Trump setzt im Weißen Haus auf goldenen Prunk und bricht mit alter Bescheidenheit
Autor: Elite-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Donald Trump gestaltet das Oval Office mit viel Gold und Prunk, um Macht zu demonstrieren und bricht damit bewusst die Tradition politischer Bescheidenheit. Die Neue Zürcher Zeitung zieht Parallelen zu Monarchen wie Ludwig XIV. und betont, dass Gold weiterhin als Symbol für Reichtum gilt.
Donald Trump und der goldene Prunk im Weißen Haus
Im Oval Office des Weißen Hauses ist ein deutlicher Wandel zu beobachten: Donald Trump setzt auf Prunk und Gold, wie es die Neue Zürcher Zeitung berichtet. Der Präsident inszeniert sich als moderner König Midas, dessen „goldene Hände“ zahlreiche Gegenstände im Oval Office veredelt haben. Vasen, Körbe, Blumen, Ornamente am Kamin, goldene Engel über den Türen, vergoldete Füße der Stehlampen und Rahmen von rund zwanzig Porträts – überall dominiert der goldene Schimmer. Auch goldene Adler auf Marmortischen und ein goldener Briefbeschwerer mit Trumps Namen auf dem Couchtisch sind Teil der neuen Ausstattung. Die Brokatvorhänge und seidenen Bezüge der Sitzmöbel sind ebenfalls in Gold gehalten.
Trump setzt damit ein Zeichen und erfüllt sein Versprechen, ein „goldenes Zeitalter“ einzuleiten. Die Neue Zürcher Zeitung zieht Parallelen zu Monarchen wie Ludwig XIV. und verweist darauf, dass die Sehnsucht nach erhabenem Glanz und Pracht in den Machtzentren der Welt nie ganz verschwunden ist. Während die Gründerväter der USA einst auf Prunk verzichteten und das Weiße Haus schlicht hielten, scheint Trump diese Tradition bewusst zu durchbrechen. Die Zeitung stellt fest, dass auch andere Staatschefs wie Wladimir Putin im Kreml oder Recep Tayyip Erdoğan in ihren Palästen auf Pracht und Gold setzen.
Die „Maga-Revolution“ Trumps verzichtet laut der Quelle auf den Bildersturm gegen alte Machtzeichen, wie er in anderen Revolutionen üblich war. Stattdessen wird der Prunk der Vorgänger entfernt und durch neuen Glanz ersetzt. Die Neue Zürcher Zeitung merkt an, dass der neue Reichtum der Milliardärsaristokratie, etwa in Kryptowährungen, weniger sichtbar ist, während Gold weiterhin als „unübertroffene Standardwährung der Macht und des Reichtums“ gilt. Trumps Wirtschaftspolitik habe zudem den Goldpreis an den verunsicherten Finanzmärkten gesteigert.
„Gold bleibt die unübertroffene Standardwährung der Macht und des Reichtums, und nicht zufällig steigerte Trumps Wirtschaftspolitik den Goldpreis an den verunsicherten Finanzmärkten.“ (Neue Zürcher Zeitung)
Auch die Unabhängigkeitserklärung von 1776, die Trump ins Oval Office bringen ließ, wird thematisiert. Sie glänzt jedoch nicht in Gold, sondern bleibt hinter einem blauen Vorhang verborgen. Die Neue Zürcher Zeitung schließt mit einem humorvollen Vergleich zu Märchen und Mythen rund um Gold und Macht.
| Prunk im Oval Office | Beispiele |
|---|---|
| Goldene Dekorationen | Vasen, Körbe, Ornamente, Engel, Adler, Briefbeschwerer |
| Textilien | Brokatvorhänge, seidenene Bezüge |
| Vergleich zu anderen Staatschefs | Putin (Kreml), Erdoğan (Palast) |
- Trump setzt auf sichtbaren Prunk und Gold als Zeichen von Macht.
- Gold bleibt laut Quelle die Standardwährung für Reichtum und Macht.
- Die Tradition der politischen Bescheidenheit wird bewusst durchbrochen.
Infobox: Donald Trump verwandelt das Weiße Haus in eine goldene Prachtlandschaft und setzt damit ein Zeichen für Macht und Reichtum. Die Neue Zürcher Zeitung sieht darin eine bewusste Abkehr von politischer Bescheidenheit und eine Rückkehr zu monarchischem Glanz.
Quellen:
- Reichtum, Macht und Gold: Warum Trump auf glänzenden Prunk setzt
- Schweizer Aktienmarkt eine Quelle von Reichtum