Kühne-Nachfolge, Medienunternehmer Kaiser und Feng-Shui-Prognosen für August 2026
Autor: Elite-Echo Redaktion
Veröffentlicht:
Kategorie: News
Zusammenfassung: Klaus-Michael Kühne baute Kühne+Nagel zum Weltkonzern aus und hinterlässt ein Milliardenvermögen sowie bedeutende Förderprojekte, aber auch offene Fragen zur NS-Vergangenheit.
Klaus-Michael Kühne: Unternehmerisches Vermächtnis, Mäzenatentum und offene Fragen
Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Der Unternehmer entwickelte die von seinem Großvater August Kühne und Friedrich Nagel im Jahr 1890 gegründete Spedition zu einem internationalen Logistikkonzern. Heute arbeiten bei Kühne+Nagel gut 85.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern, berichtet Business Insider Deutschland.
Kühne wurde im Juni 1937 in Hamburg geboren und trat nach Abitur und einer Ausbildung bei der damaligen Privatbank Münchmeyer und Cie. in das Familienunternehmen ein. Mit 26 Jahren wurde er persönlich haftender Gesellschafter, mit 29 Jahren Vorstandsvorsitzender. 1998 wechselte er in den Verwaltungsrat, 2011 gab er auch den Vorsitz dort ab.
Sein Weg war nicht frei von Rückschlägen. 1970 gründete Kühne die Reederei Scalottas und erwarb fünf große Frachtschiffe. Nach der Ölkrise von 1973 wurde die Schifffahrtsfirma wertlos, woraufhin Kühne seinen Transportkonzern zur Hälfte an die britische Lonrho-Gruppe verkaufen musste. Erst 1992 kaufte er die Anteile zurück.
Der Unternehmer engagierte sich zugleich in Hamburg, im Sport und in der Wissenschaft. Er förderte den Hamburger SV, Hapag-Lloyd und medizinische Einrichtungen und gründete die Kühne School of Logistics. Zudem erwarb er die Namensrechte am Stadion des HSV, sodass die Spielstätte wieder Volksparkstadion hieß.
„Ich habe wie verrückt gearbeitet und es versäumt, eine Familie zu gründen“, sagte Kühne laut Business Insider Deutschland über sein Leben.
Zu seinem privaten Umfeld gehörten seine Ehefrau Christine Kühne, mit der er seit seinem 52. Lebensjahr verheiratet war. Das Paar blieb kinderlos. In Hamburg ließ Kühne das Luxushotel The Fontenay errichten; auf Mallorca machte er aus dem 600 Jahre alten Castell Son Claret ein Landhotel.
Zusammenfassung: Klaus-Michael Kühne prägte Kühne+Nagel durch internationale Expansion und einen konsequenten Führungsstil. Sein Erbe umfasst den Logistikkonzern, Beteiligungen, Immobilien sowie umfangreiche Förderungen für Sport, Wissenschaft, Medizin und Kultur.
Milliardenvermögen und Nachfolge über die Kühne-Stiftung
Die MOPO beziffert Kühnes geschätztes Vermögen auf rund 36 Milliarden Euro. Damit galt er zuletzt als zweitreichster Deutscher hinter Dieter Schwarz, dem Eigentümer von Lidl und Kaufland.
Zu den Beteiligungen seiner Kühne Holding gehören laut MOPO 53 Prozent von Kühne+Nagel, rund 30 Prozent an Hapag-Lloyd und 20 Prozent an der Lufthansa. Hinzu kommen weitere Unternehmens-, Hotel- und Immobilienbeteiligungen. Der größte Teil seines Vermögens steckt demnach nicht in Bargeld, sondern in Unternehmensanteilen.
Da Kühne keine Kinder hatte, bereitete er seine Nachfolge früh vor. Bereits 1976 gründete er gemeinsam mit seinen Eltern die gemeinnützige Kühne-Stiftung mit Sitz in Schindellegi. Nach seinem Tod sollen sein Mehrheitsanteil am Logistikkonzern sowie Beteiligungen an Hapag-Lloyd und Lufthansa an die Stiftung übergehen.
| Bereich | Angabe |
|---|---|
| Geschätztes Vermögen | rund 36 Milliarden Euro |
| Beteiligung an Kühne+Nagel | 53 Prozent |
| Beteiligung an Hapag-Lloyd | rund 30 Prozent |
| Beteiligung an Lufthansa | 20 Prozent |
| Stiftungsmittel für 2026 | 65 Millionen Schweizer Franken |
| Gesamtbudget der Stiftung für 2026 | rund 135 Millionen Franken |
Für 2026 sind 65 Millionen Schweizer Franken aus eigenen Stiftungsmitteln vorgesehen. Einschließlich weiterer Einnahmen liegt das Gesamtbudget laut MOPO bei rund 135 Millionen Franken. Gefördert werden vor allem Logistik und humanitäre Hilfe, Medizin, Klimaschutz und Kultur.
Die Stiftung wird von einem elfköpfigen Stiftungsrat geführt. Kühnes langjähriger Stellvertreter ist der Basler Jurist Thomas Staehelin. Eine wichtige Rolle spielt außerdem Jörg Dräger, geschäftsführender Stiftungsrat und früherer Hamburger Wissenschaftssenator sowie Vorstand der Bertelsmann Stiftung. Kühnes Witwe Christine gehört ebenfalls dem Gremium an.
Stiftung und Holding sind organisatorisch nicht identisch: Die Stiftung verantwortet die gemeinnützigen Aktivitäten, während die Kühne Holding die großen Unternehmensbeteiligungen bündelt. Eine Scharnierfunktion hat Karl Gernandt, der im Stiftungsrat sitzt und zugleich Präsident des Verwaltungsrats der Holding ist.
Infobox: Die Nachfolge verteilt die zuvor stark auf Kühne konzentrierte Macht auf mehrere Gremien und Manager. Die Stiftung soll zugleich das Firmenvermögen verwalten und zentrale Förderprojekte fortführen.
Hamburg zwischen Kulturförderung, Opernprojekt und Elbtower
Die MOPO beschreibt Kühne als einen der Privatleute, die Hamburg mit ihrem Geld besonders sichtbar geprägt haben. Seine Stiftung unterstützte die Elbphilharmonie, deren Konzertbetrieb, die Hamburgische Staatsoper und das Philharmonische Staatsorchester. In der HafenCity entstand mit der Kühne Logistics University eine maßgeblich von ihm finanzierte Hochschule.
Ein weiteres Prestigeprojekt war das 2018 eröffnete Fünf-Sterne-Superior-Hotel The Fontenay an der Außenalster. Für das Haus wurden rund 100 Millionen Euro investiert; es verfügt über 130 Zimmer und Suiten. Kühne bezeichnete den Bau als seine „kleine Elbphilharmonie“.
Besonders weitreichend ist das geplante Opernhaus auf dem Baakenhöft in der HafenCity. Kühnes Stiftung will Planung und Bau des eigentlichen Opernhauses finanzieren. Hamburg übernimmt standortspezifische Mehrkosten von bis zu 147,5 Millionen Euro sowie rund 104 Millionen Euro für Grundstück, Erschließung, Freiraum, Promenade und Ufereinfassung.
| Projektbestandteil | Angabe |
|---|---|
| Standortspezifische Mehrkosten | bis zu 147,5 Millionen Euro |
| Herrichtung und Erschließung des Grundstücks | rund 104 Millionen Euro |
| Geplante Eröffnung | 2034 |
Die Hamburger Bürgerschaft stimmte dem Vertrag im November 2025 zu. Der Entwurf des dänischen Architekten Bjarke Ingels sieht einen gläsernen Bau mit einer spiralförmig ansteigenden und öffentlich zugänglichen Dachlandschaft vor.
Der Tod Kühnes stoppt das Projekt nicht, weil die Stiftung Vertragspartnerin der Stadt ist. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus: Nach der detaillierten Planung und einer belastbaren Kostenberechnung muss die Stiftung erneut über die Realisierung entscheiden. Erst danach werden die von Hamburg zugesagten Mittel fällig; nach der Fertigstellung soll das Gebäude der Stadt gehören.
Auch beim Elbtower war Kühne engagiert. Nach seiner Beteiligung an René Benkos Signa Prime erklärte er, rund eine halbe Milliarde Euro verloren zu haben. Später stellte seine Holding für einen Investorenkreis, der den seit 2023 stillstehenden Elbtower fertigstellen wollte, zeitweise bis zu 100 Millionen Euro in Aussicht. Zwei Tage vor Kühnes Tod stockten die Verhandlungen laut MOPO weiterhin.
Zusammenfassung: Kühnes Stiftung steht vor der Aufgabe, große Hamburger Kultur- und Stadtentwicklungsprojekte zu verwalten. Beim Opernhaus ist der Bauvertrag nicht beendet, die Realisierung aber weiterhin an eine spätere Entscheidung der Stiftung gebunden.
Die NS-Vergangenheit von Kühne+Nagel bleibt ein zentraler Streitpunkt
Die MOPO stellt den Umgang mit der Geschichte von Kühne+Nagel im Nationalsozialismus als größten Widerspruch in Kühnes Lebenswerk dar. Für die Geschäfte seines Vaters Alfred und seines Onkels Werner trug Kühne persönlich keine Verantwortung, da er damals noch ein Kind war. Verantwortung bestand laut dem Bericht jedoch für den Umgang des Unternehmens mit dieser Vergangenheit während seiner jahrzehntelangen Führung und als bestimmender Eigentümer.
Besonders hervorgehoben wird das Schicksal des jüdischen Kaufmanns Adolf Maass, der die Hamburger Niederlassung von Kühne+Nagel aufgebaut hatte und schließlich 45 Prozent daran besaß. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten schied er 1933 aus dem Unternehmen aus. Maass und seine Frau Käthe wurden später deportiert und 1944 in Auschwitz ermordet.
Alfred und Werner Kühne traten 1933 der NSDAP bei. Kühne+Nagel wurde mehrfach als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet und erhielt zahlreiche Aufträge des Regimes. Das Unternehmen transportierte unter anderem geraubte Kunstwerke aus Frankreich und anderen besetzten Ländern ins Deutsche Reich.
Eine besondere Rolle spielte die sogenannte „M-Aktion“. Dabei wurden Wohnungen deportierter Juden in den besetzten Ländern ausgeräumt; Möbel und andere Gegenstände wurden anschließend ins Deutsche Reich gebracht und weiterverwertet. Kühne+Nagel gehörte zu den wichtigsten beteiligten Logistikunternehmen und nahm dabei eine nahezu monopolartige Stellung ein. Allein in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Luxemburg wurde bis 1944 das Inventar aus mehr als 70.000 jüdischen Wohnungen abtransportiert.
Der Münchner Historiker Frank Bajohr attestierte den damaligen Firmenchefs eine „relative Nähe zum Massenmord“, berichtet die MOPO.
2015 erklärte Kühne+Nagel öffentlich, sich der „schändlichen Vorkommnisse“ bewusst zu sein und die Tätigkeit für das NS-Regime zu bedauern. Historiker verlangten jedoch eine unabhängige wissenschaftliche Untersuchung und Zugang zum Firmenarchiv. Das Unternehmen erklärte, wichtige Unterlagen seien während des Krieges zerstört worden; Fachleute bezweifelten, dass das gesamte relevante Material verloren sei.
Neue Brisanz erhielt die Debatte durch den niederländischen Investigativjournalisten David de Jong. Er berichtete 2024, Kühne habe zehn Jahre zuvor das Handelsblatt Research Institute mit einer Unternehmensgeschichte beauftragt. Eine rund 180 Seiten umfassende Untersuchung sei nicht veröffentlicht worden, nachdem Kühne die Darstellung der NS-Zeit und insbesondere seines Vaters beanstandet habe. Kühne+Nagel bestritt, dass es eine solche separate Studie gegeben habe.
Infobox: Die unabhängige Aufarbeitung der NS-Geschichte von Kühne+Nagel blieb zu Kühnes Lebzeiten aus. Im Zentrum der offenen Fragen stehen die Firmenarchive, die Rolle des Unternehmens bei der „M-Aktion“ und der Umgang mit der Geschichte von Adolf Maass.
Streit um Kulturförderung und den Namen Kühne
Die historische Debatte erreichte 2022 das Harbour-Front-Literaturfestival. Die Kühne-Stiftung gehörte zu den wichtigsten Geldgebern, und der Debütpreis war mit 10.000 Euro dotiert und nach Kühne benannt.
Der Schriftsteller Sven Pfizenmaier zog seine Nominierung zurück, weil Kühne die NS-Geschichte seines Unternehmens nicht aufarbeiten lasse. Kurz darauf sagte auch die Autorin Franziska Gänsler ab. Der Preis wurde noch während des Festivals in Debütpreis des Harbour-Front-Literaturfestivals umbenannt und die Preisverleihung vom Hotel The Fontenay in das Nachtasyl des Thalia Theaters verlegt.
Die Kühne-Stiftung schied anschließend als Hauptsponsor des Festivals aus. Die Festivalleitung erklärte allerdings, dieser Schritt sei bereits zuvor geplant gewesen. Die Auseinandersetzung zeigte, wie eng Kühnes Kulturförderung mit der Frage nach der historischen Verantwortung seines Familienunternehmens verbunden war.
Mit dem Übergang des Vermögens auf die Stiftung geht auch die Verantwortung für den weiteren Umgang mit dieser Vergangenheit an Kühnes Nachfolger über. Die MOPO sieht darin die Möglichkeit, die Firmenarchive für unabhängige Forscher zu öffnen und die Geschichte von Kühne+Nagel im Nationalsozialismus vollständig untersuchen zu lassen.
Zusammenfassung: Kühnes Mäzenatentum finanzierte zahlreiche Kultur-, Wissenschafts- und Bildungsprojekte. Gleichzeitig führte die ausbleibende unabhängige NS-Aufarbeitung zu Protesten und bleibt eine zentrale Bewährungsprobe für Stiftung und Unternehmen.
Dominik Kaiser: Vom Schweizer Privatfernsehen zum neuen Medienprojekt
Die NZZ – Neue Zürcher Zeitung porträtiert Dominik Kaiser, den Gründer der 3plus-Gruppe. Mit Sendungen wie „Der Bachelor“ und „Bauer, ledig, sucht . . .“ gelang ihm der Aufbau eines rentablen Schweizer Privatsenders.
Kaiser startete vor zwanzig Jahren mit 3+. Zuvor hatte er die Zuschauerzahlen, Ausgaben für Eigenproduktionen und Lizenzen sowie Werbeeinnahmen der beiden nationalen Privatsender TV3 und Tele24 untersucht, die 2001 ihren Betrieb eingestellt hatten. Seine Schlussfolgerung lautete, dass nicht die Umsätze, sondern die zu hohen Kosten das Problem des Privatfernsehens gewesen seien.
Ein großer Investor stieg einige Monate vor dem geplanten Sendestart aus. Kaiser senkte daraufhin die Kosten weiter und entwickelte ein Programm, das er zu einem großen Teil selbst finanzieren konnte. Nach dem Sendestart erreichte das Unternehmen laut Interview schnell den Break-even und reinvestierte anschließend jedes Jahr.
Zu Beginn setzte 3+ auf amerikanische Serien wie „CSI“, für die Schweizer Rechte erworben wurden. Zuschauer, die eine Folge auf RTL verpasst hatten, konnten sie bei 3+ an einem anderen Tag sehen. Die erste große Eigenproduktion war „Superstar“, eine Musik-Casting-Show, die laut Kaiser ordentlich lief, aber kein großer Hit wurde.
Den Durchbruch brachten Reality-Formate. Aus der amerikanischen Vorlage „Der Bachelor“ entwickelte Kaiser bewusst ein Comedy-Format. Die amerikanische Version sei sehr ernst gewesen, während der Kampf um die Liebe bei 3+ „immer mit einem Augenzwinkern“ verbunden sein sollte. Der Rechteinhaber Warner Brothers sei zunächst wenig erfreut gewesen, habe 3+ nach dem Erfolg jedoch international als Vorbild gesehen.
„Wir haben uns über all die Kritiker amüsiert“, sagt Dominik Kaiser im Gespräch mit der NZZ.
Kaiser war nach eigenen Angaben nie bei den Dreharbeiten zu „Der Bachelor“. Er verwies auf sein Team sowie auf die Bedeutung von Storytelling und Casting. Dafür baute die Gruppe eine große und teure Casting-Abteilung auf, die unter anderem Vujo Gavric als Bachelor entdeckte und damit Topquoten erzielte.
2019 verkaufte Kaiser seine Sendergruppe an CH Media. Einen kolportierten Verkaufspreis von rund 150 Millionen Franken bestätigte er im Gespräch mit der NZZ nicht. Er erklärte, Grundlage des Verkaufspreises seien die Zuschauerzahlen und der wirtschaftliche Erfolg der Sender gewesen.
Infobox: Kaiser machte 3+ durch Kostenkontrolle, Eigenproduktionen und Reality-TV rentabel. Den Verkaufspreis von rund 150 Millionen Franken bestätigte er nicht, verwies aber auf Zuschauerzahlen und wirtschaftlichen Erfolg als Grundlage der Transaktion.
Nach dem Verkauf: Lernen, KI und ein möglicher Neustart
Als CEO der 3Plus-Gruppe arbeitete Kaiser im Durchschnitt rund 80 Stunden pro Woche. Etwa zwei Jahre vor dem Verkauf bemerkte er, dass er nicht mehr so gern ins Büro ging und durch das Wachstum zunehmend zum Manager geworden war. Gleichzeitig veränderten Netflix und andere Streaming-Plattformen den Medienmarkt.
Wie müde er gewesen sei, habe er erst nach dem Verkauf bemerkt. Rückblickend sagte Kaiser, er wäre vermutlich krank geworden, wenn er in diesem Tempo weitergearbeitet hätte. Nach der Transaktion nahm er sich vor, ein Jahr lang nichts Neues anzufangen und lediglich Notizen zu neuen Ideen zu machen.
Danach widmete er sich Büchern, Reisen und Weiterbildungen. Er besuchte Kurse über Strategie, Economics, Statistik und vor allem künstliche Intelligenz. Insgesamt absolvierte er laut NZZ über dreissig Lehrgänge an amerikanischen Spitzenuniversitäten.
Unternehmerisch interessiert ihn möglicherweise erneut der Bereich Unterhaltung. In Korea, Taiwan und Japan interviewte Kaiser Studenten, um kulturelle Entwicklungen und Trends zu verstehen. Besonders faszinierten ihn zwei Beobachtungen: der Einsatz künstlicher Intelligenz als Wahrsager und eine ausgeprägte Fan-Kultur junger Frauen in Japan, die mit fiktiven Beziehungen zu Stars verbunden ist.
Bei der KI als Wahrsager gehe es darum, welchen Job man annehmen, wann man kündigen, wen man daten oder welches Kleid man tragen solle. In Japan würden KIs auf Wunsch romantische Geschichten erzeugen, in denen Nutzerinnen gemeinsam mit ihrem Star auftreten. Kaiser sieht darin Berührungspunkte mit dem „Bachelor“, will aber nicht zwingend in das Wahrsager-Geschäft einsteigen.
Ein neues Medienunternehmen zu gründen, sei heute schwieriger als bei der Gründung von 3+. Damals seien Distribution, Werbemarkt und Zuschauerverhalten klarer und stabiler gewesen. Heute müsse zunächst eingeschätzt werden, wie sich künstliche Intelligenz, Verbreitungskanäle und Unterhaltungsbedürfnisse entwickeln.
Dem klassischen Fernsehen gibt Kaiser dennoch eine Zukunft, sofern es sich weiterentwickelt. Entscheidend bleibe, Hits zu lancieren, sie über möglichst viele Kanäle anzubieten und zu vermarkten. Vieles habe sich verändert, manches sei aber gleich geblieben.
Zusammenfassung: Nach dem Verkauf zog sich Kaiser aus der Öffentlichkeit zurück und widmete sich Weiterbildung, Reisen und KI. Ein neues Unterhaltungsunternehmen ist möglich, konkrete Pläne nannte er jedoch nicht.
Reichtum als Freiheit statt Luxus
Durch den Verkauf seiner Sendergruppe wurde Kaiser laut NZZ auf einen Schlag zum dutzendfachen Millionär. Er habe zuvor so viel gearbeitet, dass er kaum über sein eigenes Geld nachgedacht habe. Erst nach dem Verkauf habe er sich bewusst machen müssen, was Reichtum bedeutet.
Seinen Lebensstil veränderte er nach eigener Darstellung nur begrenzt. Er wohnt weiterhin am selben Ort und besitzt nach wie vor kein Auto. Als persönlichen Luxus nennt er Reisen und die Möglichkeit, an den besten Universitäten von den besten Leuten zu lernen.
Zu seinem Alltag gehören Lesen, Schwimmen, Freunde und die Entwicklung eines neuen Projekts. Reichtum beschreibt Kaiser damit vor allem als Privileg, nur noch Dinge tun zu können, die Freude bereiten oder interessant sind.
Dominik Kaiser ist 56 Jahre alt. Mit 16 Jahren gründete er seine erste Firma für den Import von Computern. Er absolvierte eine Lehre als Radio- und Fernsehelektriker, war Managing Director beim Musiksender Viva-Plus in Deutschland, Vorstand bei der Street Parade in Zürich, produzierte Comedy-Sendungen für SRF und hatte ein Techno-Musiklabel.
Infobox: Kaiser verbindet finanziellen Erfolg mit größerer zeitlicher und persönlicher Freiheit. Statt Villa und Ferrari stehen Reisen, Bildung, Neugier und ein mögliches neues Unterhaltungsprojekt im Mittelpunkt.
Letzte Augustwoche 2026: Glücksprognosen für Schwein, Ochse und Schlange
Vietnam.vn veröffentlicht eine Feng-Shui-Prognose des Experten Nguyen Song Ha für die letzte Augustwoche 2026. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die im Jahr des Schweins, des Ochsen oder der Schlange geboren sind. Die Angaben dienen laut Quelle nur zu Referenzzwecken.
Für im Jahr des Schweins Geborene soll die Woche von Glück, Freude und Erfolgen geprägt sein. Am Ende der Woche werde dank des Sterns der Himmlischen Tugend ein Höhepunkt erreicht. Ein Jobwechsel soll gut verlaufen, während Investitionen und Geschäfte wiederholt Glück bringen könnten.
Die finanzielle Lage der im Jahr des Schweins Geborenen soll sich deutlich verbessern, sodass bis zum Jahresende Ersparnisse angelegt werden könnten. Singles könnten leicht einen guten Eindruck hinterlassen und möglicherweise ihren Traumpartner finden. Menschen in einer Beziehung sollen materielle Vorteile und den oberflächlichen Wert des Partners nicht überbewerten und auf ausreichenden Abstand zu Freunden und Kollegen des anderen Geschlechts achten.
Für das Sternzeichen Ochse bezieht sich die Prognose auf die Woche vom 24. bis 30. August 2026. Das Glück soll am Ende der Woche dank der Unterstützung der Drei Harmonien seinen Höhepunkt erreichen. Kleinere berufliche Rückschläge könnten demnach schnell behoben werden.
Die finanziellen Aussichten werden als stabil beschrieben. Unter dem Einfluss des Sterns Zi Wei soll sich das Einkommen verbessern. Zugleich könnten Reisen, Arbeiten im Haushalt oder unvorhergesehene Ereignisse das Budget belasten. Die Quelle empfiehlt, Zahlungen und Überweisungen sorgfältig zu prüfen.
In Beziehungen könne es zu Kommunikationsmissverständnissen kommen. Menschen, die im Jahr des Ochsen geboren sind, sollen sich weniger beim Partner beschweren und stärker auf dessen Gefühle eingehen.
Für im Jahr der Schlange Geborene wird ein reibungsloser Berufsalltag prognostiziert. Bestehende soziale Kontakte sollen zu Erfolgen, Wohlstand und Unterstützung durch einflussreiche Personen beitragen. Am Wochenende wird empfohlen, Aufgaben zu delegieren und nicht alles selbst erledigen zu wollen.
Der Vermögenszuwachs soll bei Schlangengeborenen vor allem aus Partnerschaften, Beziehungen und langfristigen Plänen entstehen. Empfehlungen von Freunden, Kooperationen und zusätzliche berufliche Aufgaben könnten das Einkommen steigern. Außerdem sei die Woche geeignet, sich von unnötigen Beziehungen oder Dingen zu trennen, die Energie rauben.
| Sternzeichen nach chinesischem Kalender | Prognostizierte Schwerpunkte |
|---|---|
| Schwein | Glück, Erfolge, Investitionen, Geschäftsleben und Liebesleben |
| Ochse | Stabile Finanzen, verbesserte Einnahmen und Aufmerksamkeit für Beziehungen |
| Schlange | Berufliche Erfolge, Unterstützung durch Kontakte und Vermögenszuwachs durch Partnerschaften |
Zusammenfassung: Laut der von Vietnam.vn wiedergegebenen Feng-Shui-Prognose gelten Schwein, Ochse und Schlange in der letzten Augustwoche 2026 als besonders begünstigt. Die Empfehlungen betreffen Finanzen, Beruf, Beziehungen und den Umgang mit persönlichen Ressourcen.
Quellen:
- «Die Bezugsperson ist die Nanny»: Warum Kinder von Superreichen so oft am Wohlstand zerbrechen
- Klaus-Michael Kühne: So wurde er zum Logistik-Milliardär
- Unfassbarer Reichtum, dunkle Vergangenheit - und die Frage: Was wird aus Kühnes Milliarden?
- Dominik Kaiser: «Wir haben uns über all die ‹Bachelor›-Kritiker amüsiert»
- Diese Sternzeichen werden in der letzten Augustwoche 2026 viel Glück und großen Reichtum erleben.