Zeekr 9X, brennende Jacht und Luxusauktion: Die wichtigsten Nachrichten

Autor: Elite-Echo Redaktion

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Kategorie: News

Zusammenfassung: Der Zeekr 9X kommt als leistungsstarker Luxus-SUV nach Europa, während in Brindisi eine Jacht brannte, Heizkosten Familien belasten und Stuttgart beschlagnahmte Luxusgüter versteigert.

Zeekr 9X: Chinesischer Luxus-SUV zielt auf Europas Premiummarken

Die Geely-Tochter Zeekr bringt mit dem 9X ein mehr als fünf Meter großes Luxus-SUV nach Europa. Nach Angaben von ntv.de richtet sich die Marke gezielt gegen etablierte Hersteller wie BMW, Mercedes und Audi sowie gegen Bentley und Range Rover.

Der Zeekr 9X wird zu einem Preis ab 119.900 Euro angeboten. Optisch verbindet das Modell laut ntv.de Elemente des BMW X7, des Range Rover und des Rolls-Royce; gestaltet wurde das Fahrzeug in Göteborg. Der senkrechte Kühlergrill wird vom Designer Charles Trelogan als „Wasserfall-Look“ bezeichnet.

Technisch setzt Zeekr auf einen sogenannten Superhybrid mit einem „electric first“-Prinzip. Die 55 kWh große Batterie ermöglicht knapp 180 Kilometer elektrische Reichweite. Wenn die Batteriekapazität zur Neige geht, erzeugt der Benziner Strom und greift unter normalen Bedingungen nicht in den Antrieb ein.

Bei zurückhaltender Fahrweise soll die Gesamtreichweite 737 Kilometer betragen. Oberhalb von 90 km/h kann der Verbrenner zusätzlich Leistung liefern. Zeekr nennt 660 kW/897 PS und 935 Newtonmeter Drehmoment; der Sprint von null auf Tempo 100 dauert 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h.

Im Innenraum stehen Komfort und Unterhaltung im Mittelpunkt. Lounge-Sessel im Fond, ein schwenkbarer Bildschirm und ein Soundsystem von Naim mit 32 Lautsprechern und acht Bass-Shakern sollen den hinteren Bereich in ein Privat-Kino verwandeln. Die Gesamtleistung des Audiosystems beträgt 3.868 Watt.

ntv.de sieht die größte Herausforderung weniger bei Technik und Ausstattung als beim Prestige. Der 9X könne zwar deutlich günstiger sein als vergleichbare Fahrzeuge, doch Käufer müssten ihre Entscheidung für eine chinesische Luxusmarke möglicherweise stärker erklären als Besitzer eines Range Rover.

„Wer in den 9X einsteigt, kann sich ein ‚Wow‘ schwer verkneifen“, berichtet ntv.de über den Eindruck des Innenraums.

Infobox – Quelle: ntv.de

Luxusjacht brennt im Hafen von Brindisi

Im italienischen Hafen von Brindisi ist am Samstag, 03.10.2026, eine Luxusjacht in Brand geraten. Das berichtet BILD und zeigt Aufnahmen, auf denen das Feuer an Bord zu sehen ist.

Die Feuerwehr rückte nach Angaben der Quelle mit Löschbooten aus. Die Jacht wird in der Überschrift mit einem Wert von 7 Millionen Euro angegeben.

Weitere Angaben zu möglichen Verletzten, zur Brandursache oder zum entstandenen Schaden enthält der vorliegende Bericht nicht.

Infobox – Quelle: BILD

Hohe Heizkosten bringen Familien in Schleswig-Holstein unter Druck

Steigende Energiepreise werden für Haushalte mit geringem Einkommen zunehmend zu einer existenziellen Belastung. In einer Kolumne des NDR.de schildert Stella Kennedy Gespräche mit Menschen in Eckernförde, die sich fragen, wie sie die Heizkosten bezahlen sollen.

In Schleswig-Holstein kosteten 100 Liter Heizöl Anfang Oktober im Landesdurchschnitt rund 167 Euro. Im September lagen die Preise zeitweise sogar bei mehr als 177 Euro. Der NDR stellt dabei nicht nur die Preisentwicklung, sondern vor allem die Auswirkungen auf Familien mit wenig finanziellen Spielraum heraus.

Für 2024 weist der Bericht in Schleswig-Holstein eine Armutsgefährdungsquote von 17,3 Prozent aus. Besonders hoch sei das Armutsrisiko bei Alleinerziehenden; auch Kinder und ältere Menschen seien überdurchschnittlich betroffen.

Der NDR beschreibt beispielhaft die finanzielle Situation einer alleinerziehenden Mutter mit zwei kleinen Kindern. Sie arbeitet 28 Stunden pro Woche als Verkäuferin und verfügt einschließlich Kindergeld und staatlicher Leistungen über etwa 2.100 Euro im Monat.

Für Miete und Heizung werden etwa 850 Euro angesetzt, für Strom 80 Euro und für Lebensmittel rund 500 Euro. Weitere 420 Euro entfallen auf Bus und Bahn, Versicherungen, Telefon, Kleidung, Schule und den Haushalt. Nach dieser Rechnung bleiben etwa 250 Euro übrig.

Steigen die Heizkosten um 100 Euro im Monat, schrumpft der verbleibende Betrag laut NDR auf 150 Euro. Dieses Geld müsste dann beispielsweise für eine kaputte Waschmaschine, Medikamente oder eine Nachzahlung ausreichen.

Betroffene erwägen, so spät wie möglich zu heizen, nur einzelne Räume zu erwärmen oder sich in der Wohnung dicker anzuziehen. Der Bericht warnt zugleich davor, Energiesparen zu einer moralischen Prüfung zu machen, wenn Menschen bereits jeden Euro zweimal umdrehen müssten.

Eine gute Dämmung oder eine effizientere Heizung wie eine Wärmepumpe könnten langfristig entlasten. Der NDR weist jedoch darauf hin, dass sich solche Maßnahmen nicht jeder leisten könne.

„Energiesparen darf nicht zum Frieren zwingen“, lautet die zentrale Aussage der NDR-Kolumne.

Infobox – Quelle: NDR.de

Heizöl Anfang Oktoberrund 167 Euro pro 100 Liter
Heizöl im Septemberzeitweise mehr als 177 Euro pro 100 Liter
Armutsgefährdung in Schleswig-Holstein 202417,3 Prozent
Monatliches Budget im Beispieletwa 2.100 Euro
Verbleibender Betrag im Beispieletwa 250 Euro
Verbleibender Betrag bei 100 Euro höheren Heizkosten150 Euro

Justizauktion in Stuttgart: Lamborghini, Motorräder und Rolex-Uhren werden versteigert

Die baden-württembergische Justiz versteigert am Samstag, 24. Oktober, 22 beschlagnahmte Gegenstände. Nach Informationen des SWR gehören dazu Sportwagen, Motorräder und Luxus-Uhren.

Die Generalstaatsanwaltschaft und die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermitteln bei einem Teil der ursprünglichen Besitzer wegen Geldwäsche und Steuerbetrug. Ein anderer Teil ist bereits verurteilt. Die Schätzwerte der hochpreisigen Fahrzeuge und Uhren liegen laut SWR zwischen rund 800.000 und 1,8 Millionen Euro.

Justizminister Moritz Oppelt geht von einem Gesamterlös von mehr als zwei Millionen Euro aus. Der SWR bezeichnet die Veranstaltung als die größte Justizauktion, die Baden-Württemberg je erlebt habe.

Unter den beschlagnahmten Gegenständen befinden sich 15 Autos, drei Motorräder und vier Uhren. Zu den Fahrzeugen zählen mehrere Lamborghini, außerdem werden Harley-Davidson- und KTM-Motorräder sowie Rolex-Uhren angeboten.

Die Ermittlungen betreffen unter anderem den Handel mit Betäubungsmitteln, Marihuana und Kokain. Besitzer von zwei Porsche und Motorrädern wurden laut SWR bereits 2025 und 2024 zu Freiheitsstrafen zwischen zwei und acht Jahren verurteilt.

Auch bei noch nicht abgeschlossenen Verfahren ist eine sogenannte Notveräußerung möglich. Als Grund nennt die Justiz den drohenden Wertverlust sowie die Kosten für Pflege und Erhaltung der Fahrzeuge.

Der Erlös bleibt für die Dauer des Strafverfahrens eingefroren. Sollten die Beschuldigten freigesprochen werden, erhalten sie das Geld; bei einer Verurteilung soll der Erlös dem Steuerzahler zugutekommen und die Steuerschuld tilgen.

Die Auktion findet im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart statt und wird vom Auktionshaus Eppli durchgeführt. Gebote können vor Ort, telefonisch und per Livestream abgegeben werden. Das internationale Interesse reicht laut Eppli von der Schweiz und Frankreich bis nach Singapur und Saudi-Arabien.

Für den Auktionsservice fallen laut SWR Kosten in sechsstelliger Summe an.

Infobox – Quelle: SWR

60-Dollar-Roggenbrot sorgt in New York für Diskussionen

Eine Bäckerei aus Graz verkauft in New York einen Roggensauerteig-Laib für 60 Dollar. Die Berliner Zeitung berichtet, dass „Rye by Martin Auer“ seit dem 10. September in Soho ausschließlich Roggenbrot anbietet.

Der Laib wiegt rund 1,5 Kilo und kostet umgerechnet rund 52 Euro. Die Zutatenliste besteht aus österreichischem Bio-Roggenmehl, Wasser und Salz; Hefe und Weizen werden nicht verwendet.

Der Sauerteig ist 57 Jahre alt und stammt noch vom Großvater der Betreiberfamilie. Der Teig reift etwa einen Tag, anschließend muss das Brot mindestens acht Stunden ruhen, bevor es angeschnitten werden kann.

Für kleinere Mengen kostet ein halber Laib 30 Dollar, ein Viertel 15 Dollar. Als Gründe für den Preis nennt Tim Auer das importierte Mehl, die lange Herstellung und die Kosten in Soho.

In Graz kostet der große Laib 12,97 Euro. Die Bäckerei befindet sich an der Lafayette Street; laut Berliner Zeitung lebte im selben Haus jahrelang David Bowie. Für die Wohnungen über dem Geschäft werden nach Angaben von Bloomberg rund 18 Millionen Dollar genannt.

Die Bäckerei präsentiert sich als Schaubäckerei. Ein Brotmesser kostet laut dem Bericht 230 Dollar, eine Mundharmonika wurde für 350 Dollar angeboten.

Der Discounter Lidl reagierte mit einer Werbeaktion. Ein Werbelaster wurde vor der Bäckerei geparkt und warb mit dem Hinweis, dass es Brot auch für 3,99 Dollar gebe. Auf der Rückseite wurde vorgerechnet, dass 60 Dollar für 122 Croissants reichen würden.

Geschmacklich fällt das Urteil laut Berliner Zeitung nüchtern aus: Das Brot schmecke wie Roggenbrot. Viele Kunden räumten dennoch ein, dass es gut schmecke; nach Angaben von Tim Auer sei der Laden fast jeden Tag ausverkauft.

Auf den Kilopreis gerechnet kostet das Brot rund 34 Euro. In deutschen Bäckereien liegt der Kilopreis im Schnitt bei gut fünf Euro. Die Berliner Zeitung ordnet den Kauf deshalb vor allem als Erlebnis und Geschichte ein, die Kunden nach dem Einkauf erzählen können.

Infobox – Quelle: Berliner Zeitung

Preis des ganzen Laibs60 Dollar
Gewichtrund 1,5 Kilo
Umgerechneter Preisrund 52 Euro
Halber Laib30 Dollar
Viertel-Laib15 Dollar
Preis in Graz12,97 Euro
Alter des Sauerteigs57 Jahre
Preis des Brotmessers230 Dollar
Preis der Mundharmonika350 Dollar
Lidl-Angebot3,99 Dollar
Vergleich122 Croissants für 60 Dollar

Starnberg sucht Investor für Luxus-Villen am See

Die Stadt Starnberg hat ein Bieterverfahren für ein 8355 Quadratmeter großes Grundstück in Top-Lage gestartet. Nach Angaben von SZ.de liegt das Mindestgebot bei 20,6 Millionen Euro.

Auf dem Areal sollen sechs villenartige Gebäude entstehen. Das Grundstück wurde 2022 für rund 5,5 Millionen Euro gekauft, blieb trotz der Beauftragung eines Maklers jedoch zunächst unverkauft.

Das Gelände bietet laut SZ.de einen unverbaubaren Blick auf den See und die Alpen. Nach dem Bebauungsplan sind sechs freistehende Einzelhäuser mit jeweils maximal drei Wohnungen möglich.

Die Grundfläche der zweistöckigen Gebäude mit Dachterrasse beträgt 280 Quadratmeter. Zusätzlich sind 140 Quadratmeter für eine Terrasse oder einen Pool vorgesehen. Weitere Teilflächen entfallen auf Pflanzen und Gehölze mit 894 Quadratmetern sowie auf Böschungszonen mit 790 Quadratmetern.

Die Stadt will das Areal ausschließlich als Gesamtheit vergeben; der Verkauf einzelner Teilflächen ist ausgeschlossen. Interessenten können bis zum 15. Oktober ein Angebot einreichen.

Das Mindestgebot entspricht 2465 Euro pro Quadratmeter. Die Bodenrichtwerttabelle des Landratsamtes nennt für Wohnanlagen im Bereich Almeidaweg, Prinzenweg oder Wilhelmshöhenstraße 3200 Euro pro Quadratmeter.

Rechnerisch wären damit laut SZ.de 26,7 Millionen Euro zu erzielen. Gleichzeitig hätten die Preise für Bauland auch in Starnberg nachgegeben, und die früheren Eigentümer seien am Erlös in unbekannter Höhe beteiligt. Im Rathaus hoffe man mittlerweile auf eine „schwarze Null“.

Das Bieterverfahren ist zweistufig aufgebaut. Bis 15. Oktober können Gebote abgegeben werden; in der Nachverhandlungsphase vom 16. bis 22. Oktober kann jeder Bieter sein Gebot einmalig ausschließlich nach oben anpassen.

Die Gebote werden anonymisiert offengelegt. Maßstab ist allein der Kaufpreis; Nebenangebote, Bedingungen oder Vorbehalte führen zum Ausschluss. Wird das Mindestgebot nicht erreicht, kann die Stadt das Verfahren beenden, ein neues Verfahren starten oder vollständig von einer Veräußerung absehen.

Starnberg benötigt Einnahmen, um den Haushalt für 2026 und die Folgejahre auszugleichen. Laut SZ.de steht die Stadt kurz vor einer Haushaltssperre. Stadtkämmerer Florian Forster verlässt Starnberg nach 20 Monaten zum 1. November und wechselt ins neue Landesamt für Bevölkerungsschutz.

Neben dem Grundstück am Almeida-Berg sollen weitere Objekte veräußert oder in Erbpacht vergeben werden. Dazu gehören das historische Bahnhofsgebäude am See, die Villa Bayerlein und Baugrund am „Wiesengrund“.

Infobox – Quelle: SZ.de

Grundstücksfläche8355 Quadratmeter
Kaufpreis 2022rund 5,5 Millionen Euro
Mindestgebot20,6 Millionen Euro
Geplante Gebäudesechs Villen
Maximale Wohnungen je Gebäudedrei
Grundfläche je Gebäude mit Dachterrasse280 Quadratmeter
Fläche für Terrasse oder Pool140 Quadratmeter
Pflanzen und Gehölze894 Quadratmeter
Böschungszonen790 Quadratmeter
Mindestgebot je Quadratmeter2465 Euro
Bodenrichtwert3200 Euro pro Quadratmeter
Rechnerischer Wert26,7 Millionen Euro
Gebotsphasebis 15. Oktober
Nachverhandlungsphase16. bis 22. Oktober
Amtszeit des Stadtkämmerers20 Monate

Quellen: