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    US-Vermögen entsteht vor allem durch privat geführte Unternehmen

    KI-generiert
    27.09.2026 135 mal gelesen 6 Kommentare

    Privatunternehmen statt Silicon Valley: Wie in den USA Vermögen entsteht

    Der typische Weg zu Reichtum führt in den USA laut dem von Cash aufgegriffenen Buch «The Everywhere Millionaire: Who Is Really Rich in America and How They Got There» nicht über das Silicon Valley oder die Wall Street, sondern über privat geführte Unternehmen. Die Ökonomen Owen Zidar und Eric Zwick richten den Blick auf die «Main-Street-Millionäre», die sie als die eigentlichen Träger von Reichtum und Macht in Amerika beschreiben.

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    Im Zentrum stehen Eigentümer von Anwaltskanzleien und Beratungsfirmen, medizinischen Einrichtungen, Zahnarztpraxen, Bauunternehmen, Autohäusern, Restaurants sowie Herstellern und Vertriebsunternehmen für unterschiedlichste Produkte. Der Aufbau solcher Unternehmen kann Jahrzehnte dauern; der typische wohlhabende Eigentümer ist 62 Jahre alt.

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    Die Hälfte des Vermögens aus Privatunternehmen entfällt auf die Generation der Babyboomer. Nach Darstellung der Autoren ist der amerikanische Traum trotz abnehmender wirtschaftlicher Mobilität nicht tot: «Durch harte Arbeit lässt sich nach wie vor aus wenig viel machen.»

    • Der typische Weg zu Reichtum führt über privat geführte Unternehmen.
    • Zu den wohlhabenden Eigentümern zählen unter anderem Unternehmer aus dem Gesundheitswesen, dem Bau, dem Handel und der Gastronomie.
    • Der typische wohlhabende Eigentümer ist 62 Jahre alt.
    • Die Hälfte des Vermögens aus Privatunternehmen entfällt auf die Generation der Babyboomer.

    Zusammenfassung: Der Beitrag stellt den Unternehmer des amerikanischen Mittelstands als zentrale Figur des Vermögensaufbaus dar. Reichtum entsteht demnach häufig über langfristig aufgebaute private Unternehmen und nicht nur über Technologie- oder Finanzkonzerne.

    Milliardäre bilden nur die Spitze des Vermögensbergs

    Die sichtbaren Milliardäre prägen zwar das öffentliche Bild von Reichtum, stellen laut Cash und der darin besprochenen Analyse aber nur einen kleinen Teil der amerikanischen Oberschicht dar. Die knapp 200 Amerikaner auf dem «Bloomberg Billionaires Index» verfügen demnach über ein Gesamtvermögen von rund 7 Billionen US-Dollar – fast viermal so viel wie vor einem Jahrzehnt.

    Weitere mindestens 18 Billionen Dollar liegen Schätzungen der Federal Reserve zufolge weitgehend verborgen bei den übrigen Angehörigen der obersten 0,1 Prozent. Diese Gruppe hält sich eher im Hintergrund, ihr Vermögen wächst jedoch offenbar fast genauso schnell wie das der allerreichsten Milliardäre.

    BereichAngabe
    Amerikaner auf dem «Bloomberg Billionaires Index»knapp 200
    Gesamtvermögen dieser Grupperund 7 Billionen US-Dollar
    Vermögen der übrigen Angehörigen der obersten 0,1 Prozentmindestens 18 Billionen Dollar
    Entwicklung des Vermögens der Index-Milliardärefast viermal so viel wie vor einem Jahrzehnt

    Auch der Immobilienmarkt und die private Luftfahrt gelten im Artikel als sichtbare Hinweise auf die Ausweitung großer Vermögen. Laut Schätzungen von Zillow stieg die Zahl der US-Einfamilienhäuser mit einem Wert von mindestens 10 Millionen Dollar bis zum Sommer dieses Jahres auf über 61'000. Vor einem Jahrzehnt waren es weniger als 14'000.

    Die Flugverfolgungsplattform JetSpy verzeichnet jährlich fast 2,8 Millionen Flüge mit knapp 25'000 in den USA registrierten Privatjets. Gegenüber vor vier Jahren entspricht dies 8 Prozent mehr Flügen und 22 Prozent mehr Flugzeugen.

    IndikatorAktuelle AngabeVergleich
    US-Einfamilienhäuser mit einem Wert von mindestens 10 Millionen Dollarüber 61'000weniger als 14'000 vor einem Jahrzehnt
    Jährliche Flüge mit in den USA registrierten Privatjetsfast 2,8 Millionen8 Prozent mehr Flüge als vor vier Jahren
    In den USA registrierte Privatjetsknapp 25'00022 Prozent mehr Flugzeuge als vor vier Jahren

    Infobox: Die öffentlich bekannten Milliardäre verfügen gemeinsam über rund 7 Billionen US-Dollar. Zusätzlich werden mindestens 18 Billionen Dollar bei der übrigen obersten Vermögensschicht verortet; steigende Zahlen bei Luxusimmobilien und Privatjets machen diesen Reichtum sichtbar.

    Vom Millionär als Plutokraten zum erreichbaren Vorsorgeziel

    Der Artikel beschreibt, wie sich die gesellschaftliche Wahrnehmung von Reichtum verändert hat. Als der Ökonom Robert Lampman 1962 eine Studie über die reichsten Amerikaner veröffentlichte, verwies er auf die «spärliche» Forschungslage. Die Vermögensverteilung in den Vereinigten Staaten sei bis dahin vergleichsweise wenig untersucht worden.

    Lampman errechnete, dass das oberste Prozent der Bevölkerung im Jahr 1956 über 26 Prozent des US-Vermögens verfügte. Das waren 10 Prozentpunkte weniger als 1929. Zugleich lagen die Spitzensteuersätze auf Bundesebene in der Nachkriegszeit zwischen 70 Prozent und 92 Prozent.

    Nach Jahrzehnten der Inflation verlor der Begriff «Millionär» laut dem Beitrag seinen Beigeschmack von «Plutokrat» und erschien zunehmend als erreichbares Ziel. Der Wegfall klassischer Betriebsrenten und die Verbreitung von 401(k)-Plänen führten zudem dazu, dass viele Amerikaner ein siebenstelliges Vermögen als Voraussetzung für einen sorgenfreien Ruhestand betrachteten.

    Historische AngabeWert
    Anteil des obersten Prozents am US-Vermögen im Jahr 195626 Prozent
    Unterschied zum Jahr 192910 Prozentpunkte weniger
    Spitzensteuersätze auf Bundesebene in der Nachkriegszeitzwischen 70 Prozent und 92 Prozent

    Das erste Viertel des 21. Jahrhunderts brachte neue finanzielle Sorgen: schwere Krisen, einen starken Inflationsanstieg und die KI-Revolution, die möglicherweise Arbeitsplätze kosten könnte. Gleichzeitig gelang es vielen Amerikanern, das Ziel zu erreichen, sich nie wieder Sorgen um Geld machen zu müssen.

    Zusammenfassung: Der Begriff des Millionärs wandelte sich von einem Symbol plutokratischer Macht zu einem Ziel für die private Altersvorsorge. Zugleich verstärkten Krisen, Inflation und technologische Veränderungen die finanziellen Unsicherheiten.

    Unternehmerische Leistung und Abhängigkeit vom Eigentümer

    Die erste Hälfte des Buches schildert laut Cash einfallsreiche und hart arbeitende Unternehmer, die durch ungewöhnliche Ideen, zahlreiche Überstunden und die Bereitschaft, an scheinbar langweiligen Projekten zu arbeiten, Wohlstand aufbauten. Die Eigentümer solcher Unternehmen sind häufig schwer zu ersetzen.

    Untersuchungen zufolge sinkt der Gewinn pro Mitarbeiter um mehr als 80 Prozent, nachdem die Eigentümer in den Ruhestand gehen oder unerwartet versterben. Der Beitrag stellt damit heraus, wie stark der wirtschaftliche Erfolg mancher Privatunternehmen an einzelne Personen gebunden ist.

    «Durch harte Arbeit lässt sich nach wie vor aus wenig viel machen.»

    Die Autoren zeichnen damit zunächst ein optimistisches Bild der obersten 0,1 Prozent. Der Vermögensaufbau erscheint als Ergebnis langfristiger Arbeit, unternehmerischer Ideen und der Bereitschaft, Verantwortung für wenig glamouröse Geschäftsmodelle zu übernehmen.

    Infobox: Der wirtschaftliche Erfolg privat geführter Unternehmen hängt laut den im Artikel genannten Untersuchungen häufig stark an ihren Eigentümern. Nach deren Ruhestand oder unerwartetem Tod kann der Gewinn pro Mitarbeiter um mehr als 80 Prozent sinken.

    Arbeitsdruck, Firmenübernahmen und Lobbying als umstrittene Erfolgsstrategien

    Die zweite Hälfte von «Everywhere Millionaires» richtet den Blick auf die Schattenseiten des Vermögensaufbaus. Zidar und Zwick zeigen laut Cash, dass Arbeitnehmer einen immer kleineren Anteil an den Gewinnen privat geführter Unternehmen erhalten, während die Belegschaften unter Druck gesetzt werden.

    Als weitere Strategien nennt der Beitrag den Aufkauf von Konkurrenten und das Lobbying für Gesetze, die eine Branche vor neuen Marktteilnehmern schützen. Obwohl Politiker häufig erklären, ihre Politik komme «kleinen» Unternehmen zugute, würden vor allem die reichsten Amerikaner profitieren. Gemeint sind Unternehmer, die oft Tausende von Mitarbeitern beschäftigen und Gewinne in Millionenhöhe erwirtschaften.

    • Belegschaften werden unter Druck gesetzt.
    • Arbeitnehmer erhalten einen immer kleineren Anteil an den Gewinnen privat geführter Unternehmen.
    • Konkurrenten werden aufgekauft.
    • Lobbying soll neue Marktteilnehmer fernhalten.
    • Von Regelungen profitieren laut der Analyse vor allem die reichsten Amerikaner.

    Der Reichtum zeigt sich laut dem Artikel nicht nur in den Zentren der Finanz- und Technologiewelt. Wer quer durch Amerika fährt und an nahezu beliebiger Stelle von der Autobahn abfährt, trifft demnach auf Fast-Food-Filialen, Tankstellen und Wohnhäuser, die häufig Personen gehören, die am anderen Ende der Stadt leben. Auch in entvölkerten Gegenden gibt es Eigentümer der brachliegenden Flächen.

    Zusammenfassung: Der Beitrag verbindet den Erfolg privat geführter Unternehmen mit einer kritischen Analyse der Machtverteilung. Vermögen kann demnach durch Unternehmertum entstehen, wird aber auch durch Kostendruck, Übernahmen und politische Einflussnahme abgesichert.

    Reiche als Wirtschaftsmotor und Interessengruppe

    Ob es für die Amerikaner ein Glück oder ein Fluch ist, inmitten so vieler reicher Menschen zu leben, beantworten die Autoren laut Cash nicht eindeutig. Wohlhabende Menschen kurbeln demnach die Wirtschaft an, schaffen Arbeitsplätze, verbreiten Innovationen und können andere dazu inspirieren, ihrem Beispiel zu folgen.

    Gleichzeitig verfolgen sie häufig eigene Interessen auf Kosten anderer. Das Buch stellt deshalb nicht nur die Frage, wie Reichtum entsteht, sondern auch, welchen Anteil die Gesellschaft an den Voraussetzungen dieses Erfolgs hat und ob die Vermögenden davon ausreichend zurückgeben.

    «Wir können sie für ihren Erfolg bewundern und dennoch der Meinung sein, dass sie dem Land, das ihren Erfolg erst ermöglicht hat, mehr zurückgeben sollten.»

    Infobox: Die Analyse kommt zu einem ambivalenten Ergebnis: Wohlhabende können Arbeitsplätze, Innovationen und wirtschaftliche Aktivität fördern. Zugleich können sie ihre Interessen zulasten anderer durchsetzen und nach Ansicht der Autoren mehr an das Land zurückgeben, das ihren Erfolg ermöglicht hat.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Stimmt schon, aber die ganzen Geschichten vom harten Aufstieg lassen irgendwie aus das man ohne Startkapital, gute Kontakte und Glück kaum soweit kommt, sonst wär ja jeder zweite Zahnarztpraxisbesitzer.
    Genau das ist der Punkt: Die Zahnarztpraxis klingt im Rückblick schnell nach „hart gearbeitet und geschafft“, aber ohne Kapital, gute Lage, Kreditzugang und ein gewisses Netzwerk wird es deutlich schwieriger. Und dass der typische Eigentümer 62 ist, zeigt ja auch, dass hier oft jahrzehntelanger Aufbau dahintersteckt – kein schneller Aufstieg über Nacht.
    Genau das ist der Punkt: „harte Arbeit“ stimmt sicher oft, aber sie erklärt eben nicht die ganze Geschichte. Wer eine Praxis oder Firma übernimmt, hat meistens schon Ausbildung, Rücklagen, Kreditzugang oder ein Netzwerk im Rücken – und über Jahrzehnte kann sich auch viel Glück dahinter verstecken.
    Der Kommentar von Anonymous trifft einen wichtigen Punkt, auf den bisher offenbar noch keiner eingegangen ist: „harte Arbeit“ ist nicht für alle dasselbe. Wer nebenbei noch drei Jobs machen muss, hohe Mieten zahlt und bei jeder kaputten Waschmaschine ins Minus rutscht, hat eben ganz andere Voraussetzungen als jemand, der ein Haus erbt oder im Notfall von der Familie aufgefangen wird. Beides kann anstrengend sein, aber das Risiko ist völlig unterschiedlich verteilt.

    Interessant finde ich deshalb die Zahl mit den 80 Prozent weniger Gewinn nach dem Ausscheiden der Eigentümer. Das zeigt ja auch, dass in vielen dieser Firmen nicht nur das Geschäftsmodell den Erfolg ausmacht, sondern eine einzelne Person, die alles zusammenhält, Kunden kennt und Entscheidungen schnell trifft. Für die Beschäftigten ist das allerdings nicht automatisch eine gute Nachricht. Wenn der Chef unersetzlich ist, heißt das manchmal auch, dass Wissen schlecht weitergegeben wird und die Firma stark von der Laune oder Gesundheit einer Person abhängt.

    Und beim Thema Lobbying wird es dann endgültig kompliziert. Ein kleiner Handwerksbetrieb, der gegen überbordende Bürokratie protestiert, ist nicht dasselbe wie eine Kette mit Tausenden Beschäftigten, die sich Regeln maßschneidern lässt. In der öffentlichen Debatte werden aber beide gern unter dem Etikett „kleine Unternehmen“ zusammengefasst. Davon profitieren dann oft gerade die, die längst nicht mehr klein sind.

    Was mir im Artikel außerdem fehlt, ist die Frage, wie viel von diesem Vermögen wirklich selbst aufgebaut wurde und wie viel durch steigende Immobilienpreise oder Erbschaften gewachsen ist. Ein Restaurantbesitzer, der 30 Jahre lang gearbeitet hat, ist eine andere Geschichte als jemand, dessen Grundstück sich nebenbei im Wert vervielfacht. Am Ende werden beide als Unternehmer gezählt, obwohl die Ursachen des Vermögens sehr verschieden sein können.

    Trotzdem sollte man den Weg über normale, langweilige Unternehmen nicht kleinreden. Nicht jeder muss eine App erfinden, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Eine gute Autowerkstatt, ein Bauunternehmen oder eine Arztpraxis kann für die Region sehr viel wichtiger sein als das nächste Start-up mit großen Versprechen. Nur sollte man daraus keine allzu einfache Erfolgsgeschichte machen. Arbeit kann viel bewirken, aber ohne faire Regeln, Zugang zu Kapital, etwas Glück und oft auch ein gewisses Sicherheitsnetz wird aus Arbeit eben nicht automatisch Vermögen.
    Genau das ist der entscheidende Punkt, Anonymous. Harte Arbeit gehört sicher dazu, aber ohne Rücklagen, ein gutes Umfeld und etwas Glück wird aus der Zahnarztpraxis eher ein Leben lang Überstunden machen. Interessant wäre deshalb, wie viele der untersuchten Unternehmen wirklich bei null gestartet sind und wie viele schon von der Familie oder durch Kontakte angeschoben wurden.
    Der Hinweis auf die Abhängigkeit vom Eigentümer ist eigentlich der spannendste Punkt. Wenn der Gewinn pro Mitarbeiter nach dem Ausscheiden des Chefs um mehr als 80 Prozent einbricht, war das Unternehmen offenbar nie wirklich ein stabiles Unternehmen, sondern eher ein gut laufendes persönliches Netzwerk mit Angestellten. Das kann jahrelang funktionieren, solange der Besitzer alles im Blick hat, aber für die Beschäftigten ist das natürlich ein ziemliches Risiko.

    Und genau da wird mir die Geschichte vom amerikanischen Traum etwas zu glatt erzählt. Harte Arbeit gehört sicher dazu, aber auch der Zeitpunkt, die Branche, Zugang zu Krediten und manchmal schlicht Glück. Ein Bauunternehmer, der in einer wachsenden Region zur richtigen Zeit Aufträge bekommt, hat ganz andere Chancen als jemand, der in einer schrumpfenden Gegend einen kleinen Laden eröffnet. Dazu kommt, dass viele dieser Firmen offenbar nicht bei null starten, sondern von familiären Kontakten, Eigentum oder bereits vorhandenem Kapital profitieren.

    Interessant finde ich auch den Widerspruch zwischen „kleinen Unternehmen“ und Firmen mit Tausenden Mitarbeitern. Politisch werden solche Betriebe gerne als Mittelstand verkauft, weil das sympathischer klingt als Konzern. Sobald aber Konkurrenten aufgekauft, Löhne gedrückt und Gesetze passend gemacht werden, ist man doch ziemlich weit vom Bild des fleißigen Familienbetriebs entfernt. Privat geführt heißt eben nicht automatisch fair geführt.

    Dass diese Unternehmer Arbeitsplätze schaffen und ganze Regionen versorgen können, will ich gar nicht bestreiten. Ohne private Firmen gäbe es viele Dienstleistungen und Arbeitsplätze wahrscheinlich tatsächlich nicht. Aber Arbeitsplätze allein sagen noch nichts darüber aus, wie gut die Bedingungen sind oder wie gerecht die Gewinne verteilt werden. Wenn der Eigentümer immer mehr verdient und die Belegschaft einen immer kleineren Anteil erhält, sollte man nicht nur von Erfolg sprechen, sondern auch von Verhandlungsmacht.

    Beim Thema Rückgabe an die Gesellschaft wäre außerdem interessant, wie genau das gemessen werden soll. Steuern zahlen? Faire Löhne? Spenden? Ausbildungsplätze? Oder reicht es schon, wenn ein Unternehmen nicht in eine andere Stadt abwandert? Der Artikel stellt die richtige Frage, bleibt bei der Antwort aber eher allgemein. Für mich ist ein Unternehmer nicht automatisch ein schlechter Mensch, nur weil er reich ist. Aber Reichtum in dieser Größenordnung entsteht selten völlig unabhängig von öffentlichen Straßen, Schulen, Gerichten, Infrastruktur und Arbeitskräften.

    Und der Vergleich mit den Milliardären lenkt vielleicht etwas ab. Natürlich gibt es neben den bekannten Tech-Gründern noch unzählige sehr vermögende Praxisbesitzer, Händler oder Firmeninhaber. Für die gesellschaftliche Debatte ist aber entscheidend, ob am Ende ein paar Eigentümer immer mehr besitzen, während die Mehrheit trotz Arbeit kaum Vermögen aufbauen kann. Dass der Millionär heute als normales Vorsorgeziel gilt, zeigt ja auch, wie stark sich die Maßstäbe verschoben haben. Was früher unvorstellbarer Reichtum war, gilt inzwischen teilweise als notwendige Absicherung fürs Alter. Das ist doch eher ein Warnsignal als eine Erfolgsgeschichte.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Brennregion Islay
    Alter 40
    Geschmacksprofil Torfrauch, Meeresbrise, Zitrusnoten
    Fassart Bourbonfässer, Ex-sherry Fass
    Preis 10.809,89 €
    Brennregion Speyside
    Alter 50
    Geschmacksprofil Reife Früchte, dunkle Schokolade, Gewürze, Vanille
    Fassart Ex-Bourbon, Ex-Sherryfass (Eiche)
    Preis 7.863,93 €
    Brennregion Islay
    Alter 30
    Geschmacksprofil Tiefen Torfrauchnoten, dunkle Schokolade, Fruchtige Nuancen
    Fassart Ex-Sherry, Ex-Bourbon
    Preis 5950,00 €
    Brennregion Speyside
    Alter 40
    Geschmacksprofil Honig, getrockneten Früchten, Gewürzen
    Fassart Ex-Sherry, Ex-Bourbon
    Preis 5984,99 €
    Brennregion Minato, Suntory
    Alter 30
    Geschmacksprofil Reife Früchte, Honig, weiße Schokolade, dezente Holznoten
    Fassart Ex-US-Whiskey-, Sherry- und Mizunara-Fässer
    Preis 5555,00 €
       Old & Rare - Springbank Vintage 1991 · Single Cask 31 Jahre - Hunter Laing & Co. Ltd Glenfarclas 50 Years Old Hunter Laing - Ardbeg 30 Years Old The Balvenie 40 Years Old Hibiki Suntory 30 Year Old
      Old & Rare - Springbank Vintage 1991 · Single Cask 31 Jahre - Hunter Laing & Co. Ltd Glenfarclas 50 Years Old Hunter Laing - Ardbeg 30 Years Old The Balvenie 40 Years Old Hibiki Suntory 30 Year Old
    Brennregion Islay Speyside Islay Speyside Minato, Suntory
    Alter 40 50 30 40 30
    Geschmacksprofil Torfrauch, Meeresbrise, Zitrusnoten Reife Früchte, dunkle Schokolade, Gewürze, Vanille Tiefen Torfrauchnoten, dunkle Schokolade, Fruchtige Nuancen Honig, getrockneten Früchten, Gewürzen Reife Früchte, Honig, weiße Schokolade, dezente Holznoten
    Fassart Bourbonfässer, Ex-sherry Fass Ex-Bourbon, Ex-Sherryfass (Eiche) Ex-Sherry, Ex-Bourbon Ex-Sherry, Ex-Bourbon Ex-US-Whiskey-, Sherry- und Mizunara-Fässer
    Preis 10.809,89 € 7.863,93 € 5950,00 € 5984,99 € 5555,00 €
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