Inhaltsverzeichnis:
Daimler und Benz Stiftung: Luxus und Schönheit sind nicht dasselbe
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dialog im Museum“ der Daimler und Benz Stiftung hielt der Philosophieprofessor Lambert Wiesing einen Vortrag über die Unterschiede zwischen Luxus und Schönheit. Wiesing, Inhaber des Lehrstuhls für Bildtheorie und Phänomenologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, betonte, dass Luxus und Schönheit im Alltag zwar oft assoziiert werden, aber keineswegs dasselbe bedeuten. Luxus sei keine empirische Eigenschaft, sondern an individuelle Erfahrungen gebunden. Wiesing sieht Luxus als eine Form, in der sich das Menschsein in wenigen Momenten des Lebens manifestiert, ähnlich wie Friedrich Schiller es in seiner Theorie des Spiels beschreibt.
Ein zentrales Merkmal von Luxus ist laut Wiesing, dass er „übertrieben“ ist, jedoch nicht jeder übertriebene Aufwand als Luxus gilt. Luxus bricht mit dem Diktat der Zweckmäßigkeit und ist nicht mit Komfort gleichzusetzen. Während Soziologen wie Max Weber oder Pierre Bourdieu Luxus als Prestigeobjekt sehen, grenzt Wiesing Luxus klar von ostentativem Konsum ab, bei dem es um Statussymbole geht. Die Luxuserfahrung besteht darin, bewusst gegen das rationale Zweckmäßigkeitsdiktat zu handeln und Verschwendung in Kauf zu nehmen. Im Gegensatz dazu beschreibt Immanuel Kant Schönheit als „Zweckmäßigkeit ohne Zweck“. Wiesing unterscheidet zudem zwischen dem Ästheten, der Schönheitserfahrungen sucht, und dem Enthusiasten, der sich mit den Dingen, die Luxus bedeuten, intensiv auseinandersetzt. Die Kennerschaft ist für Wiesing das einzige Indiz, dass jemand authentisch Luxuserfahrungen sucht.
„Die Kennerschaft ist das einzige Indiz – aber kein Beweis! -, das dafür spricht, dass jemand wirklich authentisch Luxuserfahrungen sucht.“ (Lambert Wiesing)
- Luxus ist keine empirische Eigenschaft, sondern eine individuelle Erfahrung.
- Luxus bricht mit Zweckmäßigkeit, Komfort ist nicht gleich Luxus.
- Luxus und Schönheit führen zu unterschiedlichen Lebensweisen.
Infobox: Laut WirtschaftsWoche ist Luxus nach Wiesing eine bewusste Entscheidung gegen Zweckmäßigkeit und unterscheidet sich grundlegend von Schönheit und Komfort.
Nur für 25.000 Fans: Englischer Klub plant Luxus-Arena
Der englische Drittligist Luton Town plant den Bau einer neuen Arena mit 25.000 Plätzen. Das Stadionprojekt wird als futuristisch und luxuriös beschrieben und soll dem Verein eine moderne Heimat bieten. Luton Town, ein ehemaliger Premier-League-Klub, setzt damit ein deutliches Zeichen für die Zukunft und will mit der neuen Arena sowohl Fans als auch Spieler begeistern.
Die geplante Arena ist für 25.000 Zuschauer ausgelegt und soll mit modernster Technik und Komfort ausgestattet werden. Das Vorhaben wird in der englischen Fußballlandschaft als ambitioniert und zukunftsweisend wahrgenommen. Die Umsetzung des Projekts könnte Luton Town neue wirtschaftliche und sportliche Perspektiven eröffnen.
- Geplante Kapazität: 25.000 Zuschauer
- Futuristisches und luxuriöses Design
- Projekt eines ehemaligen Premier-League-Klubs
Infobox: BILD berichtet, dass Luton Town mit einer 25.000-Zuschauer-Arena ein Zeichen für Luxus und Modernität im englischen Fußball setzen will.
Cool oder großkotzig? Drittligist plant Luxus-Arena
Auch SPORT1 berichtet über das spektakuläre Stadionprojekt von Luton Town. Die geplante Arena wird als „Luxustempel in Liga drei“ bezeichnet und sorgt für Diskussionen, ob ein solches Vorhaben für einen Drittligisten angemessen oder übertrieben ist. Die Meinungen reichen von Bewunderung für den Mut bis hin zu Kritik an der Großspurigkeit des Projekts.
Das geplante Stadion soll nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seine luxuriöse Ausstattung hervorstechen. Die Umsetzung eines solchen Projekts in der dritten Liga ist in England bislang einzigartig und könnte als Vorbild für andere Vereine dienen.
- Luxuriöse Arena für einen Drittligisten
- Diskussionen über Angemessenheit und Großspurigkeit
Infobox: SPORT1 hebt hervor, dass das geplante Stadion von Luton Town als Luxustempel in der dritten Liga für Aufsehen sorgt.
Luxus, Protz und Aktien: Warum ist die Generation Z so geldgeil?
Die MOPO beleuchtet die Einstellung der Generation Z zum Thema Geld und Luxus. Immer mehr junge Menschen im Alter von 13 bis 30 Jahren träumen von einem Leben in Wohlstand und Reichtum. Teure Markenkleidung, Investment-Tipps und ein protziger Lifestyle prägen das Bild, das auf Social-Media-Plattformen vermittelt wird. Die MOPO hat mit jungen Hamburgern über ihr Verhältnis zu Geld gesprochen und festgestellt, dass der Wunsch nach Reichtum ein zentrales Lebensziel für viele ist.
Die Darstellung von Luxus und finanziellen Erfolgen durch Influencer beeinflusst die Einstellungen der Generation Z maßgeblich. Der Trend zu Aktieninvestments und der Wunsch nach einem luxuriösen Lebensstil sind laut MOPO in dieser Altersgruppe besonders ausgeprägt. Die Sehnsucht nach Wohlstand wird durch die mediale Präsenz von Reichtum und Luxus weiter verstärkt.
- Generation Z (13-30 Jahre) strebt nach Reichtum und Luxus
- Social Media und Influencer prägen das Bild von Geld und Erfolg
- Investment-Tipps und protziger Lifestyle sind weit verbreitet
Infobox: Die MOPO stellt fest, dass Luxus und finanzielle Unabhängigkeit zentrale Ziele der Generation Z sind, beeinflusst durch Social Media und prominente Vorbilder.
Luxusimmobilie mit Blick auf den Bodensee – schauen Sie mit uns hinein!
Der Südkurier berichtet über eine exklusive Luxusimmobilie in Überlingen am Bodensee. Die Villa bietet einen beeindruckenden Blick auf den See und ist ein Beispiel für den aktuellen Trend zu hochwertigen Immobilien in der Region. Der Immobilienmakler präsentiert die Villa und gibt Einblicke in die luxuriöse Ausstattung und das besondere Wohngefühl, das diese Immobilie vermittelt.
Die Nachfrage nach Luxusimmobilien am Bodensee ist laut Südkurier weiterhin hoch. Die vorgestellte Villa zeichnet sich durch ihre exklusive Lage, moderne Architektur und hochwertige Materialien aus. Solche Immobilien sind begehrt und unterstreichen den Stellenwert von Luxuswohnen in der Bodenseeregion.
- Luxusvilla mit Seeblick in Überlingen
- Exklusive Ausstattung und moderne Architektur
- Hohe Nachfrage nach Luxusimmobilien am Bodensee
Infobox: Der Südkurier zeigt, dass Luxusimmobilien am Bodensee weiterhin sehr gefragt sind und mit exklusiver Ausstattung und Lage überzeugen.
Källenius distanziert sich von der Luxusstrategie für Mercedes
Der Vorstandsvorsitzende von Mercedes-Benz, Ola Källenius, hat sich laut FAZ von der bisherigen Luxusstrategie des Unternehmens distanziert. In einem Gespräch mit dem „Handelsblatt“ betonte Källenius, dass Mercedes-Benz „seit jeher für das Besondere“ stehe, die Strategie aber nie explizit als Luxusstrategie bezeichnet worden sei. Noch vor drei Jahren hatte Källenius eine Präsentation mit dem Titel „Die Seele von Mercedes-Benz“ vorgestellt, in der das Unternehmen als Luxusunternehmen positioniert wurde. Die Strategie sah vor, das Geschäft auf die Segmente „Entry Luxury“, „Core Luxury“ und „Top-End Luxury“ auszurichten.
Die Absatzzahlen von 2024 entsprachen jedoch nicht den Erwartungen: Sowohl im Einstiegssegment als auch im Top-End-Segment gab es einen Absatzrückgang um 14 Prozent gegenüber 2023. Im Eingangssegment sank der Absatz auf 535.000 Fahrzeuge, im obersten Segment von 328.000 im Jahr 2023 auf etwas mehr als 281.000 im Jahr 2024. Im ersten Halbjahr 2025 ging der Absatz im Top-End-Segment um weitere acht Prozent zurück. Källenius betont, dass die Gewinnschwelle durch Kostenabbau gesenkt wurde und die luxuriösen Modelle nun einen größeren Gewinnbeitrag liefern können. Mercedes plant bis 2028 eine Produktoffensive mit Dutzenden neuen Modellen, darunter drei Elektromodelle und vier Verbrenner für das Kerngeschäft sowie elf Verbrennermodelle und elf Elektroautos für das obere Marktsegment in den Jahren 2026 und 2027.
| Segment | Absatz 2023 | Absatz 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Entry | n/a | 535.000 | -14 % |
| Top-End | 328.000 | 281.000 | -14 % |
- Absatzrückgang in den Segmenten „Entry“ und „Top-End“ um 14 %
- Im ersten Halbjahr 2025 weiterer Rückgang im Top-End-Segment um 8 %
- Bis 2028 sind Dutzende neue Modelle geplant
Infobox: Die FAZ berichtet, dass Mercedes-Benz seine Luxusstrategie überdenkt und künftig das mittlere Marktsegment stärker in den Fokus rückt, nachdem die Absatzzahlen im Luxussegment rückläufig sind.
Quellen:
- Daimler und Benz Stiftung: Luxus und Schönheit sind nicht dasselbe
- Nur für 25.000 Fans: Englischer Klub plant Luxus-Arena
- Luxus, Protz und Aktien: Warum ist die Generation Z so geldgeil? (M+)
- Luxusimmobilie mit Blick auf den Bodensee – schauen Sie mit uns hinein!
- Cool oder großkotzig? Drittligist plant Luxus-Arena
- Källenius distanziert sich von der Luxusstrategie für Mercedes













