Luxus im Fokus: Neue Camps, Kontroversen und steigende Sportpreise

Autor: Elite-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Pressespiegel beleuchtet Luxusreisen, provokante Kunst, politische Kontroversen, Betrugsvorwürfe und steigende Preise für Live-Sport.

Luxus, Status und Kontroversen: Der Pressespiegel von elite-echo.de

Luxus-Camp im Salar de Uyuni soll 2027 eröffnen

Im Salar de Uyuni in Bolivien soll 2027 ein neues Luxus-Glamping-Camp eröffnen. Die größte Salzwüste der Welt umfasst 10.500 Quadratkilometer und liegt in dem geplanten Camp 24 Kilometer von jeglicher Zivilisation entfernt, berichtet der Reisereporter.

Das „Samkani Camp“ soll aus fünf Airstream-Suiten bestehen. Ein weiterer Airstream-Wohnwagen ist als Speisesaal vorgesehen. Die Metallfassaden der Unterkünfte sollen die Salzlandschaft und den Himmel spiegeln, sodass sich das Camp optisch in die Umgebung einfügt.

Für jede Suite sind private Guides vorgesehen, die Gäste zu über 30 Ausflugsoptionen begleiten. Dazu zählen versteckte Inseln, Vulkanhöhlen und Lagunen. Nachts soll der klare und dunkle Himmel der Südhalbkugel den Blick auf die Milchstraße ermöglichen.

Der Salar de Uyuni entstand aus einem prähistorischen See, der austrocknete. In der Trockenzeit ist das charakteristische Bienenwabenmuster der Salzfläche sichtbar, während die sonst glitzernde Landschaft in der Regenzeit von November bis April von einer dünnen Wasserschicht bedeckt wird.

Als beste Reisezeit nennt der Reisereporter den Frühling zwischen April und Mai sowie den Herbst zwischen September und Dezember. Die Temperaturen können dem Bericht zufolge tagsüber 20 Grad und nachts minus 30 Grad erreichen. Eine direkte Flugverbindung von Deutschland nach Bolivien gibt es nicht; nach Uyuni gibt es keine Flüge, sodass die Weiterreise von La Paz oder Santa Cruz de la Sierra erfolgen muss.

Infobox: Das geplante Camp soll 2027 fünf Luxuswohnwagen als Suiten und einen weiteren Airstream als Speisesaal bieten. Zum Programm gehören über 30 Ausflugsoptionen im Salar de Uyuni.

Philipp Amthor entfernt umstrittenen Strandkorb aus dem Kanzleramt

Eine kurze Szene aus der ZDF-Dokumentation „Inside CDU“ hat Philipp Amthor im Internet zur Zielscheibe von Spott und Kritik gemacht. Der CDU-Politiker war kurz nach seiner Beförderung zum Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit in seinem neuen, auffällig geräumigen Büro im Kanzleramt zu sehen, berichtet die Berliner Morgenpost.

Auf dem Balkon des Büros ließ Amthor einen Strandkorb aufstellen. Nutzerinnen und Nutzer verglichen die Größe des Büros in sozialen Medien mit einer Edeka-Filiale und warfen ihm unter anderem feudale Manieren und Realitätsverlust vor. In der Dokumentation sagt Amthor unter anderem: „Ja, das sieht doch super aus“, während der Strandkorb vom Lieferanten ins Freie gerollt wird.

Amthor erklärte außerdem, der Strandkorb könne für den unwahrscheinlichen Fall genutzt werden, dass er sich erhole. Für Bestellung, Anlieferung und Aufbau seien nach Angaben eines Regierungssprechers „keine öffentlichen Mittel aufgewendet worden“. Amthor habe den Strandkorb privat gekauft.

Wenige Tage nach der öffentlichen Kritik zog der Politiker Konsequenzen. Ein Regierungssprecher teilte mit, dass der Strandkorb abtransportiert und zurück nach Mecklenburg-Vorpommern gebracht werde. Amthor nehme die kritische Diskussion sehr ernst.

Die Dokumentation zeigt laut Berliner Morgenpost zugleich die politische Lage der CDU. Nach der Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt warnte Amthor vor der AfD: „Es geht für die CDU ums Ganze – und wir dürfen uns da über die AfD überhaupt keine Illusionen machen.“

Seine politische Karriere dürfte der Bericht zufolge durch den Strandkorb-Moment kaum gebremst werden. Sein Verhältnis zu Friedrich Merz gilt als eng, zudem hatte Merz ihn vom Digitalministerium ins Kanzleramt geholt. Amthor soll außerdem den CDU-Landesvorsitz in Mecklenburg-Vorpommern zumindest kommissarisch übernehmen.

Infobox: Der privat gekaufte Strandkorb wird aus dem Kanzleramt entfernt. Die Szene löste in sozialen Medien Spott und Kritik aus, während Amthor zugleich vor der AfD warnte.

Luxus-Hochzeit und Betrugsvorwürfe gegen Wanja Oberhof

Bei einer Luxus-Hochzeit an der Amalfiküste mit Opern-Inszenierung, Feuerwerk und Champagner soll das Geld bereits knapp gewesen sein. Die gemeinsame Firma des Gründerpaares steuerte in den USA auf die Pleite zu, berichtet Bild.de.

Drei Jahre später saß Wanja Oberhof am Hochzeitstag in einem New Yorker Bundesgefängnis. Er war vom FBI wegen Betrugsvorwürfen festgenommen worden.

Der Bericht kündigt eine ausführliche Darstellung darüber an, wie aus dem gefeierten Start-up-Star ein Angeklagter mit Millionenschulden wurde. Außerdem geht es um die Rolle eines Promi-Investors und darum, was Oberhof bei seiner Anhörung einräumte.

Infobox: Im Mittelpunkt stehen eine aufwendige Hochzeit, finanzielle Probleme der gemeinsamen Firma, eine spätere FBI-Festnahme und Betrugsvorwürfe gegen Wanja Oberhof.

Art Suite im Sheraton Hannover verbindet Luxus mit provokanter Kunst

Die größte Suite des Sheraton Hannover Pelikan ist zu einer Kunstgalerie umgestaltet worden. Die 95 Quadratmeter große Suite mit Blick über das Pelikanviertel trägt nun den Namen „Art Suite“, berichtet die Neue Presse.

Der Kölner Künstler Sascha Dahl installierte 18 Werke in den Räumen. Darunter befinden sich Fotografien, Mixed-Media-Arbeiten, großformatige Bilder und Lichtobjekte. Die Preise der Werke liegen zwischen 950 und 7900 Euro.

Viele Arbeiten sind farbenfroh und mit provokanten Sprüchen versehen. Dazu gehört „Your luxury life sucks“, übersetzt „Dein Luxusleben kotzt mich an“. Über dem Gäste-WC hängt ein Bild mit dem Wort „Superstar“, während im Schlafzimmer ein gemaltes Konterfei von Karl Lagerfeld auf das Doppelbett blickt.

Die Übernachtung in der Suite kostet je nach Wochentag ab 395 Euro die Nacht. Hoteldirektor Sebastian Krebs erklärte, man habe schon länger darüber nachgedacht, wie das Hotel stärker ins Gespräch kommen und sich verändern könne. Die bisherigen Gestaltungselemente mit großen „Tintenklecksen“ und Beistelltischen als Hommage an die Pelikanfabrik hätten noch nicht genügend Pep gehabt.

Im Vier-Sterne-Hotel haben laut Neue Presse bereits Pink, Robbie Williams und Elton John übernachtet. Auch die Hochzeitsgesellschaft von Per Mertesacker war dort untergebracht, als dieser im Jahr 2013 Ulrike heiratete.

Zur Eröffnung der neuen Gestaltung brachte Sascha Dahl weitere 28 Werke mit, die im „Mozart Saal“ ausgestellt wurden. Rund 200 geladene Gäste tauschten sich mit dem Künstler aus und besichtigten die Suite. Dahl bezeichnete Kunst als sozialen Raum und als ein Fünkchen, in dem etwas entsteht.

Infobox: Die 95 Quadratmeter große Art Suite beherbergt 18 Werke im Wert von 950 bis 7900 Euro. Die Übernachtung kostet je nach Wochentag ab 395 Euro die Nacht.

170 Franken für die Ski-WM: Wird Live-Sport zum Luxus?

Tickets für die Ski-WM 2027 in Crans-Montana kosten bis zu 170 Franken. Der Preis löste eine Debatte darüber aus, ob Live-Sport zunehmend zum Luxusgut wird, berichtet Blick.

Marco Odermatt bezeichnete 170 Franken für ein Tribünenticket als gerechtfertigt. Für Fans entstehen neben dem Eintritt jedoch weitere Kosten für Anreise, Verpflegung und das übrige Umfeld des Sportereignisses.

Sportökonom Christian Moesch von der Universität Bern bestätigt, dass es aus Fansicht teurer wird. Er verweist jedoch darauf, dass nicht allein die Teuerung entscheidend sei. Spitzensport sei heute ein kommerzialisiertes Gut, bei dem neben den Kosten vor allem die Zahlungsbereitschaft den Preis bestimme.

Energie, Personal, Infrastruktur und Sicherheit seien teurer geworden. Die Ticketpreise seien laut Moesch jedoch nicht einfach proportional zu den Kosten gestiegen. Das Sportangebot sei attraktiver geworden, außerdem habe sich der Besuch großer Veranstaltungen für immer mehr Menschen zu einem Statussymbol entwickelt. Social Media verstärke diesen Effekt.

Die teuersten Tribünenplätze für die Herrenabfahrt kosteten in der ersten Verkaufsphase ab 170 Franken. Sophie Clivaz, Head of Marketing and Communication der Ski-WM Crans-Montana, räumte ein, dass die Tribünentickets für besonders begehrte Rennen teuer seien. Gleichzeitig gebe es Tickets für 65 Franken und Plätze entlang der Strecke ab 20 Franken.

Im Klubsport liegen die Preise teilweise niedriger. Bei den ZSC Lions kosten Einzelbillette zwischen 28 und 105 Franken. Beim HC Kriens-Luzern seien die Preise trotz einer rund 20 Prozent höheren Eintrittspreise und der neuen Pilatus Arena weiterhin moderat. Eine vierköpfige Familie könne für rund 80 Franken ein Spiel besuchen.

Im Schweizer Fußball dürfen Gästetickets nicht mehr als 25 Franken kosten. Adrian Werren von der Fanarbeit Bern bezeichnet die Eintrittspreise von YB als fair, warnt aber vor der Gesamtrechnung aus Zugfahrt, Essen und Getränken. Besonders für Familien könne ein Stadionbesuch dadurch schnell teuer werden.

Der Sportökonom sieht einen Zielkonflikt zwischen Wirtschaftlichkeit und Zugänglichkeit. Während Sportveranstalter wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, lebt der Sport zugleich davon, für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen erreichbar zu bleiben.

Infobox: Für die Ski-WM 2027 kosten Tribünentickets bis zu 170 Franken. Günstigere Alternativen gibt es ab 20 Franken; im Schweizer Fußball gilt für Gästetickets eine Obergrenze von 25 Franken.

Zlatan Ibrahimovics ehemalige Villa wird erneut günstiger angeboten

Das ehemalige Anwesen von Zlatan Ibrahimovic im schwedischen Skigebiet Jämtland soll erneut verkauft werden. Die dreistöckige Luxusvilla wurde bereits im vergangenen Sommer für rund 32 Millionen schwedische Kronen angeboten, berichtet der Merkur.

Dieser Preis entsprach umgerechnet rund 2,8 Millionen Euro. Inzwischen wurde der Angebotspreis auf 27,5 Millionen schwedische Kronen gesenkt, was umgerechnet circa 2,4 Millionen Euro sind. Die Immobilienfirma schließt laut Bericht nicht aus, dass der Preis für „Ze Villa“ noch weiter sinken könnte.

Ibrahimovic kaufte die Villa im Jahr 2014 und verkaufte sie sieben Jahre später an drei Unternehmer. Dass der frühere Fußballstar dort gewohnt hat, sorgt laut dem zuständigen Immobilienmakler Joachim Söderberg für zusätzliches Interesse. Das entscheidende Problem sei jedoch der Preis.

Mit dem aktuellen Verkauf hat Ibrahimovic selbst nichts mehr zu tun. Der mittlerweile 44-Jährige ist für kostspielige Investments in Schweden bekannt. Im Jahr 2020 kaufte er im Gebiet Jämtland ein circa 1000 Hektar großes Waldgebiet; dafür soll er laut einem Bericht des schwedischen Nachrichtenportals Aftonbladet drei Millionen Euro bezahlt haben.

Heute arbeitet Ibrahimovic als Berater beim AC Mailand. Offiziell ist er als Senior Advisor und Operating Partner angestellt und berät dem Bericht zufolge mehrere Gremien des italienischen Top-Klubs in strategischen Fragen.

Infobox: Der Preis für Ibrahimovics ehemalige Villa wurde von rund 32 Millionen schwedischen Kronen auf 27,5 Millionen schwedische Kronen gesenkt. Das entspricht umgerechnet circa 2,4 Millionen Euro.

Quellen: