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Luxus zwischen Risiko, Rückzug und Kritik: Die wichtigsten Meldungen im Pressespiegel
Miami: Kranausleger kracht in den Swimmingpool eines Luxus-Hochhauses
Am 7. August kam es am Luxus-Hochhaus One Plaza West Brickell in Miami zu einem spektakulären Unfall. Nach Angaben von WEB.DE versagte ein Baukran, woraufhin sich der Ausleger verdrehte und in den Swimmingpool krachte.
Schockierende Bilder zeigen den verdrehten Kranausleger im Poolbereich des Hochhauses. Verletzt wurde bei dem Vorfall laut Quelle niemand.
Infobox: Am 7. August krachte am One Plaza West Brickell in Miami ein verdrehter Kranausleger in den Swimmingpool. Nach Angaben von WEB.DE wurde niemand verletzt.
Urlaub ohne Limit: Berliner Agentur setzt auf freie Urlaubstage
Bei einer Berliner PR-Agentur können Mitarbeiter so viele Urlaubstage nehmen, wie sie möchten. Eine Mitarbeiterin nimmt sich laut WELT 55 Tage im Jahr frei, während ihre Chefin dieses Modell befürwortet.
Die Agentur begründet den Ansatz damit, dass das Team zufriedener und gesünder sei und die Leistung stabil bleibe. WELT sprach dazu mit Mitarbeitern und Experten.
Infobox: Eine Berliner PR-Agentur erlaubt Urlaub ohne festes Limit. Eine Mitarbeiterin nimmt sich 55 Tage im Jahr frei; laut Agentur bleiben Zufriedenheit, Gesundheit und Leistung stabil.
Sylt: Aktivisten lassen bei Luxus-SUV die Luft aus den Reifen
Auf Sylt haben Klimaaktivisten in der Nacht auf Dienstag bei dutzenden meist hochpreisigen SUV die Luft aus den Reifen gelassen. Eine Polizeisprecherin sagte gegenüber t-online, man gehe von knapp 50 betroffenen Autos aus.
Betroffen waren vor allem Fahrzeuge vor Hotels oder Ferienwohnungen, weshalb sich die Aktion mutmaßlich gegen Urlauber der Insel richtete. An den Windschutzscheiben befestigten die Aktivisten Flyer, in denen sie erklärten, dass sich die Aktion nicht gegen die Personen, sondern gegen die Fahrzeugart und den damit verbundenen Autoverkehr richte.
Das sogenannte Widerstandskollektiv begründete die Aktion mit Klimaschutz. Für viele Luxusurlauber gehöre der teure Wagen zum Aufenthalt wie Austern und ein Champagnerglas; für eine kleine Insel wie Sylt sei dieser Kult jedoch weder notwendig noch verantwortbar.
Die Aktivisten kritisierten außerdem den Ressourcenverbrauch und die Klimabelastung bei Herstellung und Betrieb der Fahrzeuge. Premiumfahrzeuge nähmen überproportional viel Raum ein; für die meisten Wege auf Sylt brauche es mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß kein Statussymbol auf Rädern.
Die Polizei dementierte Medienberichte, wonach kein Straftatbestand erfüllt sei. Nach Angaben der Polizeisprecherin handele es sich nicht um eine Sachbeschädigung im klassischen Sinne, weil die Reifen nicht zerstochen worden seien, sondern mithilfe einer roten Linse langsam und kontrolliert Luft abgelassen worden sei.
Der Staatsschutz prüft nun, ob und welche Straftatbestände infrage kommen.
„Es handelt sich nicht um eine Sachbeschädigung im klassischen Sinne“, sagte eine Polizeisprecherin laut t-online.
Infobox: Auf Sylt waren knapp 50 meist hochpreisige SUV betroffen. Die Luft wurde kontrolliert abgelassen; der Staatsschutz prüft mögliche Straftatbestände.
Audi Q7: Dritte Generation startet mit mehreren Antriebsvarianten
Audi bringt die dritte Generation des Q7 auf den Weg. Wie das Handelsblatt berichtet, kommt das Quattro-Flaggschiff im September in den Handel und soll mindestens 87.900 Euro kosten.
Zum Start wurde ein mild hybridisierter V6-Diesel mit drei Litern Hubraum angekündigt. Er ist wahlweise mit 180 kW/245 PS oder für 2.600 Euro mehr mit 220 kW/299 PS erhältlich.
Der rund fünf Meter lange SUV bietet den Angaben zufolge wahlweise fünf, sieben oder erstmals sechs Sitze. Das Kofferraumvolumen reicht von 670 bis 2.075 Litern.
Für das neue Jahr kündigte Audi außerdem einen 2,9 Liter großen V6-Benziner mit 270 kW/367 PS sowie einen Plug-in-Hybriden an. Dieser kombiniert einen V6-Benziner mit einer E-Maschine und einem Pufferakku samt Steckdosenanschluss und soll wahlweise 290 kW/394 PS oder 360 kW/490 PS leisten.
Wer vollständig elektrisch fahren möchte, muss laut Handelsblatt auf einen Nachfolger für den ersten e-tron warten. Eine leistungsstärkere S-Version mit V8-Motor wird es in den USA geben.
| Variante | Leistung |
|---|---|
| V6-Diesel | 180 kW/245 PS |
| V6-Diesel | 220 kW/299 PS |
| V6-Benziner | 270 kW/367 PS |
| Plug-in-Hybrid | 290 kW/394 PS |
| Plug-in-Hybrid | 360 kW/490 PS |
Infobox: Der neue Audi Q7 kommt im September und kostet mindestens 87.900 Euro. Das Modell ist mit fünf, sieben oder sechs Sitzen sowie mit Diesel, Benziner und Plug-in-Hybrid angekündigt.
Brünig: Unterirdische Tresor-Höhlen für Superreiche
Tief im Brünig-Massiv bei Lungern OW entsteht ein unterirdischer Hochsicherheits-Tresor für Superreiche. Nach Angaben von Blick liegen die geplanten Felskavernen rund 100 Meter tief im Berg und sollen Gold, Kunst, Oldtimer oder Spitzenweine aufnehmen können.
Eine Felskaverne kostet zwischen 500'000 und 775'000 CHF und wird für 99 Jahre im Baurecht mit Grundbucheintrag verkauft. Geplant sind 20 bis 25 Kavernen unterschiedlicher Größe; erste Verträge sind laut Quelle bereits unterzeichnet.
Der «Brünig Mega Safe» entsteht in stabilem Quintner-Kalkstein. Im Inneren herrscht ganzjährig eine konstante Temperatur von 13 Grad, was insbesondere für Wein und Kunst geeignet sein soll.
Der Zugang ist streng gesichert. Nach einer ersten Schleuse müssen Besucher aus dem Fahrzeug aussteigen und weitere, nicht näher bezeichnete Sicherheitskontrollen passieren. Die Betreiberfirma nennt die Einzelheiten aus Sicherheitsgründen nicht.
„Es geht darum, unbefugten Personen den Eintritt so schwer wie möglich zu machen“, sagte Thomas Gasser, Verwaltungsratspräsident der Brünig Mega Safe AG, laut Blick.
In Lungern stößt das Luxusprojekt nicht überall auf Zustimmung. Einheimische kritisieren gegenüber RTS, dass etwas für Menschen gebaut werde, die bereits genug Geld hätten. Andere sehen die erwarteten Ferraris der Reichen im Ort gelassen und haben laut Bericht „kein Problem mit schönen Autos“.
Die Bauarbeiten laufen seit Anfang 2026. Für 2027 ist die Fertigstellung der ersten Tresorräume vorgesehen. Bereits angeboten werden gewöhnlichere Lagerhallen im Fels für Unternehmen und Privatkunden.
Infobox: Im Brünig-Massiv entstehen 20 bis 25 Tresor-Kavernen rund 100 Meter tief im Berg. Eine Einheit kostet 500'000 bis 775'000 CHF und wird für 99 Jahre vergeben; die ersten Tresorräume sollen 2027 fertig sein.
Mallorca: Durchschnittspreise für Immobilien steigen über eine Million Euro
Der Luxusimmobilienmarkt auf Mallorca erlebt einen Anstieg der Durchschnittspreise über eine Million Euro. Laut Business Insider Deutschland kostete ein Haus 2025 im Schnitt 1,083 Millionen Euro.
Gleichzeitig gingen die Transaktionen zurück. Deutsche Käufer dominieren den Markt, während Mallorca weiterhin als besonders gefragter Standort für Luxusimmobilien gilt.
Infobox: 2025 lag der durchschnittliche Preis für ein Haus auf Mallorca bei 1,083 Millionen Euro. Die Transaktionen waren rückläufig, deutsche Käufer dominierten den Markt.
Quellen:
- Verdreht: Kranausleger kracht in Swimmingpool von Luxus-Hochhaus in Miami
- Arbeit: „Ein Luxus, den ich nicht missen möchte” – wenn es für den Urlaub kein Limit gibt
- Sylt-Urlauber erleben böse Überraschung: Unbekannte nehmen Luxus-Autos ins Visier
- Dritte Generation: Audi Q7: Neuer Luxus-SUV mit vielseitiger Antriebspalette
- Brünig Mega Safe: Tresor-Höhlen für Superreiche
- Luxusimmobilien auf Mallorca: Wo die meisten Deutschen kaufen – und wie teuer die Villen sind














