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    Rothschilds, Immobilienkrise, Griechenland: Reichtum, Macht und soziale Herausforderungen im Fokus

    19.08.2025 376 mal gelesen 10 Kommentare

    Die Rothschild-Saga: Aufstieg, Reichtum und Verfolgung

    Die ARD Mediathek beleuchtet in ihrer Vorschau „Die Rothschild-Saga – Aufstieg, Reichtum, Verfolgung“ die Geschichte der berühmten jüdischen Bankiers- und Industriellenfamilie Rothschild. Der Ursprung dieser außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte liegt im jüdischen Ghetto von Frankfurt am Main. Über Generationen hinweg entwickelte sich die Familie zu einem Synonym für Reichtum und Macht.

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    Bis heute ist der Name Rothschild nicht nur mit wirtschaftlichem Erfolg verbunden, sondern auch Zielscheibe antisemitischer Verschwörungstheorien und Hetzkampagnen. Die Dokumentation unter der Regie von Klaus T. Steindl zeigt, wie eng die Geschichte der Familie mit gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen Europas verwoben ist.

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    • Die Rothschilds begannen im jüdischen Ghetto von Frankfurt am Main.
    • Ihr Name steht bis heute für Reichtum, Macht und ist zugleich Ziel antisemitischer Hetze.
    „Rothschild – der Name dieser weitverzweigten jüdischen Bankiers- und Industriellenfamilie steht für Reichtum und Macht.“ (ARD Mediathek)

    Infobox: Die Geschichte der Rothschilds ist ein Spiegel europäischer Wirtschafts- und Sozialgeschichte, geprägt von Aufstieg, Reichtum und anhaltender Verfolgung.

    Immobilienkrise: Ex-Trader Gary Stevenson warnt vor Folgen für die Mittelschicht

    Laut Frankfurter Rundschau analysiert der ehemalige Citibank-Trader Gary Stevenson die Ursachen der globalen Wohnungskrise und sieht die Mittelschicht in Gefahr. Stevenson, der heute als Youtuber mit 1,4 Millionen Abonnenten aktiv ist, fordert höhere Steuern auf Reichtum und Vermögen. In seinem Buch „Das Milliardenspiel. Wie man eine Bank ausraubt – und den Rest der Welt gleich mit“ schildert er seinen Werdegang vom Aufwachsen in relativer Armut bis zum erfolgreichen Trader.

    Stevenson betont, dass die Wohnungskrise ein globales Phänomen sei, das vor allem Metropolen wie Frankfurt, München, Berlin, Los Angeles, Tokio oder London betrifft. Zwischen 2010 und 2022 stiegen die Bau- und Immobilienpreise in Deutschland um 94 Prozent, während die Inflationsrate im gleichen Zeitraum nur um 25 Prozent zunahm. Der Goldpreis kletterte in den letzten zehn Jahren von knapp 1000 Euro je Feinunze auf etwa 2800 Euro. Der MSCI World erzielte von 1975 bis Ende 2024 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 9,7 Prozent.

    Zeitraum Preisanstieg Immobilien Inflationsrate Goldpreis (je Feinunze) MSCI World Rendite (p.a.)
    2010–2022 +94 % +25 % 1000 € → 2800 € (letzte 10 Jahre) 9,7 % (1975–2024)

    Stevenson sieht die Ursache der Preissteigerungen in der Konzentration von Vermögen: „Wenn du reichen Leuten Geld gibst, kaufen sie Vermögenswerte.“ Die Organisation Finanzwende bestätigt, dass das Kapitalanlagevolumen in Wohnimmobilien in Europa zwischen 2009 und 2020 um fast 700 Prozent auf über 60 Milliarden Euro gestiegen ist. Heute fließen bis zu 40 Prozent der Miete direkt an Aktionäre großer Wohnungsunternehmen.

    Christian Oberst vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) differenziert: Mehr Wohnungsbau könne die Preisentwicklung dämpfen, aber nicht zu sinkenden Preisen führen. In Wien zeigt sich eine Ausnahme: Über 200.000 Wohnungen sind in städtischem Besitz und werden günstig vermietet, was die Stadt zu einer der lebenswertesten Europas macht.

    • Zwischen 2010 und 2022 stiegen Immobilienpreise in Deutschland um 94 Prozent.
    • Das Kapitalanlagevolumen in Wohnimmobilien in Europa wuchs zwischen 2009 und 2020 um fast 700 Prozent.
    • In Wien sind mehr als 200.000 Wohnungen in städtischem Besitz.
    „Wenn du reichen Leuten Geld gibst, kaufen sie Vermögenswerte.“ (Gary Stevenson, Frankfurter Rundschau)

    Infobox: Die Wohnungskrise ist laut Experten ein globales Phänomen, das durch Vermögenskonzentration und steigende Preise für Vermögenswerte verschärft wird. Höhere Steuern für Reiche und mehr öffentlicher Wohnungsbau werden als Lösungsansätze diskutiert.

    Griechenland: Auf dem Weg zu neuem Reichtum?

    DiePresse.com berichtet über die wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands zehn Jahre nach der Volksabstimmung von 2015. Trotz internationaler Anerkennung für das „Comeback“ des Landes bleibt der Lebensstandard der Bevölkerung deutlich unter dem Niveau von 2010. Zwar wächst die Wirtschaft, die Beschäftigung steigt und die Banken sind stabil, doch die Löhne gehören weiterhin zu den niedrigsten in der EU. Inflation, steigende Wohn- und Energiekosten sowie eine hohe Mehrwertsteuer belasten die Bevölkerung zusätzlich.

    Die Regierung setzt auf ein „neues Wirtschaftsmodell“, das produktive, exportorientierte Branchen fördern soll. Entwicklungsminister Takis Theodorikakos plant, 8,5 Milliarden Euro für ein neues Produktionsmodell zu investieren. Ein Beispiel für erfolgreiche Industriepolitik ist die Aluminiumproduktion in Böotien, wo jährlich rund zwei Millionen Tonnen Bauxit gefördert werden. Aluminium macht mit etwa 5,5 Prozent der Exporte (2,6 Milliarden Euro) den drittgrößten Exportzweig Griechenlands aus.

    Jahr Exportanteil Aluminium Wert Aluminiumexporte Förderung Bauxit (jährlich) Fördermittel EU-Aufbauprogramm
    2023 5,5 % 2,6 Mrd. € 2 Mio. Tonnen 36 Mrd. € (bis 2026, davon 21 Mrd. € vergeben)

    Die europäische Aufbau- und Resilienzfazilität stellt Griechenland insgesamt 36 Milliarden Euro zur Verfügung, von denen bisher 21 Milliarden Euro vergeben wurden. Diese Mittel fließen in Infrastrukturprojekte, Bildung, Ausbildung und den Ausgleich sozialer und regionaler Ungleichheiten. Allerdings kritisiert die griechische Zentralbank, dass viele Produkte und Dienstleistungen des Landes „von niedriger Spezialisierung und Technologieintensivität“ seien und somit nicht konkurrenzfähig, insbesondere im Bereich Hochtechnologien.

    • Die Löhne in Griechenland gehören zu den niedrigsten in der EU.
    • Aluminium ist mit 2,6 Milliarden Euro Exportwert der drittgrößte Exportzweig.
    • 36 Milliarden Euro EU-Fördermittel stehen bis 2026 zur Verfügung, 21 Milliarden Euro wurden bereits vergeben.
    „Die hohen Leistungsbilanzdefizite, also das Defizit der Waren- und Dienstleistungsbilanzen, sind für sie ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Mehrzahl der Produkte und Leistungen ‚von niedriger Spezialisierung und Technologieintensivität‘ ist.“ (DiePresse.com)

    Infobox: Griechenland setzt auf Industriepolitik und EU-Fördermittel, um den Lebensstandard zu heben. Trotz wirtschaftlicher Fortschritte bleibt die Angleichung an den EU-Durchschnitt eine große Herausforderung.

    Quellen:

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    Also wenn ich mir die Komments hier so durch les, find ich komisch das nieman was wegen dem Bauxit in Grichenland schreibt. 2 milionn Tonne im Jahr, das is doch voll die große Sumem, aber warms dann trozdem immernoch so schlecht läuft mit dem Löhnen, kapier ich irwie ned so. Liegt bestimmt daran das die da von der EU so Viehl Geld bekomm und das dann nicht richtig benutz wird? Kann auch sein das Aluminium jetz nich soviehl wert is wie nichand denkt, die Exportzahl siehn groß aus aber vielleicht machen die keine Gewinne weils alles irgendwo im Ausland landet, bulgarien oder Spanien oder so lol.

    Und das mit den 36 Milliarden fördermittel, wie kanns sein das immer noch so krass viele arm sind, was wirdn damit gemacht, gibts da nich so kontrollen wie bei uns wenn jemand Hartz4 kriegt? Also bei uns wär das alles sicha ganz anders gelaufen xD und wegen Arbeitsplätze steht hier fast nihts, weil wenn nur Industrie da is und keine Löhne steign dann will auch keiner studiern oder? Mein Bruder sagt immer Griechenland kann nur Touris und Oliven, aber scheinbar wohl auch Aluminium, aber dafür is ja auch die türkei bekannt, bischen verwirrend.

    Naja wollt nur mal sagen find schade das immer nur auf diese Banken und den Reichtum geguckt wird und niemand fragt was der normal Typ da unten eig von hat, weil das klinkgt immer nach viel Geld aber in wirklichkeit kommt bei den wenigsten was an. Und wohnungen in Wien hams dagegen ja wohl viel besser, vielleicht sollte Griechenland auch mal drüber nachdenk mehr staatliche wohnunegn zu machen, is bestimmt besser als nur die ganze Zeit Bauxit zu baggern oder.
    Finde die Gedanken von Anonymous spannend, aber was ich interessant finde: Der Einfluss der Rothschilds wird ja oft in den Kommentaren total überzeichnet und als Ursache für alle Krisen hingestellt, dabei übersieht man, wie sehr antisemitische Verschwörungstheorien immer noch rumschwirren. Gerade die ARD-Doku erinnert doch daran, dass die Familie über Jahrzehnte ganz anderen Herausforderungen ausgesetzt war, anstatt einfach alles zu „kontrollieren“. Viel differenzierter als man denkt, wenn man sich mal näher damit beschäftigt.
    also ehrlich wohnungsbau in Wien is vlt echt besser darum ham die dort viele günstige wohnungen, aber warum machen das nich alle städte so, die leute würdens ja generell leichter habn und die preise würden nich so durch die decke gehn wie hier beschreiben wurde.
    Also ich hab jetzt schon n paar Komments gesehen vorhin mit dem Bauxit und den Löhnen in Grichenland aber das mit den Rothschields hatte eigentlcih noch niemand so richtig angesprochen, würd ich sagen. Es is schon krass, irgendwie gibts da ja dierekt so nen Zusammenhang, weils bei diesen Familien ja immer um Macht und Geld geht und wie die das gelenkt haben mit Banken und so. Und dann soll aber die Lösung sein das man an Reiche einfach mehr Steuern macht, so wie der Stevenson es sagt? Ich versteh nicht so ganz wie das dann eig besser werden soll für die die eh nix habn, weil wenn die Reichen weniger Geld haben bauen die dann trotzdem noch Häuser oder gehen die dann einfach wo anders hin und dann gibts am Ende noch weniger Wohungen lol.

    Und das mit Wien hat mich auch iritiert, da steht die haben total viel stätdische Wohnungen, aber in Deustchland läuft das ja immer so das alles teuerer wird und keiner mehr umziehen kann. Irgendwie komisch, weil Wien is ja direkt nebenan, wieso machen das die Politiker hier nicht einfach auch son Gesetz das die Mietpreise nicht immer hochgehn? Vielleicht liegts an der EU oder weil da zuviel Banken mitreden, keine Ahnung, ich kenn mich da nicht so aus, aber gefühlt kriegen die Reichen alles und die andeen gugken blöd aus der Wäsche.

    Mit Grichenland find ich krass das die jetzt auf einmal soviel Aluminium exportieren können, ich bin ehrlich hab gedacht die machen hauptschlich Urlaubssachen und Olivenzeugs und sowas wie Inseln verkaufen, aber anscheinend läuft bei denen jetzt Industrie, aber wenn die Löhne trotzdem so niedrig sind dann bringt das ja auch nix wenn das ganze Land am Ende nur für Export arbeitet. Ob das dann vill auch wieder so ist wie bei diesen Familien, das alles Geld oben bleibt und nicht unten ankommt. Die sollen lieber direkt den Leuten was geben, nicht immer für bischen Straßen oder Brücken oder so, weil am Ende hat da doch eh wieder irgendein Bauunternehmer verdient, und die normalen Leute stehen da. Bei den Banken und den Rothschilds hats ja anscheinend schlimme Seiten gegeben wenn da zu viel Macht an einer Stelle is, vielleicht hat Stevenson ja deswegen recht das man mal aufteilen muss.

    Hab bisschen viel jetzt geschrieben aber is halt alles voll verwirrend mit Europa und den Reichen und dem Immoilienmist, und am Ende machen trotzdem jedes Jahr die selben mehr Geld, egal ob in Griechenland oder hier.
    Also nochmal zu dem Punkt mit Wien, der irgendwo im Artikel und auch in nem Kommentar erwähnt wurde – ich musste da echt nochmal drüber nachdenken. Ich hab nämlich nen Kumpel der lebt seit nem Jahr in Wien und sagt immer, wie absurd günstig seine Wohnung da is, verglichen mit München zum Beispiel. Da geht halt echt was weiter, wenn mal nicht alles sofort an Investoren verkauft wird, sondern die Stadt selbst Wohnungen baut und vermietet. Da beschwert sich hier jeder übers "Sozialstaatliche" und wie teuer das alles wär, aber wenns am Ende für die Leute mehr Lebensqualität bringt, warum dann nicht?

    Zum Thema Rothschilds: Was mir auffällt, ist dass in den Kommentaren keiner so richtig auf diesen Punkt mit den Verschwörungstheorien eingeht. Ich find das ehrlich gesagt ziemlich abgedroschen, wie immer noch überall diese Märchen vom ‚geheimen Weltmacht-Netzwerk‘ rumgeistern – dabei gabs halt einfach Leute in der Familie, die klug und zur richtigen Zeit investiert haben. Warum man daraus direkt nen Aufhänger für Antisemitismus bauen muss, versteh ich echt nicht. Besonders jetzt, wo sich die Dokus endlich mal differenzierter mit der ganzen Geschichte beschäftigen, wär’s schön, wenn auch mal die Leute vor dem Bildschirm en bisschen reflektierter mit dem Thema umgehen würden, aber das bleibt wohl Wunschdenken.

    Zu Griechenland: Irgendwie dreht sich in den Diskussionen immer alles nur darum, dass „so viel EU-Geld nach Griechenland“ fließt, aber mal ehrlich, glaubt wirklich wer, dass das so easy mal eben jeder auf der Straße merkt? EU-Fördermittel sind ein Riesentopf und das Geld verteilt sich halt auf zig Projekte, dauert ewig, bis da was bei rauskommt, und meistens landet’s erstmal bei Baufirmen, Bürokratie oder Beratungsagenturen, bevor jemand in Piräus ’ne Lohnerhöhung sieht. Die Wirtschaftszahlen hören sich erstmal nicht schlecht an, aber mein Eindruck ist auch – wie im Artikel gesagt – dass das neue „Industrie-Modell“ halt noch ziemlich am Anfang steht. Wenn’s um Konjunktur und Wachstum geht, sind halt viele voll schnell beeindruckt, aber wenn du dann da lebst und am Ende des Monats kaum was im Geldbeutel hast, bist halt trotzdem nicht reich geworden.

    Hab auch gelesen, dass jetzt mehr auf Bildung gesetzt werden soll – warum nicht gleich so? Kann doch nicht sein, dass ein Land fast nur auf Aluminium und Tourismus baut und dann wundert sich jeder, dass junge Leute abwandern oder auswandern. Und dass es immer noch keine ordentliche Kontrolle gibt, wie die Fördermittel wirklich eingesetzt werden, find ich auch seltsam.

    Naja, ehrlich gesagt: Ich wäre ziemlich gespannt, wie’s aussehen würde, wenn ein Land wie Deutschland mal ernsthaft nen Teil seiner Immobilien vergesellschaften oder wenigstens stärker regulieren würde. Am Ende profitieren doch wieder nur die, die eh schon viel haben – egal, ob in Griechenland, Deutschland oder sonstwo in Europa.
    Was ich bei den Kommentaren hier echt vermisse, ist mal jemand der das Thema Bildung und Chancengleichheit in Bezug auf Reichtum und Macht anspricht. Alle reden über Immobilien, die Rothschilds und diesen ganzen Bauxit-Kram, aber kaum jemand sieht, wie sehr der Zugang zu Bildung eigentlich die Basis von alldem ist. Guckt euch die Rothschild-Saga an: Die haben nicht einfach nur Kohle gescheffelt, denen ging’s auch immer um Wissen, Vernetzung und kluge Entscheidungen. Ohne so ein Fundament bringt dir auch das größte Startkapital nichts auf Dauer.

    Und was die Wohnungsfrage betrifft, find ich auch, dass Wien oft ein bisschen zu romantisch gesehen wird – es stimmt schon, da läuft viel besser mit den günstigen Stadtwohnungen, aber das liegt auch daran, dass die halt früh angefangen haben mit dem sozialen Wohnungsbau. Andererseits denk ich mir: Warum kriegen wir sowas in anderen Städten nicht hin, wenn es doch ein Erfolgsmodell ist? Ist das wirklich nur ne Frage der Kohle oder fehlt da eher politischer Wille? Das wäre echt mal spannend zu wissen.

    In Sachen Griechenland wundert mich immer, dass so wenige Leute die hohe Jugendarbeitslosigkeit thematisieren. Da kann die Wirtschaft wachsen, wie sie will, wenn die nächsten Generationen so wenig Perspektive haben, wird das in die Hose gehen. Ich kenn Leute aus Athen, die erzählen, dass viele immer noch auswandern, weil sie sich in der Heimat einfach kein stabiles Leben aufbauen können – egal ob Bauxit, Olivenöl oder Tourismus. Die EU-Fördermittel klingen auf dem Papier mega, aber wenn dann in der Praxis hauptsächlich alte Strukturen gestützt werden oder das Geld in irgendwelche undurchsichtigen Kanäle verschwindet, bringt das halt wenig. Hört man ja auch viel in Spanien oder Italien: Förderratten fressen Fördercheese, aber auf der Straße merkt keiner was.

    Und wegen der Konzerne, die überall an den Mieten mitverdienen: Ich frag mich echt, wie lange das noch so geht, bis da mal richtig Druck von unten kommt. Man kann ja nicht endlos alles teurer machen und erwarten, dass die Leute still halten. Vielleicht kann man von Wien wirklich lernen, aber ich bin da skeptisch, ob das bei uns politisch gewollt ist.

    Also kurz gesagt: Für mich ist die ganze Diskussion ohne die Frage nach Bildung, Aufstiegschancen und vor allem echter Transparenz nicht komplett. Weil es bringt ja nix, wenn wir nur auf ein paar Zahlen oder Industrien gucken, ohne die Systeme dahinter zu verändern.
    also einer hat ja gefragt warum nieman über das rothchild zeug redet und das irgentwie auch der grund is warum alles so teuer wird mit immobillien. finds komisch das das nirgends steht weil ich hab mal gehört das die familie immer noch überall mitmischt so indirekt auch bei banken? Aber bei den wohnungen find ich bissel witzig das Leute immer sagen man soll mehr bauen und dann wirds alles billiger – dabei, bei uns direkt um die Ecke sind lauter neue blocks hingestellt wordn, alles teuer blieb trotzdem gleich oder sogar noch schlimmer weil da jetzt leute hinziehn die mehr geld haben u dachten so kann ich mirs doch leisten lol. Hat jemand schon mal geschaut wo die gewinne wirklich hingehen von so großen wohnungsunternehmen, am ende gehn die einfach i-wie zu aktionären aus amerika oder so, macht für mich auch null sinn.

    Weil in dem artikel steht das wie 40 % von der miete direkt an aktionäre gehn?! Also das dass so viel is, wusste ich gar nicht vorher. Ob das dann auch in andren ländern so is, keine ahnung aber kann ich mir gut vorstelln das die in spanien oder griechenland auch alles quasi verkaufen an so ausländische firmen und keiner merkt das. Und der typ mit dem youtube kanal, der als trader war, naja, klingt alles logisch aber ich check nich ganz warum gold teurer wird wenn wohnungen teurer werden, oder macht das inflazion oder so? Wie hängen die preise von wohnungen und gold eig zusammen wenn doch wohnung kaufen viel mehr platz braucht.

    Was mich auch wundert: Wien mit dem viele wohnungen vom staat da, da sollen ja alle ur happy sein mit miete und so aber in Deutschland klappts ned, warum nicht, hat der eine geschrieben wegen politik aber es wird doch überall gleiche partein gewählt, also is ja irgentwie auch komisch dann. Und von rothchild steht nix zu Immobilien, aber für mich fühlts sich alles gleich an, die, die viel geld ham kaufen mehr und bestimmen wie's läuft, wär vielleicht besser wenn doch wieder mehr vom stadt gemacht wird, dann kann der Vermieter dich nich rauschmeißen so einfach.

    Kommentar bisschen wirr aber wollt mal sagen das mir auffällt das das immer alles von irgndwelchen riesen firmen gemacht is, das mit griechenland und alummium is auch so, erst siehts viel aus aber dann muss mans teilen und keiner merkt was davon. Villeicht müsste man mal richitg rausfinden wie viele von den wohnungen der boss von so ner bank in frankfurt oder Lodon hat bevor was geändert wird... weiß nich wie das geht aber wär spannend zu wissen XD
    Ich find es ganz spannend, dass viele hier die Rothschilds und Banken erwähnen, aber irgendwie übersieht man schnell wie wichtig diese Doku auch für das Verständnis vom Thema Diskriminierung ist. Gerade Antisemitismus taucht ja nicht nur in der Geschichte auf, sondern wird oft immer noch benutzt, um komplexe Probleme wie die Immobilienkrise auf "die reichen Juden" zu schieben. Für mich liegt bei vielen aktuellen Debatten genau da das Problem: zu schnell werden Sündenböcke gesucht, anstatt die wahren wirtschaftlichen Zusammenhänge zu sehen.
    Also was ich hier noch gar nicht gelesen hab, ist wie die ganze Diskussion um Immobilienpreise und diesen riesigen Vermögenszuwachs eigentlich ziemlich an den jungen Leuten vorbei geht. Ich mein, Gary Stevenson erwähnt es zwar, aber keiner geht echt auf die Auswirkungen für die nächste Generation ein – ich merke das selbst, Wohnungssuche ist inzwischen echt ein Alptraum und das nicht nur in München oder Berlin. Es wird immer nur über die „Mittelschicht“ geredet, aber ich frag mich halt: Was ist, wenn die Generation nach uns gar keinen echten Einstieg mehr hat, weil alles eh schon vererbt oder aufgekauft wird?

    Zu diesen Reichtums- und Vermögenskonzentrationen würd mich auch mal interessieren, wie das in Zukunft mal aufgeteilt werden soll. Immer heißt es „Höhere Steuern für Reiche“, aber solange alles an Aktien, Immobilien und Gold gebunden wird und die normalen Löhne stagnieren, kommt bei Ottonormal halt trotzdem nur wenig an. Und dass dann in Frankfurt haufenweise Grundstücke leer stehen, weil Investoren auf Wertsteigerung warten – das ist doch eigentlich verrückt, dass sowas geht.

    Und zu Wien: Ja, liest sich super, aber warum schaffen sie das nicht in anderen deutschen Städten? Das zeigen immer alle als Vorbild, aber nachbauen will es irgendwie keiner – da muss doch mehr dahinter stecken als „die Politik will nicht“. Vielleicht sind die Lobbyverbände bei uns einfach zu stark oder zu viele Politiker sind selbst Vermieter, hat man ja öfter gehört.

    Wegen Griechenland wundert mich auch, dass gar nicht näher drauf eingegangen wird, was mit all den jungen Leuten passiert, die auswandern oder dort halt nur schlecht bezahlte Jobs haben. Gut, Aluminium bringt Kohle, aber das ist ja nix, was dem Land insgesamt neue Perspektiven gibt, vor allem wenn es immer noch an besser bezahlten und spezialisierten Jobs fehlt. Dann kommt wieder Tourismus und Saisonarbeit dazu und die denken sich: Eigentlich hätte es doch mit den ganzen Milliarden Hilfe inzwischen besser laufen müssen. Vielleicht hängts einfach zu sehr an alten Strukturen und der Bürokratie dort, das bremst die wahrscheinlich mehr aus, als dass es hilft.

    Achja, und dass von den Rothschilds immer so ein Geheimnis gemacht wird (auch wegen diesen ganzen Verschwörungsdingern, die die ARD anspricht), das lenkt am Ende eher ab von den echten Problemen im Finanzsystem. Mir ist es immer etwas suspekt, wenn anstatt Klartext zu reden, alles so mystifiziert wird – am Reichtum und an der Machtverteilung ändert das nix. Insgesamt kommt bei vielen von den angesprochenen „Herausforderungen“ eh so rüber: Die Kleinen zahlen und die Großen machen weiter wie gehabt.
    Ich finde ja, was in den Kommentaren noch nicht so wirklich erwähnt wurde: Wie unterschiedlich die öffentliche Wahrnehmung in Bezug auf so Themen wie Reichtum und Macht ist. Bei den Rothschilds zum Beispiel, da geht’s oft sofort um Mythen und Verschwörungstheorien, obwohl so eine Familiengeschichte eigentlich Mega spannend und fast filmreif ist. Klar, Kritik an Banken ist manchmal berechtigt, aber was da immer für Geschichten fabriziert werden – ich denke mir dann immer, es wäre sinnvoller, über echte Finanzstrukturen zu diskutieren statt ständig auf diesem Namen rumzureiten.

    Und dass die Reichen immer reicher werden (wie in dem Artikel mit Stevenson aufgegriffen), sieht man ja nicht nur am Immobilienmarkt, sondern auch daran, wie die Leute sich inzwischen schon daran gewöhnt haben, dass 40% der Miete einfach irgendwohin abfließen. In meiner Gegend (bin aus dem Ruhrpott) reden die wenigsten drüber, wem die Bude jetzt gehört, sondern einfach nur noch wie teuer es inzwischen ist, überhaupt was zu finden.

    Was aber im Artikel vielleicht zu kurz kommt, ist das Thema Bildung als Ausweg. Irgendwie wird viel über Geld und Vermögensverteilung geschrieben, aber dass gerade in Deutschland und auch in Ländern wie Griechenland viele aus „einfacheren“ Familien gar nicht die Möglichkeit haben, in diese begehrten und stark geförderten Jobs zu kommen – das liest man dann selten. Es bringt halt nix, Milliarden für Projekte auszuschütten, wenn am Ende die Hälfte eh wieder in komplett seltsamen Ausschreibungen landet und sich lokale Firmen das irgendwie zuschanzen.

    Und wenn dann von Griechenland die Rede ist, höre ich immer, wie schwierig es ist, das Land auf modernes Niveau zu bringen. Aber für wen wird das alles eigentlich gemacht? Das hätte ich gern mal beleuchtet. Alle sprechen immer vom BIP und Exporten, aber es bleibt halt oft wenig beim Einzelnen hängen. Ich kenn sogar ein paar junge Griechen, die sind wegen mieser Löhne nach Deutschland gekommen und schicken regelmäßig Geld heim – das ist doch irgendwie absurd.

    Dass die Armen in Griechenland weiter arm bleiben, egal wieviel Geld die EU rüberschiebt, liegt meiner Meinung nach auch daran, dass es wenig Vertrauen gibt, dass sich wirklich was ändert. Korruption wird zwar angesprochen, aber wie viele kleine Leute da wirklich noch daran glauben, dass ihnen eine neue Straße oder ne neue Fabrik was bringt, kann ich mir schwer vorstellen.

    Insgesamt super wichtiges Thema, aber ich finde, es müsste viel öfter darüber gesprochen werden, wie die Strukturen dazu führen, dass trotz angeblicher Fortschritte und Investitionen die gesellschaftliche Schere immer weiter auseinandergeht. Und solange niemand Bock hat, das wirklich anzugehen (Thema Bildung, Zugang zu besseren Jobs, Transparenz bei Fördermitteln usw.), bleibt das halt ein elitäres Spiel für Banker und Großinvestoren, egal ob die jetzt Rothschild heißen oder anders.

    Zusammenfassung des Artikels

    Die Rothschild-Saga zeigt den Aufstieg der jüdischen Bankiersfamilie aus dem Frankfurter Ghetto zu Reichtum und Macht, aber auch ihre Verfolgung. Gary Stevenson warnt vor einer globalen Wohnungskrise durch Vermögenskonzentration; Griechenland setzt auf Industriepolitik und EU-Hilfen für wirtschaftlichen Aufschwung.

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