Inhaltsverzeichnis:
Leiser Luxus, Gesundheitsreisen und neue Hotelprojekte im Fokus
The Alpina Gstaad: Unauffälliger Luxus in der Schweiz
Das Hotel Alpina Gstaad im Berner Oberland wird von n-tv.de als möglicherweise eines der besten Hotels der Welt beschrieben. Der Bericht hebt hervor, dass sich der Luxus nicht primär durch große Inszenierungen zeigt, sondern durch persönliche Details, eine entspannte Atmosphäre und präzise Abläufe im Hintergrund.
Das Haus liegt in Hanglage oberhalb von Gstaad und verfügt über lediglich 56 Zimmer und Suiten. Altes Scheunenholz, Ringgenberger Kalkstein, handbemalte Möbel, Schweizer Handwerkskunst, internationale Kunst und ein großzügiger Spa prägen das Ambiente. Besonders betont wird die konsequente persönliche Betreuung: Auf Bademantel, Kissen und Waschbeutel finden sich die Initialen des Gastes, zudem werden kleine Aufmerksamkeiten an unerwarteten Stellen platziert.
Eine zentrale Rolle spielt General Managerin Nadine Friedli. Auch Chef-Concierge Nuno Costa wird als Beispiel für diskreten und vorausschauenden Service genannt. Er organisiert unter anderem einen Tennisprofi oder ein passendes Geschenk und kennt die Wünsche der Gäste, ohne dieses Wissen demonstrativ zur Schau zu stellen.
Der Artikel stellt das Hotel in den Zusammenhang mit der besonderen Atmosphäre Gstaads. Internationale Unternehmer, Milliardäre, Prominente und Tennisstars könnten sich dort vergleichsweise unbeobachtet bewegen. Anders als in St. Moritz werde der Reichtum in Gstaad weniger öffentlich inszeniert.
Marcel Bach schildert im Bericht seinen Weg vom Skilehrer, Landwirt und Holzfäller zum Entwickler exklusiver Immobilien. Früh habe er Sprachen gelernt, in England und Argentinien gelebt und über den Skisport internationale Kontakte geknüpft. Das Bewilligungsverfahren für das Grundstück des Alpina dauerte rund 13 Jahre; bei seiner Eröffnung 2012 war das Hotel das erste neu errichtete Fünf-Sterne-Hotel Gstaads seit rund einem Jahrhundert.
Als Gründe für den Erfolg Gstaads werden neben der Natur auch Sicherheit, internationale Schulen, die Möglichkeit des ganzjährigen Lebens und strenge Bauvorschriften genannt. Die sichtbare Landwirtschaft und die typische Architektur seien dadurch erhalten geblieben.
Für die kommende Entwicklung des Ortes kündigt der Bericht mehrere Projekte an. Das Park Gstaad soll 2027 als Four Seasons zurückkehren, während das neue Grand Hotel Sonnenhof oberhalb von Gstaad Ende 2027 eröffnen soll. Gleichzeitig entwickeln sich etablierte Häuser wie das Gstaad Palace, das Le Grand Bellevue und The Alpina weiter.
Zum Abschluss beschreibt der Autor eine persönliche Geste: Sein Auto sei innen und außen gereinigt worden, im Wagen habe eine handgeschriebene Karte sowie ein geschnitztes Holzstäbchen mit dem charakteristischen Duft des Alpina gelegen. Das Hotel sei mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem als Kategoriensieger in den Bereichen „Luxury Lifestyle Hotel of the Year“ und „Luxury Leisure Hotel of the Year“.
| Hotel | The Alpina Gstaad |
| Land | Schweiz |
| Region | Berner Oberland / Saanenland |
| Zimmer und Suiten | 56 |
| Sommeröffnung 2026 | 12. Juni bis 13. September |
| Wintersaison 2026/27 | 11. Dezember 2026 bis 7. März 2027 |
| Zimmerpreise Sommersaison 2026 | ab etwa 1500 CHF pro Nacht |
| Day Spa | 160 CHF |
Infobox – n-tv.de: The Alpina Gstaad verbindet 56 Zimmer und Suiten, diskreten Service, Six Senses Spa und eine ruhige Luxusposition oberhalb von Gstaad. Für 2027 werden die Rückkehr des Park Gstaad als Four Seasons und die Eröffnung des Grand Hotel Sonnenhof erwartet.
Longevity-Reisen: Fitter aus dem Urlaub zurückkehren
BILD berichtet über den wachsenden Trend zu Longevity-Reisen, bei denen Urlaub nicht mehr ausschließlich der Erholung dient. Stattdessen sollen Gesundheits-Check-ups, Wellness, Fitness, Ernährung, Meditation und Schlafprogramme dazu beitragen, dass Reisende körperlich und psychisch gestärkt zurückkehren.
Nach Angaben der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen unternahmen 2025 mehr als 57 Millionen Menschen in Deutschland eine Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen. Die Gesamtausgaben lagen bei knapp 92 Milliarden Euro. Sonne, Abstand vom Alltag, Kraft tanken sowie Spaß und Freude blieben die wichtigsten Urlaubsmotive, gleichzeitig gewannen Motive mit starkem Selbstbezug gegenüber der Zeit vor der Corona-Pandemie an Bedeutung.
Tourismus-Experte und Dozent Maximilian Remmeke beschreibt diese Entwicklung als „gesunden Hedonismus“. Besonders Menschen mit hoher beruflicher Belastung würden ihre begrenzte Freizeit bewusster nutzen wollen. Gesundheit werde damit zunehmend zu einem eigenständigen Urlaubszweck.
Eine Studie von McKinsey zeigt laut BILD, dass fast 60 Prozent der Menschen, die 2024 für Fitness- oder Wellnessbehandlungen verreist waren, dies auch im Folgejahr wieder tun wollten. In Deutschland bezeichneten 2025 zudem 63 Prozent der Befragten Wellness als wichtig.
Das Global Wellness Institute bezifferte die Ausgaben für Wellness-Tourismus 2024 auf über 770 Milliarden Euro. Für 2026 führt das Institut Longevity-Reisen als einen der zehn zentralen Wellness-Tourismustrends. Der Markt umfasst dabei nicht nur Massagen und Sauna, sondern auch Stoffwechselmessungen, Blutanalysen, Bioimpedanz, EKG und Schlafchecks.
Der BILD-Reporter testete ein entsprechendes Programm mit Stoffwechselmessung, Blutanalyse, Bioimpedanz, EKG und Schlafcheck. Im anschließenden Gespräch wurden die Ergebnisse in alltagstaugliche Strategien übersetzt. Als entscheidend wird der Zeitraum nach dem Aufenthalt beschrieben, in dem sich zeigt, wie ernst die eigenen körperlichen Bedürfnisse genommen werden.
Der Bericht nennt mehrere Anbieter und Hotels mit Gesundheitsprogrammen. Das Longevity Health & Wellness Hotel an der Algarve bietet unter anderem Detox und Gewichtsmanagement ab 127 Euro pro Nacht an. Das LongVita in Czapielski Młyn entstand bereits 2005 aus einer Gesundheitsklinik. Das Longevity Escape von Höflehner in Österreich startet bei 876 Euro für 3 Nächte.
Die Resorts von Lanserhof, unter anderem am Tegernsee, bieten Longevity als medizinisches Programm an; neu ist ein Longevity Check auf Sylt mit einer Dauer von 4 Tagen. Das Palace Weggis von Chenot in der Schweiz wird als medizinisch ausgerichtetes Health-Wellness-Retreat am Ufer des Vierwaldstättersees beschrieben. Außerdem baut DERTOUR sein Gesundheitsangebot in Portugal und Thailand aus.
Experten warnen zugleich vor übertriebenen Gesundheitsversprechen. Nicht jedes Detox- oder Anti-Aging-Angebot sei wissenschaftlich belegt.
- Gesundheits-Check-ups werden in Hotels und Resorts ausgebaut.
- Longevity-Reisen gehören 2026 zu den zentralen Wellness-Tourismustrends des Global Wellness Institute.
- Der Aufenthalt soll nicht nur Erholung, sondern auch konkrete Impulse für den Alltag liefern.
- Bei Detox- und Anti-Aging-Versprechen ist laut BILD eine kritische Prüfung nötig.
Infobox – BILD: 2025 reisten mehr als 57 Millionen Menschen aus Deutschland mindestens 5 Tage. Wellness bezeichneten 63 Prozent der Befragten in Deutschland als wichtig; Wellness-Tourismus erreichte 2024 laut Global Wellness Institute über 770 Milliarden Euro.
WELT: Luxusreisen setzen auf Zeit, Individualität und Erlebnisse
WELT beschreibt einen Wandel im Luxusreisesegment: Privatsphäre, Zeit und nachhaltige Erlebnisse gewinnen gegenüber sichtbaren Statussymbolen wie Champagner, Goldarmaturen oder möglichst großem Konsum an Bedeutung. Tourismus-Experte Maximilian Remmeke spricht von einem Trend zum „Quiet Luxury“.
Luxus bedeute heute nicht mehr, möglichst viel Kaviar, Champagner und Gold in einen Urlaub zu packen, sondern die verfügbare Zeit so zu nutzen, dass ein nachhaltig beeindruckendes Erlebnis entsteht. Für Menschen mit hoher beruflicher Belastung werde die sinnvolle Gestaltung der knappen Freizeit wichtiger.
Auch WELT verweist auf die Reiseanalyse 2025 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen. Mehr als 57 Millionen Menschen in Deutschland unternahmen eine Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen, während die Gesamtausgaben knapp 92 Milliarden Euro erreichten. Sonne und Wärme, Abstand vom Alltag, Kraft tanken sowie Spaß und Freude blieben die wichtigsten Urlaubsmotive.
Gleichzeitig rückten laut der Analyse Motive mit starkem Selbstbezug stärker in den Vordergrund. Remmeke nennt Longevity, Wellness und Selbstoptimierung als Beispiele. Der Urlaub werde bewusster geplant, damit er körperlich und psychisch guttut.
Als Luxus gelten nach Einschätzung des Experten heute etwa eine private Villa statt eines überfüllten Hotels, ein persönlicher Koch, individuelle Ausflüge oder die Möglichkeit, den Aufenthalt spontan zu verlängern. Ein unsichtbares Netzwerk aus Service und Betreuung soll dafür sorgen, dass Gäste sich um möglichst wenig kümmern müssen.
Die Anzahl der Hotelsterne sei dabei kein verlässlicher Maßstab mehr. Ein kleines Boutiquehotel könne einen hochwertigeren Service bieten als ein Fünf-Sterne-Haus. Entscheidend seien Individualität und Qualität sowie Momente, die persönlich berühren und zu den eigenen Interessen passen.
Als Beispiel für eine individuell geplante Reise nennt Remmeke einen privaten Wochenendtrip zum Geburtstag einer Kundin. Organisiert wurden die Anreise im Privatjet, die Unterbringung in einer Luxussuite, eine exklusive Opernloge mit eigenem Rückzugsbereich und am nächsten Morgen eine private Führung durch ein Kunstmuseum außerhalb der Öffnungszeiten.
Eine klassische Luxusreise für zwei Personen über eine Woche oder zehn Tage beginnt nach Remmekes Einschätzung bei etwa 15.000 bis 20.000 Euro. Zugleich müsse Luxus keine reine Geldfrage sein: Ein selbst organisiertes Picknick an einem außergewöhnlichen Ort, eine private Museumsführung oder bewusst freigehaltene Zeit ohne Termine könnten ebenfalls als luxuriös empfunden werden.
„Luxus ist immer individuell.“
Infobox – WELT: Der neue Luxus wird als Kombination aus Zeit, Individualität, reibungslosem Service und persönlichen Erlebnissen beschrieben. Eine klassische Luxusreise für zwei Personen über eine Woche oder zehn Tage beginnt laut Remmeke bei etwa 15.000 bis 20.000 Euro.
Neue Westfälische: Vier-Sterne-Hotel im Fürstenhof von Bad Salzuflen geplant
Die Neue Westfälische berichtet über den Kauf des Fürstenhofs an der Parkstraße in Bad Salzuflen durch die Eggersmann-Gruppe aus Marienfeld. Die Immobilie soll zu einem Vorzeige-Objekt umgebaut werden; geplant ist ein Vier-Sterne-Hotel.
Das Vorhaben wird im Bericht als neues Luxus-Hotelprojekt eingeordnet. Weitere konkrete Angaben zu Zimmerzahl, Eröffnung, Investitionsvolumen oder dem vorgesehenen Angebot enthält der vorliegende Quelltext nicht.
Infobox – Neue Westfälische: Die Eggersmann-Gruppe hat den Fürstenhof in Bad Salzuflen gekauft. Geplant ist der Umbau zu einem Vier-Sterne-Hotel.
Sublime Comporta: Leiser Luxus zwischen Pinien und Reisfeldern
NZZ Bellevue stellt das Sublime Comporta in Portugal als Luxusresort vor, das sich durch Zurückhaltung, Naturverbundenheit und entschleunigte Aufenthalte auszeichnet. Das Resort liegt zwischen Comporta und Melides an einer schnurgeraden Straße Richtung Meer und ist von Pinienwald, Dünenlandschaft und Ruhe geprägt.
Das Gelände umfasst 68 Hektaren. Die vom Hotel verwendete Philosophie „Grounded Luxury“ beschreibt einen Luxus, der auf Komfort nicht verzichtet, sich architektonisch jedoch zurückhaltend und selbstverständlich in die Umgebung einfügt.
Die Architektur ist geradlinig und modern, die Farbwelt bewegt sich zwischen Sand, Holz und Leinen. Die Gästezimmer sind auf mehrere Häusergruppen verteilt. Zur Auswahl stehen private Villen sowie Doppelzimmer mit eigener Terrasse.
Bereits die Wege über das Resort werden als Teil des Aufenthalts beschrieben. Naturboden führt vorbei an Pinienbäumen, Kakteen und Sträuchern. Beim Check-in erhalten Gäste eine illustrierte Karte, auf der Restaurants, Spa, Sportbereich und Klub eingezeichnet sind.
Das Angebot verbindet Aktivität und Entschleunigung. Der Morgen kann mit Reformer Pilates oder einem Work-out auf der Outdoor-Trainingsfläche beginnen, anschließend stehen frische Säfte, Früchte und Pancakes am Frühstücksbuffet bereit. Fahrräder vor den Zimmern ermöglichen die Fortbewegung über das weitläufige Gelände.
Zum Strand werden die Gäste regelmäßig per Shuttle zum Sublime Comporta Beach Club gebracht. Dort stehen Liegestühle in der ersten Reihe am Meer bereit. NZZ Bellevue beschreibt es als besonderen Luxus, wenn Entscheidungen abgenommen werden, ohne dass sich der Aufenthalt standardisiert anfühlt.
Auch die Gastronomie folgt dem Konzept des leisen Luxus. Das Restaurant Food Circle verfügt über gerade einmal vierzehn Plätze. Die Gäste sitzen im Kreis um eine Feuerstelle, während das mehrgängige Fine-Dining-Menü direkt vor ihnen zubereitet wird.
Weitere Restaurants verteilen sich über das Resort und umliegende Ortschaften. Im Restaurant Sem Porta werden portugiesische Reispfannen mit Meeresfrüchten geteilt, während der Blick auf die für die Region typischen Reisfelder fällt.
In diesem Jahr wurde das Resort um den Bereich Sublime Sand auf der gegenüberliegenden Straßenseite erweitert. Dort kamen 43 weitere Villen sowie ein neuer Spa und ein Klub hinzu.
| Resort | Sublime Comporta |
| Land | Portugal |
| Gelände | 68 Hektaren |
| Food Circle | 14 Plätze |
| Erweiterung Sublime Sand | 43 weitere Villen, neuer Spa und Klub |
| Doppelzimmer | ab 250 Franken pro Nacht |
Infobox – NZZ Bellevue: Das Sublime Comporta verbindet 68 Hektaren Natur, Villen und Doppelzimmer mit eigener Terrasse, einen Beach Club, Sportangebote, Spa und mehrere Restaurants. Die Erweiterung Sublime Sand umfasst 43 weitere Villen sowie einen neuen Spa und einen Klub.
Der Aktionär: Luxusbranche unter Veränderungsdruck
Der Aktionär stellt die Frage, ob Luxus ausgedient hat, und beschreibt eine veränderte Beziehung zwischen Preis, Nachfrage und Marken. Das bisherige Erfolgsrezept der Luxusbranche funktioniere demnach nicht mehr uneingeschränkt: Teuer sei nicht automatisch begehrt, während etablierte Dauerläufer des Sektors schwächelten.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel Luxus heute noch kosten darf und welche Faktoren die Nachfrage bestimmen. Der Bericht verweist damit auf einen Wandel im Konsumverhalten und auf neue Trends innerhalb der Luxusbranche.
Konkrete weitere Angaben zu einzelnen Luxusmarken, Umsätzen oder Preisentwicklungen enthält der vorliegende Artikeltext nicht.
Infobox – Der Aktionär: Der Bericht sieht die Luxusbranche mit einem veränderten Erfolgsmodell konfrontiert. Preis, Markenstärke und Nachfrage gelten nicht mehr automatisch als gleichbedeutend.
Quellen:
- Rath around the world: Vielleicht eines der besten Hotels der Welt - unauffälliger Luxus in der Schweiz
- Longevity-Reisen: Der neue Luxus heißt fitter zurückkommen
- „Gesunder Hedonismus“ – der Trend bei Luxusreisen geht zu mehr Zeit statt Bling-Bling
- Harsewinkeler Unternehmen kauft diese bekannte Immobilie und plant nun neues Luxus-Hotel
- Zwischen Pinienwäldern und Reisfeldern: Im Sublime Comporta entfaltet sich Luxus angenehm leise
- Hat Luxus ausgedient?




















