Kate im Luxus-Look, Oheka Castle und neue Premium-Kabinen im Überblick

Autor: Elite-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Pressespiegel berichtet über Kates fast 9.000 Euro teures Rugby-Outfit, die Versteigerung von Oheka Castle und neue Premium-Kabinen bei Alaska Airlines und Hawaiian.

Prinzessin Kate, ein US-Luxusschloss und neue Premium-Kabinen: Der aktuelle Pressespiegel

Prinzessin Kate erscheint im Luxus-Look zum Rugby-Termin

Prinzessin Kate und Prinz William haben gemeinsam den britischen Rugbyverein Leeds Rhinos besucht und Sir Kevin Sinfield im DIY Kitchens Stadium in West Yorkshire überrascht. Der Rugbystar war zu diesem Zeitpunkt für einen mehrtägigen Charitylauf unterwegs.

Für den Termin trug Kate eine weite schwarze Hose, ein schwarzes Top und einen smaragdgrünen, doppelreihigen Oversizedblazer von Ralph Lauren. Dazu kombinierte sie Diamantohrringe von Mappin & Webb, die laut t-online.de umgerechnet gut 4.380 Euro kosten.

Der Kaschmirblazer hatte einen Wert von 3.620 Euro und war bereits Anfang August bei einem gemeinsamen Auftritt der Familie in Glasgow zu sehen. Bei der Hose handelte es sich um das Modell Axon des Labels Roland Mouret für 845 Euro, das Kate bereits mehrfach getragen hat.

Allein die Diamantohrringe, der Blazer und die Hose kommen damit auf einen Wert von beinahe 9.000 Euro. William erschien im blauen Sakko mit farblich passendem Hemd und einer Krawatte in einem Blauton.

Erst in der vergangenen Woche hatten sich William und Kate bei der Premiere von Tom Cruises Film „Digger“ in London auf dem roten Teppich gezeigt. Nach der Sommerpause dürften laut t-online.de wieder vermehrt Termine für die Royals anstehen.

„Die Princess of Wales setzte dabei auf ein schlichtes Outfit mit hohem Kostenfaktor.“ – t-online.de

Infobox: Kate trug einen Blazer für 3.620 Euro, eine Hose für 845 Euro und Diamantohrringe für umgerechnet gut 4.380 Euro. Die drei genannten Bestandteile des Outfits haben laut t-online.de einen Wert von beinahe 9.000 Euro.

Oheka Castle wird versteigert: Ein Anwesen mit Gatsby-Verbindung

Oheka Castle, das zweitgrößte Privathaus der USA, soll am 27. Oktober über die Plattform Concierge und Adam Modlin von der Maklerfirma The Modlin Group versteigert werden. Das Anwesen auf Long Island gilt laut Business Insider Deutschland als mögliche Inspiration für die ausschweifenden Partys in „Der große Gatsby“.

Der Finanzier Otto Hermann Kahn ließ Oheka Castle 1919 auf Long Island errichten. Das Anwesen wurde nach seinem Besitzer benannt und umfasst 10.126 Quadratmeter sowie 127 Räume.

Kahn soll rund elf Millionen Dollar für ein 1,7 Quadratkilometer großes Grundstück in West Hills, New York, bezahlt haben. Nach heutigem Wert entspreche das etwa 213 Millionen Dollar beziehungsweise rund 187,9 Millionen Euro.

Die Geschichte des Anwesens verlief wechselhaft. Nach Kahns Tod im Jahr 1934 wechselte Oheka mehrfach den Besitzer; von 1948 bis 1979 beherbergte es die Eastern Military Academy.

Als die Eastern Military Academy 1979 bankrottging und das Anwesen verließ, stand Oheka leer. Brände, Vandalismus und Diebstahl beschädigten das Gebäude, bevor der Immobilienentwickler Gary Melius es 1984 erwarb und 40 Millionen Dollar, rund 35,3 Millionen Euro, in die Restaurierung investierte.

Heute dient Oheka Castle als Hochzeitslocation, Hotel und Restaurant. Das Anwesen wurde außerdem für Filme, Fernsehserien und Musikvideos genutzt; Taylor Swift drehte dort das Video zu „Blank Space“. Auch Kevin Jonas heiratete 2009 auf dem Anwesen.

Oheka ist im National Register of Historic Places eingetragen, die Aufnahme erfolgte im September 2004. Besichtigungen sind für 30 Dollar beziehungsweise etwa 26 Euro möglich.

Die Gestaltung des Hauses war von drei Anforderungen Kahns geprägt: Das Gebäude sollte hoch gelegen sein, einen Blick aufs Wasser bieten und feuerfest sein. Oheka wurde vollständig aus Stein gebaut, nachdem Kahns vorheriges Haus in New Jersey abgebrannt war.

Die Gärten wurden ursprünglich von den Olmsted Brothers entworfen, die auch für ihre Mitwirkung am Central Park bekannt sind. Nach der Restaurierung durch Melius beherbergt das Anwesen unter anderem eine Hochzeitssuite im vierten Stock, eine Bibliothek, einen Ballsaal und historische Räume wie den Chaplin Room.

„Ich kann eine Führung durch Oheka nur empfehlen.“ – Erfahrungsbericht bei Business Insider Deutschland

Infobox: Oheka Castle wurde 1919 erbaut, umfasst 10.126 Quadratmeter und verfügt über 127 Räume. Die Versteigerung soll am 27. Oktober stattfinden; eine Besichtigung kostet 30 Dollar beziehungsweise etwa 26 Euro.

Alaska Airlines plant Premium Reserve und neue Suiten

Die Alaska Air Group, zu der Alaska Airlines und Hawaiian Airlines gehören, hat eine neue Premium-Economy-Kabine namens „Premium Reserve“ angekündigt. Das Angebot soll vor allem auf Langstreckenflügen von Amerika nach Europa und Asien sowie auf ausgewählten Inlandsstrecken eingesetzt werden, berichtet Business Insider Deutschland.

Die Sitze sollen verstellbar sein und über Bein- und Wadenstützen verfügen. Der Sitzabstand wird mit 96 Zentimetern angegeben, außerdem sind ein 16-Zoll-Bildschirm mit Bluetooth-Funktion, Steckdosen und USB-C-Ladeanschlüsse sowie ein verbessertes Bordmenü vorgesehen.

„Premium Reserve“ soll ab dem kommenden Sommer bei beiden Fluggesellschaften buchbar sein. Ab 2028 ist die Kabine auf den 787- und ausgewählten 737-Max-10-Flugzeugen von Alaska sowie in der A330-Flotte von Hawaiian vorgesehen.

Alaska Airlines verfügt derzeit noch nicht über die 737 Max 10. Die Zertifizierung des Flugzeugs, die nach jahrelangen Verzögerungen aufgrund von Sicherheits- und Qualitätsbedenken kurz vor dem Abschluss stand, wurde laut dem Bericht wegen eines neu entdeckten Softwareproblems erneut verschoben.

Neben der Premium-Economy-Kabine sollen auch die Business-Class-Angebote ausgebaut werden. Alaska Airlines führt voll flach verstellbare Sitze unter der Bezeichnung „Aurora Suites“, während Hawaiian Airlines seine Business-Class-Suiten „Leihōkū Suites“ nennt.

Die „Leihōkū Suite“ von Hawaiian Airlines ist für die 787 vorgesehen und soll auf ausgewählten Strecken nach Asien, Ozeanien und Nordamerika angeboten werden. Zusätzlich ist die Einführung in der A330-Flotte geplant, unter anderem mit Bettwäsche in Hotelqualität und verbesserten Annehmlichkeiten.

Die „Aurora Suites“ von Alaska Airlines sollen in allen 787 Dreamlinern eingesetzt werden. Sie verfügen über verbesserte Polsterung, hochwertigere Materialien, Schiebetüren, Bluetooth und große Bildschirme sowie Zugang zu Flughafen-Lounges.

Auf ausgewählten transkontinentalen Strecken soll die „Aurora“ außerdem in 737-Max-10-Flugzeugen installiert werden. Damit gehört Alaska zu den Fluggesellschaften, die vollständig flach verstellbare Premium-Sitze auch in Schmalrumpfflugzeugen anbieten.

Verbindung und KlassePreisangabe
Seattle–Tokio, Business-Class, Hin- und Rückflugetwa 6500 US-Dollar (rund 5525 Euro)
Seattle–London, Business-Class, Hin- und Rückflugetwa 5300 US-Dollar (rund 4500 Euro)
Basic Economyetwa ein Fünftel der jeweiligen Business-Class-Tarife

Die Expansion steht im Zusammenhang mit dem „Alaska Accelerate“-Plan. Alaska hatte Hawaiian im Jahr 2024 für fast zwei Milliarden US-Dollar beziehungsweise rund 1,7 Milliarden Euro übernommen und will damit sein Premium-Angebot sowie seine internationale Präsenz vom Drehkreuz Seattle aus ausbauen.

Der Markt für Premium-Reisen wächst laut dem Bericht, weil Fluggesellschaften verstärkt Kunden ansprechen, die für Lounges, bessere Sitze und zusätzliche Leistungen mehr bezahlen. Eine im Juni veröffentlichte McKinsey-Analyse kam demnach zu dem Ergebnis, dass Business-Class-Kabinen auf transatlantischen Flügen mit Großraumflugzeugen fast genauso viel Umsatz erzielen wie Economy-Kabinen, obwohl sie deutlich weniger Passagiere befördern.

Auch andere Airlines setzen auf dieses Segment. Im Jahr 2025 stiegen die Premium-Einnahmen von Delta im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent, während die Einnahmen aus der Main Cabin zurückgingen.

„Wir glauben, dass Premium mehr ist als nur ein Sitzplatz.“ – Ben Minicucci, CEO der Alaska Air Group

Infobox: Alaska Airlines und Hawaiian Airlines planen Premium-Reserve-Sitze mit 96 Zentimetern Sitzabstand, 16-Zoll-Bildschirmen und Bein- sowie Wadenstützen. Die neue Kabine soll ab 2028 auf ausgewählten Flugzeugen eingesetzt werden; Business-Class-Flüge können laut Bericht etwa 6500 US-Dollar oder etwa 5300 US-Dollar kosten.

Luxus-Immobilien im Westjordanland im Mittelpunkt eines neuen Bildbands

Die israelische Organisation Regavim hat Anfang September einen Bildband über Luxusimmobilien im Westjordanland herausgegeben. Das Buch trägt den Titel „Real Estate Under Occupation“ und zeigt Fotos von einhundert Luxusvillen in palästinensischem Privatbesitz, berichtet Israelnetz unter Berufung auf die „Jerusalem Post“.

Die abgebildeten Häuser verfügen den Angaben zufolge unter anderem über Marmortreppen, gepflegte Außenanlagen und großzügige Pools. Die Aufnahmen entstanden überwiegend im Dorf Muchmas bei Jerusalem sowie in den Kleinstädten De’ir Dibwan und Turmus Ajja östlich von Ramallah.

Einige Gebäude wirken auf den Fotos unbewohnt. Ob sie tatsächlich dauerhaft leer stehen, könne durch einen einzelnen Besuch jedoch nicht festgestellt werden.

Die drei Orte sind laut dem Bericht eng mit der palästinensischen Gemeinschaft in den USA verbunden. Der Bürgermeister von Turmus Ajja erklärte Anfang September, dass rund 80 Prozent der Stadtbewohner die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen.

Naomi Kahn, die Vorsitzende von Regavim, begründete die Veröffentlichung mit der Kritik an einem aus ihrer Sicht einseitigen Bild palästinensischen Lebens. Die internationale Politik müsse auf Fakten und nicht auf Manipulation beruhen, erklärte sie.

„Wir haben uns entschieden, die Kamera auf die Realität vor Ort zu richten.“ – Naomi Kahn, Vorsitzende von Regavim

Regavim wurde 2006 vom heutigen Finanzminister Bezalel Smotritsch und Jehuda Eliahu gegründet. Nach eigenen Angaben setzt sich die Organisation für den Schutz staatlichen Landes ein und sammelt Beweise für illegale Bautätigkeiten im Westjordanland und in der Negev-Wüste.

Seit Mai 2026 steht Regavim auf der Sanktionsliste des Europäischen Rats. Für die im Bildband abgebildeten Gebäude treffe dies laut der „Jerusalem Post“ jedoch nicht zu.

Gleichzeitig gebe es nach Angaben der Vereinten Nationen regelmäßig Beschwerden darüber, dass Palästinensern in von Israel kontrollierten Gebieten der Zugang zu Baugenehmigungen erschwert werde. Der Bericht stellt damit die luxuriösen Immobilien den politischen und baurechtlichen Konflikten in der Region gegenüber.

Infobox: Der Bildband „Real Estate Under Occupation“ zeigt einhundert Luxusvillen. Die Aufnahmen stammen vor allem aus Muchmas, De’ir Dibwan und Turmus Ajja; rund 80 Prozent der Einwohner von Turmus Ajja sollen laut Bürgermeister die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen.

Quellen: