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    Dänische Forscherinnen sammeln Redensarten in Lübeck für internationalen Sprachunterricht

    21.08.2025 300 mal gelesen 5 Kommentare

    Redensarten als kultureller Schatz: Dänische Germanistinnen forschen in Lübeck

    Zwei dänische Germanistinnen, Erla Hallsteinsdóttir (55) und Irene Simonsen (59), haben in Lübeck mit einem besonderen Projekt begonnen: Sie sammeln Redensarten aus aller Welt, um daraus später Unterrichtsmaterial für den Sprachunterricht in Deutschland und Dänemark zu entwickeln. Während ihres Aufenthalts bei der Internationalen Deutschlehrertagung sprachen sie zahlreiche Menschen an und baten sie, ihre Lieblings-Redensarten aufzuschreiben. Die Ergebnisse wurden auf Karteikarten festgehalten, einige davon sogar mit Illustrationen versehen.

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    Ein zentrales Anliegen der Forscherinnen ist es, nicht nur den aktiven Sprachschatz, sondern auch das dahinterliegende Kulturwissen zu erfassen. „Ein Schwerpunkt ist die Kreativität“, betont Hallsteinsdóttir. Besonders interessieren sie die sprachlichen Bilder, die in den Redensarten zum Ausdruck kommen.

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    Redensart Bedeutung/Kontext Herkunft
    Mit Kanonen auf Spatzen schießen Übertriebener Aufwand für eine Kleinigkeit Deutschland
    Einen Elefanten reiten, um einen Grashüpfer zu fangen Übertriebener Aufwand für eine Kleinigkeit Thailand
    Aus einer Mücke einen Elefanten machen Etwas unnötig aufbauschen Deutschland
    Schwein haben Glück haben Deutschland
    Vom Wiegen wird die Sau nicht fett Kontrolle allein bringt keinen Fortschritt Deutschland
    Das Schwein im Sack kaufen Etwas kaufen, ohne es zu prüfen Deutschland/Schweden/Estland
    Die Katze lässt das Mausen nicht Jemand ändert seine Gewohnheiten nicht Deutschland
    Mit Speck fängt man Mäuse Mit Anreizen kann man etwas erreichen Deutschland
    Mühsam nährt sich das Eichhörnchen Erfolg kommt nur langsam Deutschland
    Wer schläft, fängt keine Fische Wer untätig ist, erreicht nichts Italien
    Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen Zwei Probleme mit einer Lösung bewältigen Deutschland
    Zwei Vögel mit einem Stein töten Zwei Probleme mit einer Lösung bewältigen Angelsächsischer Raum

    Die gesammelten Redensarten zeigen, wie unterschiedlich Kulturen mit ähnlichen Situationen umgehen. Während in Thailand „ein Elefant geritten wird, um einen Grashüpfer zu fangen“, schießt man in Deutschland „mit Kanonen auf Spatzen“. In Schweden kauft man nicht gern „das Schwein im Sack“, während der Este sogar das Ferkel nicht kauft. In Deutschland denkt man dabei eher an Katzen.

    Tiere spielen eine zentrale Rolle in vielen Redensarten. Schweine stehen in Deutschland für Glück, aber auch für Unerwünschtes. Katzen und Hunde symbolisieren Gegensätze, während Mäuse und Eichhörnchen für Mühsal und Armut stehen. In Brasilien blickt man mitleidig auf das Huhn, das Korn für Korn seinen Kropf füllt. Auch Insekten finden ihren Platz: Heuschrecken werden kritisch betrachtet, Fliegen eher verachtet, während Bienen als fleißig gelten und Schmetterlinge positive Gefühle hervorrufen.

    • Redensarten spiegeln kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten wider.
    • Tiere sind häufige Protagonisten in Sprichwörtern und Redewendungen.
    • Die Forscherinnen wollen die Ergebnisse für den Sprachunterricht nutzbar machen.
    „Ein Schwerpunkt ist die Kreativität, uns interessieren die sprachlichen Bilder. Wir wollen nicht nur an den aktiven Sprachschatz ran, sondern auch an das Kulturwissen.“ (Erla Hallsteinsdóttir)

    Infobox: Wichtigste Erkenntnisse

    • Zwei dänische Germanistinnen sammeln Redensarten aus aller Welt, Startpunkt war Lübeck.
    • Die Redensarten werden auf Karteikarten dokumentiert, teils mit Illustrationen.
    • Ziel ist die Entwicklung von Unterrichtsmaterial für Deutschland und Dänemark.
    • Redensarten bieten Einblicke in kulturelle Eigenheiten und Denkweisen.
    Quelle: Lübecker Nachrichten

    Quellen:

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    Ich find das Projekt mega spannend, irgendwie machen wir uns ja viel zu selten Gedanken darüber, warum wir eigentlich so reden, wie wir reden. Tiere tauchen ja echt ständig in den Beispielen auf – man merkt erst durch so einen Vergleich, dass das nicht überall gleich ist und manchmal total anders klingt. Besonders lustig fand ich, wie die in Thailand auf einen Elefanten steigen, um nen Grashüpfer zu kriegen – das is doch fast schon poetisch, wenn mans mal mit unseren Kanonen und Spatzen vergleicht.

    Was jemand weiter oben geschrieben hat, dass man manche Redewendungen als Muttersprachler gar nicht mehr groß wahrnimmt, stimmt bei mir total. Ich hau ständig so Sprüche raus wie „Mühsam nährt sich das Eichhörnchen“, aber wenn ich ehrlich bin, denk ich nie drüber nach was das eigentlich für'n Bild is. Vielleicht hilft so ein Unterrichtsmaterial ja wirklich dabei, wieder bewusster zu sprechen.

    Mir fällt auch auf, dass viele von den Redensarten so ein bisschen was altmodisches haben – also heutzutage ist „das Schwein im Sack kaufen“ ja eher selten, aber trotzdem weiß fast jeder was gemeint ist. Eigentlich schade, wenn sowas mal ausstirbt. Bin jedenfalls gespannt, ob die Forscherinnen das echt irgendwie cool in Schulbücher oder so bringen – wär witzig mal im Unterricht gemeinsam rauszufinden, was in anderen Ländern so der Klassiker unter den Redensarten is.

    Und ja, die Idee mit den Karteikarten und den Bildern find ich persönlich richtig gut, so merkt man sich das wahrscheinlich viel leichter, als wenn man nur einen langweiligen Text dazu liest. Hätt ich mir zu meiner Schulzeit auch gewünscht.
    Mir ist auch schon öfter aufgefallen, dass manche Sprichwörter in anderen Sprachen bei uns total komisch klingen oder gar keinen Sinn machen, deshalb find ich das richtig spannend, dass die Forscherinnen gerade darauf schauen, wie unterschiedlich Tiere oder Bilder in Redensarten eingesetzt werden.
    Ich fand spannend, was jemand weiter unten über die Tiere in den Redensarten geschrieben hat. Mir ist vorher echt nicht aufgefallen, wieviele Tiere da immer vorkommen – aber jetzt wo ich drüber nachdenke, stimmt das total, egal ob Schwein, Katze oder Elefant. Find ich krass, wie verschieden die Bedeutungen sein können, je nachdem aus welchem Land die Redewendung kommt. Da kann man beim nächsten Treffen mit Freunden gleich mal paar internationale Sprüche raushauen und schauen, wer was versteht.
    Was ich an dem Projekt ja besonders cool find: Man merkt irgendwie erst, wie oft Tiere tatsächlich in unseren Redensarten auftauchen, wenn man alles mal so nebeneinander sieht. Aber was eigentlich noch kaum jemand in den Kommentaren angesprochen hat – voll viele dieser Sprichwörter funktionieren ja nur im jeweiligen Sprachraum, weil da so bestimmte Bilder oder Erfahrungen einfach als selbstverständlich genommen werden. Also zum Beispiel: Klar, hier weiß jeder, warum das „Schwein im Sack“ seltsam ist, aber frag das mal jemanden, der in nem Land aufgewachsen ist, wo Schweine nicht so die große Rolle spielen. Ich hab mal erlebt, dass sowas im Deutschunterricht zu richtigen Aha-Momenten geführt hat, weil manche gar nicht gecheckt haben, woher das kommt.

    Und irgendwie find ich es auch interessant, dass die Däninnen das hier in Lübeck gestartet haben. Die Grenze ist ja eigentlich grad mal um die Ecke und trotzdem gibt’s ja schon zwischen Deutschland und Dänemark so richtig viele kleine Unterschiede in der Sprache. Mich würd mal interessieren, ob dabei rauskommt, dass in Skandinavien vielleicht ganz andere Tiere in ihren Sprichwörtern rumlaufen – oder ob manche Klassiker wie die „Katze beim Mausen“ überall verständlich wären, auch ohne deutsche Vorbildung.

    Dass sie das alles mit Illustrationen sammeln, find ich übrigens auch nicht schlecht – manchmal reicht ein Bild mehr als zehn Erklärungen, vor allem bei so alten Redensarten. Da sieht man gleich, wo das herkommt oder wie’s gemeint ist. Ich hab zum Beispiel bis spät in die Schule immer gedacht, „Vom Wiegen wird die Sau nicht fett“ wär bloß so’n dummer Spruch von Erwachsenen und gar nicht gecheckt, dass da auch so’n Funken Wahrheit von früher mitspielt.

    Am lustigsten find ich aber echt, wie ähnlich eigentlich viele Redewendungen sind, egal ob mit Spatzen, Fliegen oder Elefanten – es läuft oft auf die gleichen Themen raus. Manchmal ist die Pointe anders oder viel drastischer (zwei Vögel mit einem Stein töten klingt schon ganz schön grob), aber eigentlich merkt man: Am Ende kämpfen alle mit den gleichen Problemen, nur die Tiere wechseln. Wär mal spannend zu sehen, wie das in komplett anderen Kulturkreisen aussieht, z.B. in Afrika oder Asien abseits von dem Elefanten-Grashüpfer-Beispiel.

    Auf jeden Fall Daumen hoch, dass sich da mal wer drum kümmert und vielleicht ein bisschen frischen Wind in die Unterrichtsbücher bringt!
    Also erstmal ganz offen, diese Sache mit Brasilien und das Huhn hat ja keiner angesprochen hier, aber das Huhn, das Korn für Korn sammelt, ist irgendiwe mein neues Soul-animal glaub ich haha :D Aber so mit den Tieremsmetphoren das is vllcht überall so weil alle Länderr ja tiere haben und nich jeder nen Elefanten, aber vllt meinen die thailänder dann garkeinen Elefanten sondern sowas wie.... halt was richtig großes und wir ham halt keinen Elefant im Feld drum dann halt die Spatzen und Kanonen. Ich frag mich eig ob das Studie auch mal so Redensarten gibts ohne Tiere und ob die dann überhaupt jemand merkt oder so, weil ehrlich, würd mir keins jetzt einfaleln was nicht mindestne ne Maus oder so drin hat.

    Und lustig is ja auch, dass die Forscherinnen sagn wollen die nicht nur die Wörter sammeln sondern das Kulturwissen und so, aber woher wissen die was eig Kulterwissen is? Ich mein in Brasilien das Huhn und in De das Schwein, hab ich gar nicht gewusst überhaupt das das so ne Bedeutung hat. Und ehrlich, ich glaub die Bienen werden überall als fleißig gesehen, weil bienen halt eben immer fleißig sind, dann müsst‘ doch das in jedem Sprachbuch stehen, aber das tun sie bestimmt nicht weil es in der Schule eh nie so tief geht, is dann vielleicht doch ein bischen viel verlangt?

    Ah und noch was, das mit den Karteikarten und Bildern is irgendwie cool weil sonst hat man ja nur diese langweiligen Grammatik-Übungen immer gehabt früher. Aber Illustrationen helfen vllt auch nur wenn die nich voll komisch sind, manche so Schulbuch-Zeichner machen ja total unbrauchbare Sachen. Vielleicht machen die mal was modernres? Oder Pokemon-Redensarten, haha, würd ich eh besser kapiern als das mit dem Schläft keine Fische.

    Naja wie auch immer, finde solange so Redensarten nicht komplett verschwinden, is wohl alles ok, aber ob darauss jetzt der nächte Hit im Schuleunterricht draus wird... eh, bestimmt erstma nich so bald, oder?

    Zusammenfassung des Artikels

    Zwei dänische Germanistinnen sammeln in Lübeck Redensarten aus aller Welt, um daraus kreatives Unterrichtsmaterial zu entwickeln und kulturelle Unterschiede aufzuzeigen. Tiere spielen dabei eine zentrale Rolle als Spiegel verschiedener Denkweisen.

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