Luxus im Fokus: Uhren, Augenlasern, Schneeräume und strengere Umweltregeln

Autor: Elite-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Tokios Nakano Broadway ist ein Zentrum für gebrauchte Luxusuhren, während Augenlasern als teures Nischenangebot gilt und Campingzubehör zwischen Minimalismus und Luxus liegt.

Gebrauchte Luxusuhren: Tokios Nakano Broadway als Zentrum für Sammler

Japan zählt laut WELT zu den größten Luxusmärkten der Welt. Das gilt auch für besonders wertvolle gebrauchte mechanische Uhren, die in Tokio in einer unscheinbaren Einkaufspassage gehandelt werden.

Am Nakano Broadway gibt es laut Lageplan allein rund 20 Geschäfte für gebrauchte mechanische Luxusuhren. In Zentral-Tokio mit seinen 23 Bezirken und knapp zehn Millionen Einwohnern schätzt ChatGPT die Zahl der Händler gebrauchter Luxusuhren auf 100 bis 150, häufig mit mehreren Verkaufsstellen.

Das Angebot reicht von Rolex über Patek Philippe, Audemars Piguet, Omega, Zenith, IWC und Seiko Vintage. Im Geschäft „Jackroad and Betty“ wird unter anderem eine Rolex Sea Dweller mit der Referenz 16600 gezeigt. Die gut 30 Jahre alte Taucheruhr besitzt Zifferblatt-Leuchtpunkte aus radioaktivem Tritium, dessen Halbwertszeit bei gut zwölf Jahren liegt. Die frühere Leuchtkraft ist verschwunden, während die gealterten Leuchtpunkte inzwischen eine beige, fast hellbraune Färbung angenommen haben.

Diese Patina gilt bei Sammlern und Liebhabern als begehrt. Je nach Marke können Falten und Altersflecken eines Gegenstands den Wert einer Uhr erhöhen.

MarktWert im Jahr 2025
Schweizer Uhrenexporte nach Japan1,85 Milliarden Franken
Schweizer Uhrenexporte nach Deutschland1,2 Milliarden Franken
Japanischer Markt für gebrauchte Luxusuhren1,54 Milliarden Dollar
Deutscher Markt für gebrauchte Luxusuhren1,3 Milliarden Dollar

Die Schweizer Luxusmarken verschickten im Jahr 2000 Uhren im Wert von knapp 930 Millionen Schweizer Franken nach Japan, während der Export nach Deutschland bei 716 Millionen lag. Japan belegte in den vergangenen 20 Jahren in der Mehrzahl der Jahre Platz drei oder vier der Schweizer Uhrenexporte.

Die Preise in Tokio sind nicht zwingend niedriger als in Europa, zumal beim Import nach Deutschland zusätzlich 19 Prozent Einfuhrsteuer anfallen. Die Auswahl an Geschäften, Marken und Altersklassen ist laut WELT jedoch deutlich vielfältiger als in deutschen Großstädten.

In einem Geschäft in Tokios Stadtteil Jingūmae werden unter anderem Tudor-Submariner- und Ranger-Modelle angeboten. Für eine Tudor Submariner der Referenz 7928 aus dem Jahr 1966 verlangt der Händler 9990 Euro, für eine Tudor Submariner 94010 aus 1979 9230. Eine 60 Jahre alte Rolex GMT Master 1675 wird für 29.900 Euro angeboten.

Die Entwicklung des japanischen Gebrauchtmarktes wird mit kleinen Wohnungen, kostenpflichtigem Stauraum und der gesellschaftlichen Normalität des Verkaufs ungenutzter Gegenstände erklärt. Spezialisierte Händler leben von ihrer Expertise und ihrem Netzwerk für schnellen Kauf und Weiterverkauf.

Der Nakano Broadway ist fast 60 Jahre alt. Ursprünglich wurde die Anlage als Wohn- und Geschäftshaus mit Boutiquen, Restaurants und einem Pool konzipiert. Nachdem die Einkaufsstraße in den 1970er-Jahren an Attraktivität verloren hatte, eröffnete 1980 der Zeichner Masuzo Furukawa einen sieben Quadratmeter großen Laden für gebrauchte Manga-Comics. Daraus entwickelte sich Mandarake, laut WELT angeblich der zweitgrößte Händler gebrauchter Comics weltweit.

1987 wurde „Jackroad“ gegründet. Der Händler gibt an, mehr als 5000 Zeitmesser im Bestand zu haben – neue, gebrauchte und mehrere Jahrzehnte alte. „Watchnian“ verfügt in Tokio über acht Verkaufsstellen, „Ginza Rasin“ über drei.

„Das ist ein seltenes Stück“, sagt ein Verkäufer über eine Tudor Submariner.

Infobox: Der Nakano Broadway vereint rund 20 Händler gebrauchter mechanischer Luxusuhren. Das Angebot reicht von klassischen Rolex-Modellen bis zu Patek Philippe, Audemars Piguet, Richard Mille und weiteren Marken; einzelne historische Uhren werden für 9990 Euro, 9230 Euro oder 29.900 Euro angeboten.

Augenlasern bleibt laut Fielmann ein Angebot für wenige

Augenlaseroperationen haben sich in Deutschland etabliert, gelten für Fielmann-Chef Marc Fielmann jedoch weiterhin als Nischenangebot. „Augenlasern ist ein Luxus für Reiche“, sagte Fielmann der Deutschen Presse-Agentur, deren Meldung von SZ.de veröffentlicht wurde.

Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Augenoptiker-Kette seien vernachlässigbar, weil Fielmann solche Eingriffe nicht anbietet. Fielmann verwies darauf, dass Laseroperationen grundsätzlich nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.

„Die Operationen kosten Tausende Euro, dafür können Sie sehr viele Brillen bei Fielmann kaufen“, sagte Marc Fielmann der Deutschen Presse-Agentur.

Viele Menschen benötigen laut Fielmann auch nach einer Operation im Alter wegen Altersweitsichtigkeit eine Lesebrille. Zudem trügen Augenärzte selbst häufig Brillen.

In bestimmten Fällen können die Eingriffe dennoch sinnvoll sein, etwa bei starker Kurzsichtigkeit. Fielmann nannte als Beispiel Menschen mit minus acht Dioptrien, die ihre Brille nach dem Aufstehen suchen müssten. Eine Laseroperation könne in solchen Fällen einen Gewinn an Lebensqualität bieten.

Marc Fielmann ist 37 Jahre alt und leitet seit November 2019 allein das gleichnamige Unternehmen. Fielmann bezeichnet sich nach eigenen Angaben als drittgrößtes Augenoptik-Unternehmen weltweit. Die erste Niederlassung eröffnete Fielmanns Vater Günther Fielmann 1972 in Cuxhaven. In Europa und den USA betreibt das Unternehmen inzwischen rund 1.300 Geschäfte.

AngabeWert
Geschätzte refraktive Operationen in Deutschland jährlichetwa 150.000 bis 200.000
Alter von Marc Fielmann37
Leitung des Unternehmens seitNovember 2019
Erste Niederlassung1972 in Cuxhaven
Geschäfte in Europa und den USArund 1.300

Verlässliche Zahlen zu refraktiven Operationen, zu denen auch Laseroperationen zählen, gibt es in Deutschland nicht. Der Sprecher der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft schätzt die Zahl der Eingriffe jährlich auf etwa 150.000 bis 200.000.

Die Schätzung basiert auf einer Erhebung mehrerer Fachverbände, darunter der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Befragt werden regelmäßig Krankenhausabteilungen und Operationszentren; ein Großteil der Anbieter antwortet allerdings nicht.

Infobox: Fielmann bewertet Augenlasern als kostenintensives Nischenangebot. Eine Schätzung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft geht von etwa 150.000 bis 200.000 Eingriffen jährlich aus, wobei keine zuverlässigen Gesamtzahlen vorliegen.

Camping zwischen Grundausstattung und kleinen Luxushelfern

Im Landkreis Main-Spessart wird im Sommer mit der Familie, mit Freundinnen und Freunden, in Jugendgruppen oder auf Festivals gecampt. Die Main-Post hat im Main Camp Resort in Zellingen fünf erfahrene Camperinnen und Camper gefragt, welche Dinge sich in der Praxis bewähren.

Der Beitrag stellt dabei die Bandbreite zwischen minimalistischer Grundausstattung und kleinen Luxushelfern heraus. Im Mittelpunkt stehen Gegenstände, die langjährige Camper in ihr Gepäck aufnehmen und die sich nach ihren Erfahrungen im Campingalltag bewähren.

Der Artikel nennt Zellingen als Ort des Austauschs und ordnet das Thema dem Spannungsfeld zwischen Minimalismus und Luxus zu. Weitere nutzbare Einzelheiten zu den konkreten Ausrüstungsgegenständen sind im vorliegenden Quelltext nicht enthalten.

Infobox: Die Main-Post berichtet aus dem Main Camp Resort in Zellingen über fünf erfahrene Camperinnen und Camper und ihre Gepäckauswahl – von minimalistischer Grundausstattung bis zu kleinen Luxushelfern.

Schneeräume: Luxus-Abkühlung für Milliardäre

Während Deutschland im Juni einen Hitzerekord von 41,8 Grad verzeichnete, investieren Superreiche in künstlichen Schnee für Wohnhäuser und Superjachten. Der Freitag beschreibt den Trend als ungewöhnliches Kühlkonzept für private Räume und Luxusfahrzeuge.

Das Robert Koch-Institut hatte bis Ende Juni bereits 5.120 hitzebedingte Todesfälle registriert. Während Menschen ohne Klimaanlage mit nassen Tüchern, Ventilatoren und Folien an den Fenstern gegen die Hitze kämpfen, lassen sich Milliardäre künstlichen Schnee ins Wohnzimmer oder auf die Superjacht liefern.

Der erste Schneeraum wurde laut dem Beitrag 2011 auf der Jacht des russischen Milliardärs Yuri Shefler eingebaut. Das Schiff gehört heute dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Aus dem exklusiven Jacht-Feature entwickelte sich ein Angebot für private Wohnhäuser und Kreuzfahrtschiffe.

FaktAngabe
Hitzerekord in Deutschland im Juni41,8 Grad
Hitzebedingte Todesfälle bis Ende Juni5.120
Beginn des Trends laut Beitragrund zehn Jahren
Preis für einen Schneeraumab etwa 130.000 Dollar (rund 115.000 Euro)
Wasserverbrauchrund 200 Liter Wasser pro Woche
Rückgewinnbare elektrische Energiebis zu 80 Prozent
Länge der Jacht „Serene“134 Meter

Die Technik ähnelt den Schneekanonen aus Skigebieten. Ein Schneeraum kostet ab etwa 130.000 Dollar, rund 115.000 Euro. Sonderausstattungen wie Marmor, Kunstfelsen oder Kunstbäume können den Preis weiter erhöhen.

Der Hersteller TechnoAlpin gibt an, dass die Räume rund 200 Liter Wasser pro Woche verbrauchen. Bis zu 80 Prozent der eingesetzten elektrischen Energie sollen zurückgewonnen werden können, beispielsweise um damit einen Swimmingpool zu heizen.

Die 134 Meter lange Superyacht „Serene“ von Mohammed bin Salman verfügt über einen eigenen Schneeraum. Hersteller vermarkten das Konzept als „biophiles Designelement“ und als wohltuendes Ambiente für Körper und Geist.

Schneeräume werden als „biophiles Designelement“ beschrieben, das ein „wohltuendes Ambiente für Körper und Geist schafft“.

Gesundheitliche Vorteile sieht der Beitrag kaum. Allenfalls könne eine Kontrasttherapie durch den Wechsel zwischen heiß und kalt Nutzen bringen; etwas spezifisch mit Schnee Verbundenes gebe es dabei nicht.

Infobox: Schneeräume verbinden künstlichen Schnee mit exklusivem Luxus. Die Anlagen kosten ab etwa 130.000 Dollar, verbrauchen laut Hersteller rund 200 Liter Wasser pro Woche und bieten laut Beitrag kaum spezifische gesundheitliche Vorteile.

LVMH schöpft durch Tiffany und Bulgari neue Hoffnung

Die Uhren- und Schmucksparte des Luxuskonzerns LVMH ist im jüngsten Halbjahr um neun Prozent gewachsen. Business Insider Deutschland führt das Wachstum vor allem auf Tiffany und Bulgari zurück.

LVMH hatte Tiffany im Jahr 2020 für 15,8 Milliarden US-Dollar, rund 13,9 Milliarden Euro, übernommen. Die US-amerikanische Traditionsmarke trägt inzwischen deutlich zum Schmuckgeschäft des französischen Mutterkonzerns bei.

Besonders stark entwickelten sich Tiffanys Kollektionen HardWear und Knot. Der Umsatz mit HardWear stieg in den vergangenen sechs Monaten um rund 75 Prozent, während Knot ein Wachstum von etwa 50 Prozent verzeichnete.

AngabeWert
Wachstum der LVMH-Sparte Uhren und Schmuckneun Prozent
Übernahmepreis für Tiffany im Jahr 202015,8 Milliarden US-Dollar (rund 13,9 Milliarden Euro)
Wachstum der HardWear-Kollektionrund 75 Prozent
Wachstum der Knot-Kollektionetwa 50 Prozent
Renovierter Anteil der Tiffany-Geschäfterund 40 Prozent
Umsatz der LVMH-Sparte in den vergangenen sechs Monaten5,94 Milliarden US-Dollar (etwa 5,23 Milliarden Euro)
Aktienkurs zum Handelsschluss am Montagrund 1,1 Prozent im Plus

Die Verkäufe in den USA, Asien und Japan entwickelten sich besonders stark. LVMH-Chef Bernard Arnault erklärte, Tiffany habe wesentlich zum Wachstum beigetragen.

Die stärkere Ausrichtung auf hochpreisigen Schmuck zahlt sich nach Darstellung des Unternehmens aus. Tiffany will sich vom bekannten Silberschmuck weg und stärker auf Gold sowie High Jewellery konzentrieren, wo nach eigenen Angaben eine höhere Nachfrage besteht.

Parallel modernisiert Tiffany sein Filialnetz. Laut Arnault waren rund 40 Prozent der Geschäfte renoviert.

Die Uhren- und Schmucksparte von LVMH erzielte in den vergangenen sechs Monaten einen Umsatz von 5,94 Milliarden US-Dollar, etwa 5,23 Milliarden Euro. Auch Bulgari entwickelte sich mit hochpreisigem Schmuck und Uhren stark; besonders erfolgreich waren die Produktlinien Serpenti, Diva und B.zero1.

Die Zahlen gelten als Hoffnungsschimmer nach mehreren schwierigen Quartalen. Die Umsätze von LVMH waren seit der ersten Hälfte des Jahres 2024 rückläufig. Nach dem Ende der Coronapandemie reduzierten viele aufstrebende Luxuskunden ihre Ausgaben, während wirtschaftliche Probleme in China den Konzern zusätzlich belasteten.

Im vergangenen Jahr sorgten außerdem die Zölle von US-Präsident Donald Trump für Gegenwind. Arnault reagierte auf die Schwächephase mit dem Satz: „Ich denke, wir werden den Winter überstehen.“ Die LVMH-Aktie lag zum Handelsschluss am Montag rund 1,1 Prozent im Plus.

„Ich denke, wir werden den Winter überstehen“, sagte Bernard Arnault bei einer Telefonkonferenz im Januar.

Infobox: LVMHs Sparte Uhren und Schmuck wuchs um neun Prozent und erzielte 5,94 Milliarden US-Dollar Umsatz. Tiffanys HardWear- und Knot-Kollektionen legten um rund 75 beziehungsweise etwa 50 Prozent zu.

Umweltangaben gelten auch für Luxus-Spaßautos

Ein Autohändler aus dem Raum Stuttgart durfte Angaben zu CO₂-Emissionen und Energieverbrauch von Fahrzeugen im Luxussegment nicht weglassen. Das Landgericht Stuttgart entschied zugunsten der Deutschen Umwelthilfe, wie die FAZ berichtet.

Der Händler hatte argumentiert, die Kundschaft kaufe Lamborghini, Porsche, Ferrari oder andere Luxus-Spaßautos nicht wegen ihrer Verbrauchs- und Emissionswerte. Diese Informationen seien deshalb entbehrlich. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht.

Auch wenn Kraftstoffverbrauch und CO₂-Emissionen für Käufer eines Luxus-Spaßautos grundsätzlich von untergeordneter Bedeutung sein könnten, handele es sich um wesentliche Informationen, die Verbrauchern nicht vorenthalten werden dürften.

FahrzeugPreis oder Leistung
BMW M5 xDrive142.800 Euro
Ferrari Purosangue V12knapp 600.000 Euro
Mercedes-Benz GLS 600 Maybachknapp 262.000 Euro
Lamborghini Urus Performanteknapp 363.000 Euro
BMW M5 xDrive727 PS

Zu den im vergangenen Jahr auf der Internetseite angebotenen Neuwagen gehörten ein BMW M5 xDrive als Hybridfahrzeug für 142.800 Euro, ein Ferrari Purosangue V12 für knapp 600.000 Euro, ein Mercedes-Benz GLS 600 Maybach für knapp 262.000 Euro und ein Lamborghini Urus Performante für knapp 363.000 Euro.

Die Fahrzeuge unterliegen der Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung für Pkw. Händler und Hersteller müssen demnach unter anderem über Kraftstoff- und Energieverbrauch sowie CO₂-Emissionen informieren.

Der Händler begründete die fehlenden Angaben mit dem Charakter seiner Fahrzeuge als „Lebensgefühl, Statussymbol und Luxusgut“. Auch beim Hybrid-BMW seien Verbrauch und CO₂-Ausstoß bei entladener Batterie aus seiner Sicht nicht erheblich. Bei lebensnaher Betrachtung dürfte jedem bewusst sein, dass eine höhere PS-Leistung automatisch mit höheren CO₂-Emissionen einhergehe.

Das Landgericht Stuttgart sah dies anders. Zwar sei Interessenten an einem leistungsstarken Fahrzeug der Luxusklasse selbstverständlich bewusst, dass die Umweltwerte schlechter seien. Beim Vergleich konkreter Angaben könnten sie jedoch feststellen, dass die Werte deutlich schlechter ausfielen als angenommen und deshalb vom Kauf absehen.

Das Urteil vom 1. Juli 2026, Aktenzeichen 35 O 96/25, ist noch nicht rechtskräftig. Entscheidend war für das Gericht, dass die „Wettbewerbsparameter der Umweltverträglichkeit“ auf der Internetseite des Händlers nicht zugänglich waren.

Die Deutsche Umwelthilfe wertete die Entscheidung als Erfolg. Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch erklärte, die Fahrzeuge vereinten enormes Gewicht, überdimensionierte Motorleistung, hohen Verbrauch und eine besonders ressourcenintensive Herstellung. Der Verband kündigte an, weiterhin Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen, die Verbrauchswerte ihrer Fahrzeuge verschleierten.

Die Fahrzeuge stünden für „Lebensgefühl, Statussymbol und Luxusgut“, argumentierte der Autohändler.

Infobox: Das Landgericht Stuttgart verlangt auch bei Luxusfahrzeugen Angaben zu Energieverbrauch und CO₂-Emissionen. Das Urteil vom 1. Juli 2026 ist noch nicht rechtskräftig; betroffen waren unter anderem Fahrzeuge für 142.800 Euro, knapp 600.000 Euro, knapp 262.000 Euro und knapp 363.000 Euro.

Quellen: