleppend geht. EIn Prozent is ja fast nix, das ist wie Brotkrümel im Kuchenteig! XD Aber gut, wer sollen das durchboxn? DI poli..polit="politischen" Eliten? Hab ma gehört, die haben selbst schwere Lobbys am Hals. Vllt muss das alles generünidged uptadet werden, oder n neuen Ansatz? Und hab Seb Klein jetzt mal gegoogled wahnsinn, witzig das ein eXMillionär gegen eiNGes Mehr so brennt !
    Ich find's ehrlich gesagt spannend, dass Klein so offen drüber redet, dass die Superreichen auch politischen Einfluss haben. Das ist doch genau der Punkt, der mich am meisten stört: Wenn die mit ihrem Vermögen auch noch die Politik lenken können, wie sollen da jemals faire Gesetze durchkommen? Und klar, jeder könnte mehr "freiwillig" abgeben, aber ohne klare Regeln wird das doch nie genug, oder?
    Also, ich find ja diese Sache mit dem CO2 und den Reichen schon irgendwie funny (obwohl's echt traurig ist lol). Aber ehrlich, 83 Tonnen?? Wie machen die des eig, fliegen die jeden Tag privat jet oder so? Ich meine ich hab mal gelesen dass n Flugzeug halt echt krass viel verbraucht, aber das iss ja wirklich VIEL zu wenig wieviel eine Person da alleine raushaut. Vielleicht gibt's da auch so Luxusautos die mehr Spritt fressen oder was. Aber des kanns doch net alle erklären, ich schnalls iwie nicht so ganz.

    Und btw, jemand hier meinte warum die Superreiche net so einfach freiwillig was abgeben – ich meine das wär halt voll schön, aber Leute die MÜSSEN es halt net, oder!? Also warum sollten die dann?? Wenn ich ehrlich bin, ich glaub viele denken halt denen gehört alles nur weil die mehr gemacht haben oder vllt Glück hatten mit Familie Geld und so. Aber so freiwillig Geld hergebn is vllt viel bei denen auch so ne ego Sache... "jaa aber das ist doch MEINS!!" So klingt des zumindest. Aber warum des so is, keine Ahnung (vllt n Gehirnding lol).

    Ach ja, und wow der Klein der hat sein ganzes Geld halt in gute Sachen gepumpt, RESPECT dafür muss ich sagen. Ich mein halloooo, wer macht sowas freiwillig, oder? :D Aber worüber ich nachdenk is, warum hört er bei so Ideen über Kapitalismus ohne Wachstumszeug auf? Sicher KA, weil das halt mega kompliziert is und voll Theorie, aber das wär doch wichtig für sowas oder nich?!
    Ich kapier echt net, warum die Leute hier soviel auf Steuern rumreiten, als wär das DIE Lösung. Klein hat selber gesagt, er hat nen Großteil seines Gelds verschenkt – warum macht das dann nicht mehr die Runde? Vielleicht wär sowas wie freiwillige Spendenaktionen besser, statt zu hoffen, dass der Staat alles regelt... aber jo, kp ob das alle umsetzen würdn.
    Vielleicht wäre es auch spannend zu überlegen, ob Superreiche durch mehr Transparenz bei ihrem Vermögenseinsatz Vertrauen schaffen könnten?

    Whisky Anbietervergleich

    Wir haben für Sie die besten Whiskys verglichen und anhand von wichtigen Kriterien wie Qualität, Geschmack und Reifung bewertet. Viele Sorten überzeugen durch innovative Destillationsverfahren, einzigartige Aromen und moderne Fasslagerung. Zudem bieten zahlreiche Hersteller praktische Vorteile wie detaillierte Herkunftsinformationen und umfangreiches Zubehör, um Ihr Whisky-Erlebnis perfekt zu machen. Finden Sie jetzt den idealen Whisky, der Ihre persönlichen Genussvorlieben erfüllt!

      Grafik Produkt Grafik Produkt Grafik Produkt Grafik Produkt Grafik Produkt
      Port Ellen 40 Years Old  Glenfarclas 50 Years Old Hunter Laing - Ardbeg 30 Years Old The Balvenie 40 Years Old Hibiki Suntory 30 Year Old 
    Brennregion Islay Speyside Islay Speyside Minato, Suntory
    Alter 40 50 30 40 30
    Geschmacksprofil Torfrauch, Meeresbrise, Zitrusnoten Reife Früchte, dunkle Schokolade, Gewürze, Vanille Tiefen Torfrauchnoten, dunkle Schokolade, Fruchtige Nuancen Honig, getrockneten Früchten, Gewürzen Reife Früchte, Honig, weiße Schokolade, dezente Holznoten
    Fassart Bourbonfässer, Ex-sherry Fass Ex-Bourbon, Ex-Sherryfass (Eiche) Ex-Sherry, Ex-Bourbon Ex-Sherry, Ex-Bourbon Ex-US-Whiskey-, Sherry- und Mizunara-Fässer
    Preis 10.809,89 € 7.863,93 € 5950,00 € 5984,99 € 5555,00 €
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE