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    Luxus im Fokus: Insolvenz, Küstenstreit, Heliport und Fußball-Trainingslager

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    25.07.2026 7 mal gelesen 0 Kommentare

    Luxus zwischen Insolvenz, Urlaub und Spitzensport: Der aktuelle Pressespiegel

    Luxus-Seniorenresidenz in Hamburg verliert Betreiber

    In der Hamburger Hafencity ist die Luxus-Seniorenresidenz „Vilvif“ am Westfield Center insolvent. Nach Angaben des NDR waren zuletzt rund 100 der 182 Wohnungen vermietet. Die verbliebenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden vom vorläufigen Insolvenzverwalter darüber informiert, dass die Suche nach einem neuen Investor erfolglos geblieben ist.

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    Ab August soll es keinen neuen Betreiber der Senioren-Residenz geben. Die Mieterinnen und Mieter müssen ihre Wohnungen nach Angaben der Eigentümerin, der Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, jedoch nicht räumen. Das Unternehmen hatte das Gebäude an den insolventen Betreiber aus Berlin vermietet.

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    Mit dem Insolvenzverfahren sollen allerdings sämtliche Serviceleistungen eingestellt werden. Dazu zählt offenbar auch der auf der Internetseite beworbene 24-Stunden-Hilferuf vor Ort. Auch die hotelähnliche Rezeption soll nach Informationen des „Hamburger Abendblattes“ nicht mehr besetzt sein. Der Leiterin der Einrichtung wurde bereits gekündigt.

    „Leinen los in eine neue Unbeschwertheit“ – mit diesem Werbespruch wirbt das „Vilvif“ laut NDR weiterhin auf seiner Homepage.

    Infobox: Die Residenz hat keinen neuen Betreiber gefunden. Die Bewohner müssen ihre Wohnungen nicht räumen, verlieren jedoch offenbar sämtliche Serviceleistungen.

    Lada Niva erhält umfassende technische Überarbeitung

    Der seit 49 Jahren gebaute Lada Niva Legend wird so umfassend überarbeitet wie noch nie. Laut „Auto Motor und Sport“ erhält der Geländewagen unter anderem einen neuen Motor, ein überarbeitetes Fahrwerk, Verbesserungen beim Korrosionsschutz und erstmals einen Airbag für den Fahrer.

    Der bisherige 1,7-Liter-Benzinmotor wird durch einen 1,8-Liter-Vierzylinder mit acht Ventilen ersetzt. Die Leistung steigt von bisher je nach Ausführung 80 bis 83 PS auf 90 PS. Das maximale Drehmoment wächst von 129 auf 153 Newtonmeter. Rund 80 Prozent des maximalen Drehmoments sollen bereits ab einer Motordrehzahl von 1.000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung stehen.

    Auch bei den Fahrleistungen und beim Verbrauch gibt es Veränderungen. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h werden rund 15 Sekunden angegeben, womit der Niva etwa zwei Sekunden schneller sein soll als bisher. Der kombinierte Normverbrauch sinkt von 9,9 auf 9,0 Liter je 100 Kilometer.

    Um die zusätzliche Leistung zu verkraften, wurden Teile des Antriebsstrangs verstärkt. Dazu gehören überarbeitete Zahnräder der Radantriebswellen, neue Ausgleichsräder im Differenzial, verstärkte Achswellen an der Hinterachse und ein robusteres Zahnrad für den fünften Gang. Auch das Verteilergetriebe wurde verändert: Die Bedienung erfolgt künftig über einen Schalthebel statt über zwei Hebel. Eine dritte Lagerung soll Schwingungen und Vibrationen reduzieren.

    Am Fahrwerk kommen an der Vorderachse neue Federn und geänderte Aufnahmen zum Einsatz. Der Stabilisator wurde weiter nach vorn verlegt. Dadurch sollen Richtungsstabilität, Lenkpräzision und Federungskomfort verbessert werden. Der permanente Allradantrieb mit Geländeuntersetzung und zentraler Differenzialsperre bleibt erhalten.

    Beim Korrosionsschutz setzt Lada erstmals teilweise auf beidseitig verzinkte Karosserieteile. Dazu zählen unter anderem Motorhaube, Dach, Frontpartie und hintere Türen. Die Karosserie besteht jedoch weiterhin nicht vollständig aus verzinktem Stahl.

    Eine weitere Neuerung ist der erstmals angebotene Airbag für den Fahrer. Dafür wurde die Frontstruktur angepasst, während das weiterhin unter der Motorhaube untergebrachte Reserverad erhalten bleibt. An der Vorderachse kommen innenbelüftete Bremsscheiben zum Einsatz, hinten bleiben Trommelbremsen bestehen.

    Im Innenraum wurden vor allem Ergonomie und Bedienkomfort überarbeitet. Das Lenkrad stammt künftig aus dem Lada Granta und ist erstmals höhenverstellbar. Das Zündschloss wandert auf die rechte Seite der Lenksäule, der Schalthebel rückt näher an den Fahrer. Eine neu gestaltete Mittelkonsole schafft eine kleine Ablagefläche, bietet dort jedoch keine Becherhalter.

    Zur weiteren Ausstattung gehören eine modernisierte Heizungs- und Klimaanlage, ein Pollenfilter und eine Zentralverriegelung. Eine durchgehende Dämmung der Motorhaube, größere Schalldämpfer und ein überarbeiteter Abgasstrang sollen die Geräuschentwicklung im Innenraum verringern.

    Äußerlich bleiben die Änderungen zurückhaltend. Erkennbar ist der überarbeitete Niva unter anderem an einer neuen Luftansaugöffnung auf der Motorhaube und neuen zweifarbigen 16-Zoll-Leichtmetallrädern. AvtoVAZ kündigt außerdem die Version Urban sowie das Sondermodell Black an, hat detaillierte Ausstattungslisten aber noch nicht veröffentlicht.

    Auch der Preis steht laut „Auto Motor und Sport“ noch nicht endgültig fest. Russische Medien rechnen mit einem Einstiegspreis von rund 1,2 Millionen Rubel, das sind umgerechnet rund 13.500 Euro. Der symbolische Produktionsstart wurde auf den 20. Juli gelegt, dem 60-jährigen Jubiläum der Marke.

    MerkmalBisherNeu
    Motor1,7-Liter-Benzinmotor1,8-Liter-Vierzylinder mit acht Ventilen
    Leistung80 bis 83 PS90 PS
    Drehmoment129 Newtonmeter153 Newtonmeter
    Beschleunigung auf 100 km/hetwa zwei Sekunden langsamerrund 15 Sekunden
    Normverbrauch9,9 Liter je 100 Kilometer9,0 Liter je 100 Kilometer
    Airbagnicht vorhandenerstmals für den Fahrer

    Infobox: Der Lada Niva Legend erhält 90 PS, 153 Newtonmeter Drehmoment, einen niedrigeren Normverbrauch von 9,0 Litern je 100 Kilometer und erstmals einen Fahrer-Airbag. Als möglicher Einstiegspreis werden rund 1,2 Millionen Rubel beziehungsweise rund 13.500 Euro genannt.

    Prinzessin Lilibet verbringt Urlaub in Portugal

    Prinzessin Lilibet verbringt laut „GALA“ gemeinsam mit ihrer Familie Anfang Juli einige Tage in Portugal. Prinz Harry, Herzog von Sussex, ist dabei 40 Jahre alt, Herzogin Meghan 44, Prinz Archie 7 und Prinzessin Lilibet 5.

    Die Kinder sollen das südeuropäische Land erkunden, am Strand spielen und Zeit am Pool verbringen. Zu einem Urlaub gehören laut dem Bericht auch kulinarische Eindrücke. Welche Gerichte bei Archie und Lilibet möglicherweise auf dem Tisch landen, wird in einem Video thematisiert.

    Als verwendete Quelle nennt „GALA“ den Instagram-Account Lili Mountbatten-Windsor. Konkrete Speisen werden im vorliegenden Artikeltext nicht genannt.

    Infobox: Die Familie Sussex verbringt Anfang Juli Urlaub in Portugal. Der Bericht legt den Schwerpunkt auf die Reise der Kinder und die Frage nach den möglichen Urlaubsspeisen.

    Italiens Strände zwischen Allgemeingut und Luxus

    Italien erlebt laut der „FAZ“ einen starken Sommer. Trotz hoher Spritpreise und teurer Flugtickets sind die Unterkünfte von Südtirol über Sardinien bis Sizilien stark ausgelastet. Bei den Übernachtungen wurde im Juni und Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Zuwachs von rund zwölf Prozent registriert.

    Tourismusminister Gianmarco Mazzi bezeichnete Italien dem Bericht zufolge als weiterhin beliebtes Reiseziel und als „weiterhin auf Rekordkurs“. Auch die bewirtschafteten Strandbäder, die sogenannten Stabilimenti, sind entlang der Küste gut besucht. Der Höhepunkt des Ferienmonats mit Ferragosto am 15. August stand zum Zeitpunkt des Berichts noch bevor.

    In Apulien ist ein Streit über mitgebrachte Speisen und Getränke ausgebrochen. Einige Betreiber von Strandbädern untersagten ihren Gästen, eigene Lebensmittel und Getränke in den Anlagen zu verzehren. Sie befürchten laut „FAZ“ einen wirtschaftlichen Schaden und einen „Imageverlust“, wenn Besucher statt des angeschlossenen Restaurants eigene Picknicks veranstalten.

    Der Regionalpräsident von Apulien, Antonio Decaro, kritisierte diese Haltung. Bereits die Kosten für Sonnenschirme und Liegestühle seien exorbitant. Er stellte die Frage, ob Besucher eines Strandbads tatsächlich verpflichtet werden könnten, ausschließlich im dortigen Restaurant zu essen. Das Meer sei ein Allgemeingut und dürfe nicht zum Luxus werden, schrieb Decaro.

    „Das Meer ist ein Allgemeingut und darf nicht zum Luxus werden“, schreibt der Regionalpräsident von Apulien, Antonio Decaro.

    Der Konflikt berührt eine grundsätzliche Besonderheit des italienischen Küstenbetriebs. Die Küste gehört grundsätzlich „dem Volk“, während die von privaten Betreibern geführten Strandabschnitte Eigentum der Gemeinden bleiben und für unterschiedliche Zeiträume verpachtet werden.

    In Italien gibt es rund 30.000 Pächter von Strandbädern. 98 Prozent davon sind Familienbetriebe, viele seit Generationen. In der Badesaison von Anfang Mai bis Ende September beschäftigen sie bis zu 300.000 Personen. In diesen fünf Monaten erwirtschaften sie rund 15 Milliarden Euro.

    Die italienischen Kommunen nehmen nach Schätzungen rund 100 Millionen Euro pro Jahr an Pachtgebühren für Strandbäder ein. Der Verband der Strandbadbetreiber hält diese Summe für angemessen, weil die Betreiber die Strände pflegen und Arbeitsplätze schaffen. Verbraucherschützer bewerten die Einnahmen dagegen als zu niedrig und verweisen auf immer mehr bewirtschaftete sowie immer weniger freie Strandabschnitte.

    Zusätzlichen Druck erzeugt die sogenannte Bolkestein-Richtlinie der Europäischen Union. Die EU-Kommission fordert seit 2006 einen transparenten Ausschreibungsprozess für Konzessionen von Badeanlagen in der gesamten EU. Die Betreiber warnen, dass sie bei solchen Ausschreibungen mit ausländischen Tourismuskonzernen und internationalen Investmentfonds nicht mithalten könnten.

    Die seit Oktober 2022 amtierende Mitte-rechts-Koalition von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni versuchte, die EU-Forderungen mit einer neuen Vermessung der Küste zu umgehen. Die Küste Italiens ist nach Angaben der staatlichen Umweltschutzbehörde Ispra rund 8300 Kilometer lang. Durch die neue Vermessung kamen weitere rund 3000 Kilometer hinzu, darunter Fels- und Steilküsten sowie Industrie- und Hafengebiete.

    Rom argumentierte gegenüber Brüssel, der italienische Strand sei kein knappes Gut und falle deshalb nicht unter die Bolkestein-Richtlinie. Verpachtete Badeanstalten belegten lediglich gut 2100 Küstenkilometer, also weniger als ein Fünftel der gesamten Küstenlänge. Mit dieser Argumentation setzte sich die Regierung jedoch nicht durch.

    Die Küstengemeinden müssen spätestens nach der Badesaison 2027 mit der EU-konformen Neuausschreibung der Lizenzen beginnen. Mehrere Regionen suchen bereits nach Ausnahme- und Übergangsregelungen zum Schutz einheimischer Betreiber.

    Parallel dazu entwickelt sich Apulien zu einer Region, die auf Qualitätstourismus statt Massentourismus setzt. An der Costa Merlata plant die Hotelkette Four Seasons auf einem neun Hektar großen Gelände direkt an der Küste ein Fünfsterneresort mit 150 Apartments und 29 Villen. Vorgesehen sind unter anderem Außen- und Innenpools, ein Spa, ein Fitnesscenter, Veranstaltungs- und Hochzeitsräume, ein Gourmetrestaurant sowie ein exklusiver Beach Club.

    Das Investitionsvolumen wird auf 100 Millionen Euro geschätzt. Gegen das seit 2021 geplante und als „Bill-Gates-Resort“ bezeichnete Projekt regt sich Widerstand. Naturschützer und linke Politiker kritisieren unter anderem, dass das Vorhaben von einem staatlichen Förderprogramm für den wirtschaftlich abgehängten Süden profitiert und deshalb weniger strenge Umweltauflagen befolgen müsse.

    Anfang Juli veranstalteten Aktivisten der Umweltschutzorganisation Legambiente auf dem Gelände einen Protestspaziergang. Sie entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Hände weg von der Küste“. Der Ko-Vorsitzende des Bündnisses von Linken und Grünen, Angelo Bonelli, kündigte eine parlamentarische Initiative zur Aufhebung der vorläufigen Genehmigung an. Nach Angaben aus Bari ist die Umweltverträglichkeitsprüfung noch nicht abgeschlossen.

    BereichAngabe
    Übernachtungszuwachs im Juni und Julirund zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
    Pächter von Strandbädernrund 30.000
    Anteil der Familienbetriebe98 Prozent
    Beschäftigte in der Badesaisonbis zu 300.000 Personen
    Umsatz von Anfang Mai bis Ende Septemberrund 15 Milliarden Euro
    Jährliche Pachtgebühren der Kommunenrund 100 Millionen Euro
    Küstenlänge nach Angaben von Isprarund 8300 Kilometer
    Zusätzliche Küstenkilometer nach neuer Vermessungrund 3000 Kilometer
    Verpachtete Küstenkilometergut 2100 Küstenkilometer
    Geplantes Four-Seasons-Resort150 Apartments und 29 Villen
    Fläche des Resortgeländesneun Hektar
    Investitionsvolumen100 Millionen Euro

    Infobox: Italiens Küsten stehen zwischen öffentlichem Anspruch, privat bewirtschafteten Strandbädern und wachsendem Luxustourismus. Die Lizenzen müssen spätestens nach der Badesaison 2027 EU-konform neu ausgeschrieben werden.

    Helikopter-Anreise zu Luxusresort in Südtirol sorgt für Kritik

    Ein eigenes Helikopterangebot des Andreus Golf & Spa Resort in St. Leonhard im Passeiertal hat in Südtirol eine Debatte über Luxus-Tourismus ausgelöst. Das Fünf-Sterne-Haus der Familie Fink warb in sozialen Netzwerken damit, dass Gäste „vom Himmel direkt ins Urlaubsparadies“ reisen können.

    Die Anreise soll über einen eigenen Heliport auf dem Resortgelände möglich sein. Dafür müssen Gäste nach vorheriger Anmeldung unter anderem Kennzeichen, Pilotennamen und Abflugort angeben. Anwohner kritisieren, dass der Lärm nicht auf das Hotelgelände beschränkt bleibe, sondern im gesamten Tal wahrgenommen werde.

    „Der Luftraum über den Dörfern darf nicht zum Spielplatz einer kleinen, privilegierten Elite werden“, schrieb ein Anwohner laut „Merkur“.

    Ein weiterer Kritiker sprach von einem ständigen Verlangen nach „immer mehr, immer exklusiver, immer spektakulärer“. Südtirol dürfe sich nicht in „ein Reservat für Jetset-Allüren verwandeln“. Vereinzelt gab es auch Zustimmung zu dem Angebot, diese Stimmen blieben laut Bericht jedoch deutlich in der Minderheit.

    Dominik Alber, Bürgermeister der benachbarten Gemeinde St. Martin in Passeier, berichtete von zahlreichen besorgten Rückmeldungen. Es gebe bereits viele Hubschrauber-Rundflüge, die Lärm verursachten. Ein zusätzliches Lufttaxi komme deshalb nicht gut an. Rettungs- und Transporthubschrauber würden akzeptiert, bei Freizeitflügen und Lufttaxis sei die Situation eine andere.

    Der Landeplatz des Andreus ist nach Angaben der zuständigen Zivilen Luftfahrtsbehörde ENAC offiziell zugelassen. Sieben weitere Hotels verfügen ebenfalls über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz.

    Florian Obkircher, Bezirksobmann des Hotelier- und Gastwirteverbandes, sieht das Angebot differenzierter. Die Familie Fink setze neben Sportwagen auch auf Hubschrauber und hole damit zahlungskräftiges Publikum ins Land. Zugleich bezeichnete er den eingeschlagenen Weg als „Gratwanderung“.

    Die Familie Fink erklärte auf Anfrage des „Münchner Merkur“, der fixe Landeplatz sei „selbstverständlich ordnungsgemäß genehmigt“. Man wolle den Helikopterverkehr nicht aktiv fördern, sondern den Gästen „im Bedarfsfall eine geordnete, sichere und rechtlich klare Lösung“ bieten. Außerdem sei der Heliport für medizinische Notfälle geeignet. Warum die Ankündigungsposts aus den sozialen Netzwerken entfernt wurden, erklärte die Betreiberfamilie nicht.

    Der Streit fällt in eine breitere Diskussion über die Belastungsgrenzen Südtirols. Mitte Juni hatte eine organisierte Porsche-Ausfahrt mit Helikopterflug über die Dolomiten für Empörung gesorgt. Unter einem Beitrag der Porsche-Zentren Berlin wurden innerhalb weniger Tage mehr als 420 Kommentare veröffentlicht, von denen die meisten kritisch ausfielen.

    Auch Landeshauptmann Kompatscher erklärte, die Belastungsgrenze der Bevölkerung entlang der Passstraßen sei vielerorts erreicht. Seit einem Beschluss vom 19. Juni 2026 sind organisierte Motorsportveranstaltungen auf bestimmten Straßen in Schutzgebieten sowie in Berglagen oberhalb von 1600 Metern Meereshöhe verboten. Das betrifft Strecken im UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten und in den Naturparks.

    Das Verbot gilt nicht nur für Rennen, sondern voraussichtlich auch für kommerziell organisierte Ausfahrten wie die kritisierte Porsche-Tour. Ob vergleichbare Regelungen für Helikopterflüge folgen, soll die Region in den kommenden Monaten weiter beschäftigen.

    Infobox: Der offiziell zugelassene Heliport eines Fünf-Sterne-Resorts wird von Anwohnern und Politikern als Belastung kritisiert. Seit dem 19. Juni 2026 gelten in bestimmten Schutzgebieten und Berglagen oberhalb von 1600 Metern Meereshöhe Verbote für organisierte Motorsportveranstaltungen.

    1. FC Köln bezieht Luxus-Hotel im Trainingslager

    Der 1. FC Köln reist zur Saisonvorbereitung nach Kitzbühel und bezieht dort das Hotel Kitzhof Mountain Design Resort. Das Vier-Sterne-Superior-Haus verfügt laut „t-online – Köln“ über einen Fitnessraum, einen Indoor-Pool und einen 900 Quadratmeter großen Spa-Bereich.

    Das Hotel hat bereits Erfahrung mit Fußball-Bundesligisten. In der Vergangenheit nutzten der Hamburger SV, die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart die Unterkunft als Vorbereitungsquartier.

    Zum Wellnessbereich gehören ein Indoor-Pool, ein Sanarium, eine Zirbensauna, ein Dampfbad und ein Sole-Dampfbad. Außerdem gibt es fünf Behandlungsräume, in denen nach Angaben des Hotels Pflegeprodukte der Marke Susanne Kaufmann verwendet werden. Im gesamten Haus soll „vitalisiertes“ Wasser fließen.

    Auch beim Essen setzt das Hotel auf ein gehobenes Angebot. Im Bereich „Weißer Hirsch“ wird morgens ein Bio-Frühstücksbuffet mit regionalen Produkten angeboten, laut Hotel-Website inklusive Laurent-Perrier-Champagner. Am Abend serviert Küchenchef Jürgen Bartl in der Kaminstube heimische und internationale Gerichte.

    Die Standard-Doppelzimmer sind rund 25 Quadratmeter groß. Zur Ausstattung gehören Ledersessel, Altholz-Elemente, Betten mit einer Breite von 1,60 beziehungsweise 1,80 Metern, Schreibtisch, Minibar, Telefon, Safe und Flat-TV.

    Für Veranstaltungen bietet das Hotel einen 340 Quadratmeter großen Tagungsbereich. Dieser kann bis zu 250 Personen aufnehmen und in bis zu fünf schallisolierte Räume unterteilt werden.

    Wer selbst im Hotel übernachten möchte, muss laut der Website mindestens 220 Euro pro Nacht für ein Einzelzimmer einplanen. Die Kölner Mannschaft reist nach der letzten Einheit am Geißbockheim direkt zum Flughafen. Ein Charterflug bringt das Team nach Salzburg, von dort geht es weiter nach Kitzbühel.

    Trainiert wird im Koasastadion in St. Johann. Das Trainingslager endet mit einem Testspiel gegen die Berliner Hertha am 31. Juli. Anschließend reist die Mannschaft rechtzeitig zur offiziellen Saisoneröffnung am Folgetag nach Köln zurück.

    Am 7. und 8. August stehen zwei weitere Testspiele gegen San Sebastian auf dem Programm. Der Saisonstart folgt Ende August.

    HotelmerkmalAngabe
    KategorieVier-Sterne-Superior
    Wellnessbereich900 Quadratmeter
    Standard-Doppelzimmerrund 25 Quadratmeter
    Bettenbreite1,60 beziehungsweise 1,80 Meter
    Tagungsbereich340 Quadratmeter
    Kapazität des Tagungsbereichsbis zu 250 Personen
    Preis für ein Einzelzimmer220 Euro pro Nacht
    Testspiel gegen Hertha31. Juli
    Weitere Testspiele gegen San Sebastian7. und 8. August

    Infobox: Der 1. FC Köln bereitet sich im Hotel Kitzhof Mountain Design Resort auf die neue Spielzeit vor. Das Einzelzimmer kostet laut Hotel-Website ab 220 Euro pro Nacht, während der Wellnessbereich 900 Quadratmeter umfasst.

    Quellen:

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    Zusammenfassung des Artikels

    Der Pressespiegel berichtet über das Betreiber-Aus einer Hamburger Luxusresidenz, technische Neuerungen beim Lada Niva, den Portugal-Urlaub der Sussex-Familie und Italiens überfüllte Strände.

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