Luxus im Fokus: Elektro-SUV, Villen, Design, Kreuzfahrt und beschlagnahmte Uhren

Autor: Elite-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Artikel berichtet über den Luxus-Elektro-SUV Genesis GV90, millionenschwere Villen im Kreis Kleve, ein 60.000-Euro-Billy-Regal und die „Scenic Eclipse II“ in Warnemünde.

Genesis GV90: Elektro-SUV mit Luxusanspruch

Genesis hat mit dem GV90 sein bislang größtes und luxuriösestes Modell vorgestellt. Der 5,29 Meter lange Elektro-SUV soll die koreanische Marke in das Segment der elektrischen Luxus-SUV führen und nimmt laut Auto Motor und Sport sowie autohaus.de Marken wie Rolls-Royce, Bentley, Mercedes-Maybach und Range Rover ins Visier.

Technische Basis ist die für das Flaggschiff entwickelte eMP-Plattform. Der Radstand beträgt 3,245 Meter, der Innenraum verfügt über einen durchgängig ebenen Boden. Zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse leisten zusammen 490 kW/666 PS und 800 Nm. Damit ist der GV90 das bislang leistungsstärkste Elektrofahrzeug aus dem Hyundai-Kia-Konzern.

Die 123,5 kWh große Batterie soll in der siebensitzigen Ausführung eine voraussichtliche Reichweite von rund 500 Kilometern ermöglichen. An einer Ladesäule mit bis zu 350 kW soll der Ladestand unter idealen Bedingungen in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent steigen können. autohaus.de nennt eine Hochvoltarchitektur mit einer Nennspannung von 703 Volt und Reichweiten von mehr als 500 Kilometern.

MerkmalAngabe
Leistung490 kW/666 PS
Drehmoment800 Nm
Batterie123,5 kWh
Ladezeit22 Minuten von 10 auf 80 Prozent
Radstand3,245 Meter
Höchstgeschwindigkeit240 km/h

Zur Ausstattung gehören Allradantrieb, ein Dual E-LSD mit elektronisch geregelten Sperrdifferenzialen an Vorder- und Hinterachse, eine Mehrkammer-Luftfederung mit adaptiven Dämpfern und eine Hinterachslenkung mit bis zu fünf Grad Lenkwinkel. Die Standardversion beschleunigt laut autohaus.de in 4,9 Sekunden auf Tempo 100, der schwerere Neolun benötigt 5,3 Sekunden.

Der GV90 Neolun übernimmt das vom gleichnamigen Concept-Car aus dem Jahr 2024 bekannte Türkonzept. Die vorderen und hinteren Türen öffnen gegenläufig, eine konventionelle B-Säule fehlt; laut autohaus.de entsteht dadurch ein annähernd zwei Meter breiter Zugang zum Innenraum. Die elektrisch bewegten Coach Doors werden unabhängig voneinander geöffnet, während gleichzeitig ein Trittbrett ausfährt.

Im Innenraum ist neben der Siebensitzer-Konfiguration eine viersitzige Executive Suite vorgesehen. Die Vordersitze lassen sich im Stand elektrisch um 180 Grad drehen. Zwischen den Einzelsitzen befindet sich die extrabreite „Tower Console“ mit integrierten Tischen und Kühlschrank; autohaus.de berichtet zusätzlich über Touchscreen, Kühlbox, echtes Holz, Naturstein und eine Bodenheizung nach dem koreanischen Ondol-Prinzip.

Für die akustische Abschirmung nutzt Genesis Scheiben aus mehr als fünf Millimeter starkem Akustikglas, zusätzliche Dämmmaterialien und aufwendige Dichtungen. Das Bang & Olufsen Premier 3D Soundsystem verfügt über 25 Lautsprecher und Dolby Atmos. Ein 23,6 Zoll großes OLED-Cinematic-Display kann im Stand um 90 Millimeter ausgefahren werden und wächst dann auf 24,6 Zoll; hinzu kommt ein 25-Zoll-Head-up-Display.

Die Lounge-Konfiguration bringt allerdings Einschränkungen beim Gepäckraum und bei der Variabilität mit sich. In der viersitzigen Neolun-Version trennt eine massive Wand mit Scheibe den Kofferraum vom Passagierabteil, die Rücksitze lassen sich nicht umklappen. autohaus.de ordnet den Neolun deshalb eher als repräsentative Chauffeurslimousine im SUV-Format denn als klassisches Familienauto ein.

„Wir haben vereinfacht, perfektioniert und gereinigt“, fasst Chefdesigner Luc Donckerwolke den Gestaltungsprozess laut autohaus.de zusammen.

Die Preise hat Genesis noch nicht genannt. Auto Motor und Sport orientiert sich beim Neolun bereits in Richtung 150.000-Euro-Marke, während autohaus.de für die konventionelle Ausführung von deutlich mehr als 100.000 Euro ausgeht. Der Marktstart in Europa ist für die erste Hälfte 2027 vorgesehen; autohaus.de nennt ebenfalls 2027 als geplanten Deutschlandstart.

Infobox: Der GV90 verbindet 490 kW/666 PS, eine 123,5 kWh große Batterie und eine Ladezeit von 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent mit einem Luxus-Lounge-Konzept. Preise sind noch nicht genannt, der Europa-Marktstart ist für die erste Hälfte 2027 vorgesehen.

Millionen-Villen im Kreis Kleve zum Verkauf

Im Kreis Kleve werden Häuser und Villen im Wert von zwei oder mehr Millionen Euro angeboten. RP Online beschreibt den Markt für solche Immobilien und stellt ein besonders aufwendig ausgestattetes Zuhause in Goch heraus.

Während der Erwerb einer Immobilie für viele Menschen wegen steigender Preise und jahrzehntelanger Kreditrückzahlung schwieriger geworden ist, richten sich die beschriebenen Angebote an Kaufinteressenten mit deutlich größerem finanziellen Spielraum. Makler berichten laut RP Online, wie die Chancen für solche Objekte derzeit stehen.

Zu den genannten Angeboten zählen eine Reetvilla und eine Orangerie. Für ein besonders schönes Zuhause in Goch werden besonderer Wohnkomfort und ein prächtiger Garten angekündigt. Weitere konkrete Angaben zu Preisen, Flächen oder Ausstattungsdetails sind in der vorliegenden Quelle nicht nutzbar enthalten.

Infobox: Im Kreis Kleve stehen Traumhäuser im Wert von zwei oder mehr Millionen Euro zum Verkauf. RP Online thematisiert dabei die besondere Ausstattung solcher Immobilien und die aktuelle Marktlage aus Sicht von Maklern.

Das Billy-Regal als Luxusobjekt aus Aluminium

Das Billy-Regalsystem wurde laut WELT 1979 erfunden und bislang etwa 140 Millionen Mal verkauft. Nun ist eine Luxusausführung des bekannten Regals aus massivem Aluminium erhältlich, die der österreichische Künstler Heimo Zobernig geschaffen hat.

Das Objekt misst 200 × 80 × 30 Zentimeter und unterscheidet sich damit deutlich von den üblichen Varianten aus Spanplatte. Die silbrigen Platten haben eine Stärke von 20 Millimetern; auf den Innenseiten der Regalwangen befinden sich Materialkennzeichnungen aus der Aluminiumfabrik, die wie Zahlen- und Buchstabenbotschaften wirken.

WELT beschreibt das Material als Aluminiumlegierung mittlerer Festigkeit mit hoher Korrosionsbeständigkeit. Sie lässt sich sehr gut schweißen und technisch anodisieren, ist gegen Meerwasser und Witterung beständig und für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet.

Zobernig beschäftigt sich bereits seit den frühen 1980er-Jahren mit Minimal Art. Über die Jahre rekonstruierte er wiederholt Billy-Regale aus Pressspanplatten, zerlegte sie und setzte sie zu Skulpturen zusammen oder drapierte Stoffskulpturen darin. Die neuen Aluminiumarbeiten bezeichnet die Galerie im Begleittext als „eine Art ‚Superserie‘“.

Eine der unbetitelten Arbeiten aus einer Auflage von sieben Exemplaren kostet 60.000 Euro. Wegen des Gewichts wird das Regal am Auslieferungsort zusammengebaut. In der Berliner Filiale der Galerie Nagel Draxler sind die Arbeiten laut WELT noch bis zum 28. August 2026 zu sehen.

MerkmalAngabe
Erfindung des Billy-Regals1979
Verkäufeetwa 140 Millionen Mal
Maße der Aluminium-Ausführung200 × 80 × 30 Zentimeter
Plattenstärke20 Millimeter
Auflagesieben Exemplare
Preis60.000 Euro
Ausstellungbis zum 28. August 2026

Infobox: Heimo Zobernigs Aluminium-Version des Billy-Regals ist 200 × 80 × 30 Zentimeter groß, hat 20 Millimeter starke Platten und kostet 60.000 Euro. Die Arbeit erscheint in einer Auflage von sieben Exemplaren.

Ultra-Luxus-Kreuzfahrtschiff „Scenic Eclipse II“ erstmals in Warnemünde

Die „Scenic Eclipse II“ der Reederei Scenic Ocean läuft am Freitag, 21. August, erstmals den Kreuzfahrthafen Warnemünde an. Wie der Nordkurier unter Berufung auf die Hafenbetreibergesellschaft Rostock Port berichtet, soll das Schiff zwischen 6 und 8 Uhr am Liegeplatz P7 festmachen und Warnemünde voraussichtlich gegen 22 Uhr wieder verlassen.

Die aktuelle Reise begann am 12. August in Stockholm und führte über Tallinn, Helsinki, Riga, Visby, Kalmar und Bornholm nach Rostock. Nach dem Aufenthalt in Warnemünde geht es weiter nach Nyborg in Dänemark; am Sonntag endet die Reise in Kopenhagen.

Die „Scenic Eclipse“, die 2023 ihre Taufe feierte, verfügt über 114 Suiten mit Größen zwischen 32 und 247 Quadratmetern. Das 168 Meter lange Expeditionsschiff bietet maximal 228 Gästen Platz. Jede Suite verfügt laut Nordkurier über einen persönlichen Butler-Service, das Gäste-zu-Crew-Verhältnis beträgt laut Scenic fast 1:1.

Das Schiff erreicht 17 Knoten und ist mit der Polarklasse 6 für Reisen in polaren Gebieten ausgestattet. Auf dem Tourenplan stehen neben Kreuzfahrten auf der Ostsee und anderen klassischen Kreuzfahrtrouten auch Expeditionen in die Antarktis. Der Nordkurier berichtet, dass das Schiff im Januar in der Antarktis im Packeis feststeckte und durch den Eisbrecher „Polar Star“ der US-Küstenwache befreit werden musste.

Für Erkundungen stehen zwei Hubschrauber und ein U-Boot zur Verfügung. Das Tauchboot ist für Tauchgänge bis zu 300 Metern Tiefe ausgelegt. Im Rostocker Hafen darf es laut Rostock Port jedoch nicht eingesetzt werden, sondern nur außerhalb des Hafenbereichs.

MerkmalAngabe
Länge168 Meter
Suiten114
Suite-Größen32 bis 247 Quadratmeter
Maximale Gästezahl228
Geschwindigkeit17 Knoten
Tauchgang des U-Bootsbis zu 300 Metern Tiefe
Ostsee-Reise, günstigste Kabine12.535 Euro pro Person bei Doppelbelegung
Owner's Penthouse Suite38.990 Euro pro Person bei Doppelbelegung
Antarktis-Reise13 Tage ab 17.545 pro Person

Zur Bordausstattung gehören bis zu acht Bars und zehn gastronomische Angebote. Ergänzt wird das Angebot durch ein 550 Quadratmeter großes Spa, ein Fitnessstudio, ein Theater, vier Seabobs, Zodiacs-Schlauchboote, Kajaks, Stand-Up-Paddle-Boards, eine Schwimminsel und Schnorchelausrüstung.

Infobox: Die „Scenic Eclipse II“ liegt am 21. August erstmals in Warnemünde und soll den Hafen voraussichtlich gegen 22 Uhr wieder verlassen. Das Schiff bietet 114 Suiten, maximal 228 Gästen Platz und verfügt über zwei Hubschrauber sowie ein U-Boot für Tauchgänge bis zu 300 Metern Tiefe.

Luxusuhren und Sonnenbrillen im Wert von 80.507 Euro beschlagnahmt

An der Grenze zur Schweiz in Taufers im Münstertal hat die Finanzpolizei Luxusuhren und Sonnenbrillen im Wert von insgesamt 80.507 Euro beschlagnahmt. Wie Südtirol News berichtet, kontrollierten die Finanzpolizei und Beamte der Agentur für Zölle und Monopole einen Pkw mit französischem Kennzeichen auf dem Weg von der Schweiz nach Italien.

Im persönlichen Gepäck der beiden Insassen aus Frankreich fanden die Ermittler zwei Cartier-Uhren und zwei Designer-Sonnenbrillen derselben Marke. Die Besitzer räumten auf Nachfrage ein, die Gegenstände in der Schweiz gekauft und beim Grenzübertritt nicht ordnungsgemäß angemeldet zu haben.

GegenstandWert
Cartier Santos de Cartier59.920 Euro
Zwei Sonnenbrillen-Paare1.327 Euro
Cartier Santos-Dumont19.260 Euro
Gesamtwert80.507 Euro
Geldbuße insgesamt17.760 Euro

Neben der Beschlagnahme wurde gegen die beiden Reisenden eine Geldbuße in Höhe von insgesamt 17.760 Euro verhängt. Die Maßnahme erfolgte nach der Kontrolle und der Feststellung, dass die Einfuhr beim Grenzübertritt nicht ordnungsgemäß angemeldet worden war.

Infobox: Beschlagnahmt wurden eine Cartier Santos de Cartier im Wert von 59.920 Euro, zwei Sonnenbrillen-Paare im Wert von 1.327 Euro und eine Cartier Santos-Dumont im Wert von 19.260 Euro. Zusätzlich wurde eine Geldbuße von insgesamt 17.760 Euro verhängt.

Quellen: