Erbschaftsteuer: Forscherin kritisiert überschätzte Einnahmen und Steuervorteile für Reiche
Autor: Elite-Echo Redaktion
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Kategorie: News
Zusammenfassung: Julia Jirmann kritisiert, dass Medien festgesetzte Erbschaftsteuern als tatsächliche Einnahmen darstellen, während Steuererlasse für große Vermögen die Ungleichheit verstärken.
Meghan und Victoria Beckham: Angebliche Missgunst als Grund für den Bruch
Zwischen Herzogin Meghan und Victoria Beckham herrscht laut Promiflash offenbar seit Jahren Eiszeit. Ein nicht namentlich genannter Insider soll dem Express zufolge erklärt haben, dass Missgunst eine entscheidende Rolle bei dem Zerwürfnis gespielt habe.
Brisant ist die räumliche Nähe der Familien: Meghan und Prinz Harry sollen mit Prinz Archie und Prinzessin Lilibet nach ihrem jüngsten Umzug nach Großbritannien inzwischen in den Cotswolds leben. Auch Victoria und David Beckham besitzen dort ein Anwesen, das laut dem Bericht rund 14 Millionen Euro gekostet haben soll. Hinweise auf eine Versöhnung oder erneuten persönlichen Kontakt gebe es bislang nicht.
Die beiden Paare waren früher eng verbunden. Victoria und David Beckham gehörten 2018 zu den Gästen bei der Hochzeit von Meghan und Harry. Meghan trug außerdem Entwürfe der früheren Spice-Girls-Sängerin, während David als enger Freund von Prinz Harry galt.
Das Verhältnis soll sich verändert haben, nachdem Meghan Victoria vorgeworfen haben soll, private Geschichten an die Presse weitergegeben zu haben. Ein Insider erklärte laut den Berichten: „Ich glaube, es war Neid, der zum Zerwürfnis führte.“ Royalbiograf Tom Bower schreibt in seinem Buch „The House of Beckham“, Meghan habe sich wegen ihrer Position in der Königsfamilie gesellschaftlich über Victoria gesehen. Zugleich habe sie verärgert festgestellt, dass die Beckhams wesentlich vermögender seien.
Als Hinweise auf den Reichtum der Beckhams werden fünf Häuser, Reisen im Privatjet und Einladungen auf Yachten genannt. Heute sollen weder Meghan und Victoria noch Harry und David weiterhin befreundet sein.
Parallel beginnt für die Sussexes nach ihrer Rückkehr aus Kalifornien ein neuer Lebensabschnitt in Großbritannien. Die Familie soll am Mittwoch unbemerkt am Flughafen Birmingham gelandet sein und ihr neues Zuhause in den Cotswolds bezogen haben. Archie und Lilibet sollen sich in der neuen Heimat einleben und bereits in der kommenden Woche ihre neuen Schulen besuchen. Meghan soll bei einem Aufenthalt in Großbritannien im vergangenen Monat zwei Schulen besichtigt haben.
„Ich glaube, es war Neid, der zum Zerwürfnis führte.“
— Ein Insider laut den Berichten
Zusammenfassung: Promiflash berichtet über einen mutmaßlichen Streit zwischen Meghan und Victoria Beckham, bei dem angeblich Missgunst wegen des Vermögens der Beckhams eine Rolle spielt. Trotz der neuen räumlichen Nähe in den Cotswolds gebe es bislang keine Anzeichen für eine Versöhnung.
US-Botschafter Fertitta sorgt mit demonstriertem Reichtum für Diskussionen in Italien
Die Meldung von Agenzia Nova ist nicht nutzbar, da der übermittelte Inhalt lediglich eine fehlgeschlagene Anfrage ausweist. Konkrete Angaben zum Artikel, zu Aussagen oder zu Vorgängen rund um US-Botschafter Fertitta liegen in der Quelle nicht vor.
„Affluenza“: Der stern untersucht die Belastungen wohlhabender Kinder
stern.de widmet sich unter der Überschrift „Phänomen ‚Affluenza‘: Warum leiden reiche Kinder anders?“ der Frage, wie sich Wohlstand auf Jugendliche, Familie und psychische Entwicklung auswirken kann. Der Beitrag ist dem Ressort Gesundheit zugeordnet und trägt das Datum 31. August 2026.
Im Mittelpunkt steht das Phänomen „Affluenza“, das im Artikel mit wohlhabenden Jugendlichen und psychologischen sowie familiären Fragen verbunden wird. Die veröffentlichte Fassung enthält neben dem Titel und den Themenfeldern jedoch keine weitergehenden inhaltlichen Ausführungen zur Erklärung des Phänomens, zu konkreten Fällen oder zu Expertenaussagen.
| Angabe | Quelle |
|---|---|
| Veröffentlichungsdatum | 31. August 2026 |
| Ressort | Gesundheit |
| Themenfelder | Jugendliche, Wohlhabende, Psychologie, Familie, Reichtum |
Zusammenfassung: stern.de stellt die Frage, warum reiche Kinder anders leiden könnten, liefert im übermittelten Inhalt jedoch keine ausführliche Darstellung der Ursachen oder Folgen.
Erbschaftsteuer: Julia Jirmann kritisiert irreführende Rekorddarstellung
Im Interview mit dem Freitag erklärt die Vermögensforscherin Julia Jirmann, die Einnahmen aus der Erbschaftsteuer würden deutlich überschätzt. Anlass ist die Meldung des Statistischen Bundesamtes, wonach die festgesetzten Erbschaftsteuer-Einnahmen im letzten Jahr auf 21,4 Milliarden Euro gestiegen seien.
Jirmann unterscheidet zwischen festgesetzten und tatsächlich eingenommenen Steuern. Im letzten Jahr seien tatsächlich nur 15 Milliarden Euro eingenommen worden. Das seien mehr als 25 Prozent weniger als die von den Finanzämtern festgesetzte Summe. Als Grund nennt sie vor allem Steuererlasse zugunsten der Superreichen.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Festgesetzte Erbschaftsteuer im letzten Jahr | 21,4 Milliarden Euro |
| Tatsächlich eingenommene Erbschaftsteuer im letzten Jahr | 15 Milliarden Euro |
| Abweichung | Mehr als 25 Prozent |
| Sonderfall Heinz Hermann Thiele | Fast vier Milliarden Euro |
Ein Sonderfall habe für einen Großteil des Anstiegs gesorgt: Fast vier Milliarden Euro stammten aus dem Tod des Milliardärs Heinz Hermann Thiele, dem das Unternehmen Knorr-Bremse gehörte. Seine Erben hätten dafür die höchste Steuerzahlung der Geschichte leisten müssen. Diese hohe Zahlung sei jedoch auch deshalb zustande gekommen, weil die üblichen Möglichkeiten der Steuervermeidung in diesem Fall nicht genutzt worden seien.
Bereinige man den Anstieg um diesen Sonderfall und berücksichtige zusätzlich die stark gestiegenen Vermögenspreise, bleibe vom vermeintlichen Rekord kaum etwas übrig oder das Ergebnis sei sogar negativ. Jirmann kritisiert, dass in Medien häufig die festgesetzten Einnahmen zitiert würden, obwohl diese nicht mit den tatsächlich eingenommenen Steuern gleichzusetzen seien.
Nach ihrer Einschätzung sollte das Statistische Bundesamt deutlicher ausweisen, worauf sich die Zahlen beziehen. Außerdem müsse in der Statistik eines Jahres auch der entsprechende Steuererlass dargestellt werden. In über der Hälfte aller Medienberichte werde der Sachverhalt falsch dargestellt.
Besonders kritisch bewertet Jirmann die steuerlichen Vergünstigungen für große Erbschaften und Unternehmensvermögen. Großerben jenseits von 26 Millionen Euro sowie jegliche Unternehmensbeteiligungen, Unternehmensanteile und vererbte Unternehmen könnten bis zu 100 Prozent der eigentlich fälligen Steuern erlassen bekommen.
Jirmann bezeichnet dies als die größte Steuersubvention in Deutschland. Seit 2009 sei diese Summe auf mehr als 100 Milliarden Euro angewachsen. Im Subventionsbericht der Bundesregierung werde die Begünstigung für Unternehmensvermögen mit neun Milliarden Euro für dieses und letztes Jahr als größte Subvention ausgewiesen.
| Steuerliche Begünstigung | Angabe |
|---|---|
| Grenze für Großerben | Jenseits von 26 Millionen Euro |
| Möglicher Steuererlass | Bis zu 100 Prozent |
| Aufgelaufene Summe seit 2009 | Mehr als 100 Milliarden Euro |
| Begünstigung für Unternehmensvermögen für dieses und letztes Jahr | Neun Milliarden Euro |
Auch die Vermögensverteilung in Deutschland bewertet Jirmann als besonders ungleich. Das reichste Prozent halte über 35 Prozent des gesamten Nettovermögens, während den reichsten zehn Prozent zwei Drittel des Wohlstands gehörten. Deutschland sei im Vergleich zu den übrigen EU-Ländern Spitzenreiter bei der Vermögensungleichheit und entwickle sich zu einer Erbengesellschaft.
Rund drei Viertel der deutschen Milliardäre hätten ihr Vermögen überwiegend geerbt. Nach Jirmanns Darstellung führe dies dazu, dass die Erbengeneration Vermögen häufig von Family Offices und Vermögensverwaltern verwalten lasse, anstatt selbst unternehmerisch tätig zu werden.
Die Ökonomin weist außerdem die Befürchtung zurück, höhere Erbschaftsteuern würden automatisch zu Kapitalflucht führen. Deutschland habe derzeit Steuersätze von zwei Prozent bei den Superreichen. Wer etwas für 100 Millionen Euro erhalte und davon 20 oder 30 Millionen über viele Jahre gestundet zurückzahlen müsse, werde ihrer Einschätzung nach nicht wegen der Steuerbelastung das Land verlassen.
Die Erbschaftsteuer sei bei Ökonomen besonders beliebt, weil sie Leistungsanreize setze und kaum nennenswerte Wegzugeffekte habe. Als positives Beispiel nennt Jirmann Dänemark, wo Erbschaften auf Unternehmensvermögen höher besteuert würden als in Deutschland. Der Chef der OECD habe erklärt, dies habe der dänischen Wirtschaft gutgetan und nicht zu zahlreichen Unternehmenspleiten geführt.
„Die Einnahmen aus der Erbschaftssteuer werden deutlich überschätzt.“
— Julia Jirmann im Interview mit dem Freitag
Jirmann leitet beim Netzwerk Steuergerechtigkeit die Bereiche Erbschaft, Vermögen sowie Einkommen- und Umweltsteuern. Sie ist Mitglied einer Kommission des Deutschen Juristinnenbundes, war zuvor bei KPMG tätig und ist Betriebs- und Volkswirtin sowie Wirtschaftsjuristin. 2024 erschien ihr erstes Buch „Black Box Steuerpolitik – wie unser Steuersystem Ungleichheit fördert“.
Zusammenfassung: Der Freitag berichtet über Jirmanns Kritik an der Darstellung der Erbschaftsteuer. Sie stellt 21,4 Milliarden Euro festgesetzten Einnahmen 15 Milliarden Euro tatsächlich eingenommene Steuern gegenüber und fordert eine transparentere Ausweisung von Steuererlassen.
Quellen: