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Reichtum: Das sind die reichsten zehn Städte des Landes
In Deutschland sind die Landkreise Starnberg und Miesbach bei München die Spitzenreiter in Bezug auf die Kaufkraft. Laut den Zahlen von 2024 liegt die durchschnittliche Kaufkraft pro Einwohner in diesen Regionen zwischen 36.000 und 38.000 Euro. Auch die bayerische Landeshauptstadt München belegt mit 37.500 Euro einen der Topplätze in diesem Ranking.
„Die Kaufkraft ist ein guter, wenngleich nicht der einzige Indikator für den Wohlstand in einer Region oder Stadt.“
Die Kaufkraft wird als das Geld definiert, das den Menschen innerhalb eines Jahres für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder zum Sparen zur Verfügung steht. Der aktuelle Kaufkraftdurchschnitt in Deutschland wird für das Jahr 2025 auf rund 29.500 Euro geschätzt. Regionen mit einem Kaufkraftindex über 100 gelten als wohlhabend, während solche mit einem Index unter 100 als weniger wohlhabend eingestuft werden.
Zusammenfassung: Die Landkreise Starnberg und Miesbach sowie München sind die reichsten Regionen Deutschlands, mit einer Kaufkraft von bis zu 38.000 Euro pro Einwohner.
Archäologie: Reich durch Vogelkot – so sicherte ein antikes Königreich seinen Wohlstand
Das Chincha-Reich, das von etwa 900 bis 1480 n. Chr. existierte, verdankte seinen Wohlstand einer ungewöhnlichen Ressource: Vogelkot. Archäologen fanden heraus, dass die Menschen im Chincha-Tal durch die gezielte Düngung mit Guano ihre Maisproduktion erheblich steigern konnten. Diese landwirtschaftlichen Überschüsse trugen entscheidend zur wirtschaftlichen Entwicklung des Königreichs bei.
„In den alten Andenkulturen war Dünger Macht.“ – Jacob Bongers
Die Studie zeigt, dass die Chincha nicht nur über Ressourcen verfügten, sondern auch über das Wissen, ein komplexes Ökosystem zu beherrschen. Ihre Kunstwerke, die Seevögel und sprießenden Mais darstellen, belegen die kulturelle Bedeutung des Guano. Diese Erkenntnisse verändern den Blick auf den Wohlstand in den Anden, weg von Edelmetallen hin zu einem Wohlstand, der auf ökologischem Wissen basiert.
Zusammenfassung: Das Chincha-Reich nutzte Vogelkot als Dünger, was zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führte und den Einfluss des Königreichs in der Region stärkte.
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