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    Otfried Höffe über Glück und ein vietnamesischer Film über elterliche Kontrolle

    KI-generiert
    03.09.2026 90 mal gelesen 4 Kommentare

    Philosoph Otfried Höffe: Reichtum allein macht nicht glücklicher

    Die WELT beschäftigt sich mit der Frage, was im Leben tatsächlich Zufriedenheit und Orientierung schafft. Unter dem Titel „Reichtum führt nicht zu mehr Glück“ wird ein Gespräch mit dem Philosophen Otfried Höffe vorgestellt, der den Wert materiellen Wohlstands kritisch einordnet.

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    Höffe zufolge lenken „anspruchsvollere Wünsche“ von dem ab, was für das eigene Leben wesentlich ist. Während heutige Ratgeber häufig auf schnelle Orientierung ausgerichtet seien, verweist der Philosoph auf Denker wie Seneca oder Epikur als Beispiele für eine aus Lebenserfahrung gewonnene Fähigkeit, sich in der Welt zurechtzufinden.

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    Im Mittelpunkt steht damit nicht die Anhäufung von Besitz, sondern die Frage, welche Wünsche, Maßstäbe und Formen der Lebensführung dauerhaft tragen. Die Darstellung der WELT rückt die philosophische Auseinandersetzung mit Glück, Reichtum und persönlicher Orientierung in den Vordergrund.

    „Reichtum führt nicht zu mehr Glück“

    Infobox: Die WELT berichtet über Otfried Höffes Kritik an heutigen Ratgebern und seine Bezugnahme auf Seneca und Epikur. Wesentlich für ein gelingendes Leben ist demnach nicht allein materieller Reichtum, sondern die Fähigkeit, sich in der Welt zurechtzufinden.

    „The Rich Kid’s Journey“: Wohlhabende Eltern täuschen Armut vor

    Vietnam.vn berichtet über den vietnamesischen Film „The Rich Kid’s Journey“, in dem ein wohlhabendes Ehepaar ein Leben in Armut vortäuscht, um seinen einzigen Sohn selbstständig zu erziehen. Der Film kam am 2. September in die Kinos und markiert die Rückkehr des Regisseurs Nguyen Quang Dung.

    Phát und Diệp, gespielt von Tiến Luật und Thu Trang, fürchten, dass ihr Sohn Phú Quý durch ein Leben im Luxus verwöhnt werden könnte. Deshalb planen sie frühzeitig, Armut vorzutäuschen, erziehen ihn nach strengen Regeln und bereiten ihn auf die spätere Übernahme ihres Unternehmens vor.

    Der Sohn ahnt zunächst nicht, dass sein gesamtes Umfeld Teil einer Inszenierung ist. Die Eltern engagieren eine Person, die als langjähriger Nachbar auftritt, während selbst eine kranke Großmutter von einer Schauspielerin dargestellt wird. Ein heimlich installiertes Kamerasystem ermöglicht es den Eltern, Quýs Alltag zu überwachen und Situationen im Sinne ihrer Erziehungsziele zu beeinflussen.

    Die Täuschung führt wiederholt zu komischen Momenten. Vor ihrem Sohn müssen Phát und Diệp ein armes Ehepaar darstellen, während sie außerhalb seiner Gegenwart zu ihrem luxuriösen Lebensstil zurückkehren und ihren Geschäften nachgehen. Der Plan gerät ins Wanken, wenn die Mutter versehentlich ihr elegantes Äußeres zeigt oder jemand Quý als „jungen Herrn“ bezeichnet.

    Hinter dem übertriebenen Humor behandelt der Film die Folgen einer Kindheit, die von Manipulation geprägt ist. In der zweiten Hälfte rücken die Erwartungen der Eltern an ihren Sohn stärker in den Mittelpunkt, insbesondere als er sich auf das Studium vorbereitet.

    Phú Quý besteht die Aufnahmeprüfung für dieselbe Universität, an der sein Vater gescheitert ist, obwohl er von einem anderen Studienfach träumt. Dadurch wird deutlich, dass er zwar das Vertrauen seiner Eltern genießt, seinen persönlichen Weg jedoch nicht vollständig selbst bestimmen kann.

    • Die Eltern wollen ihren Sohn vor den Folgen eines Lebens im Luxus schützen.
    • Die Erziehung basiert auf einer umfassenden Täuschung und Überwachung.
    • Der Film fragt, ob Eltern im Namen der Liebe über die Zukunft ihrer Kinder entscheiden dürfen.
    • Der Sohn erlebt eine psychologische Entwicklung und hinterfragt zunehmend seine bisherige Lebenswirklichkeit.

    Nach Angaben von Vietnam.vn zeichnet sich Hao Khang in der Hauptrolle besonders aus. Der 16-jährige Schauspieler setzt damit seine Erfolge nach „Southern Forest Land“ und „My Son Tells Me“ fort. Seine Figur entwickelt sich von einem verständnisvollen Sohn zu einem jungen Menschen, der die Aussagen und Entscheidungen seiner Eltern kritisch hinterfragt.

    Auch Thu Trang und Tiến Luật werden für ihr Zusammenspiel als Ehepaar hervorgehoben. Tiến Luậts Figur erhält dabei eine größere psychologische Tiefe: Sein Erziehungsplan entsteht aus der Angst, seine Kinder könnten verwöhnt werden und das Erbe könne in der nächsten Generation verloren gehen. In einer Krise erkennt er jedoch, dass der Verlust seiner Kinder seine größte Sorge ist.

    Die Nebenrollen übernehmen Ngân Quỳnh als Großmutter, Thanh Thủy und Kiến An als mütterliche Großeltern sowie Ngô Kiến Huy als Onkel. Sie tragen vor allem mit komischen Elementen zur Handlung bei. Ein weiteres auffälliges Merkmal ist der Soundtrack, in dem der Regisseur stellenweise instrumentale klassische Musik einsetzt, um den satirischen Humor zu verstärken.

    Der Film ist ein Remake des chinesischen Originals „Successor“, das 2024 ein Kassenschlager war und fast 470 Millionen US-Dollar einspielte. Nguyen Quang Dung behielt die Originalgeschichte weitgehend bei, veränderte jedoch unter anderem das Ende und die Rollen einiger Nebenfiguren. Konflikte und Spannungen wurden weniger extrem und familienfreundlicher gestaltet.

    Vietnam.vn zufolge spielte „The Rich Kid’s Journey“ nach knapp einer Woche im Kino bereits über 30 Milliarden VND ein. Als Grundlage wird Box Office Vietnam genannt, eine unabhängige Organisation zur Erfassung von Kinoeinnahmen.

    AspektAngabe
    Kinostart2. September
    Vorlage„Successor“
    Einspielergebnis der Vorlagefast 470 Millionen US-Dollar
    Einspielergebnis des Remakesüber 30 Milliarden VND
    Alter des Hauptdarstellers Hao Khang16 Jahre

    Infobox: Vietnam.vn beschreibt einen humorvollen Film über wohlhabende Eltern, die Armut vortäuschen, um ihren Sohn zu erziehen. Im Zentrum stehen die Grenzen elterlicher Kontrolle, die persönliche Entwicklung des Sohnes und die Frage, ob eine Erziehung durch Täuschung zu einem reifen Erwachsenen führen kann.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Interessant, wie beide Beiträge eigentlich auf dasselbe hinauslaufen: Man kann Glück und Selbstständigkeit nicht einfach von außen verordnen. Bei dem Film finde ich die Idee zwar witzig, aber die permanente Überwachung und Täuschung schon ziemlich grenzwertig – am Ende lernt der Sohn vielleicht eher, seinen Eltern zu misstrauen, als wirklich eigenständig zu werden.
    Was ich bei den anderen Kommentaren noch vermisse ist die frage, ob der Film damit nicht auch die eltern selber ein bischen bloss stellt. Sie wollen ihrem Sohn beibringen das Geld nicht alles ist, bauen aber gleichzeitig eine riesige Luxuswelt im hintergrund auf und kontrolieren jeden schritt mit kameras. Das ist ja fast mehr aufwand als einfach normal mit ihm zu reden, schon irgendwie verrückt.

    Und bei Höffe bleibt für mich auch hängen, das „anspruchsvollere Wünsche“ nicht automatisch schlechte Wünsche sein müssen. Man will ja nicht nur essen und irgendwo schlafen, sondern vielleicht auch reisen, musik machen oder studieren was einen wirklich interessiert. Das problem ist wohl eher wenn man dauernd denkt, das nächste teurere ding macht einen entlich zufrieden. Da verwechselt man dann möglichweise Wunsch und Lösung.

    Beim Sohn ist es aber nicht nur der Reichtum, sondern das ihm sogar die entscheidung über sein Studienfach indirekt abgenommen wird. Er besteht zwar die Prüfung und wirkt dadurch erfolgreich, aber vielleicht ist das trotzdem kein eigenes glück. Eltern können einem viele Türen öffnen, sollten aber nicht schon vorher entscheiden durch welche man gehen muss. Sonst wird Selbstständigkeit nur gespielt, so wie die Armut im Film.

    Ich finde auch interessant, dass die Geschichte durch die komischen Szenen leichter wirkt, obwohl dahinter eigentlich was ziemlich hartes steckt. Wenn die kranke Großmutter auch nur eine Schauspielerin ist und alle Nachbarn eingeweiht sind, dann ist für den Jungen ja irgendwann die ganze Kindheit fragwürdig. Selbst gute Absichten machen eine Lüge nicht automatisch harmlos. Irgendwie erinnert das an Leute die sagen sie hätten nur zum besten von jemanden gehandelt, nachdem alles total schief gelaufen ist.

    Vielleicht wäre die bessere Erziehung gewesen, ihn mit Geld umgehen zu lassen statt ihm Armut vor zu spielen. Also nicht Luxus ohne Grenzen, aber echte Verantwortung, ein festes Budget und auch mal selber etwas erledigen. Dann hätte er Erfahrungen machen können ohne das sein ganzes Umfeld eine Theaterbühne ist. Und die Eltern hätten vermutlich auch gelernt das Kinder nicht einfach ein Projekt sind, das man perfekt planen kann.

    Das passt wiederum ganz gut zu Seneca und Epikur, soweit ich das verstanden habe. Zufriedenheit kommt nicht daher das andere Menschen jede mögliche schwierigkeit weg räumen. Aber sie kommt auch nicht daher das man künstlich Schwierigkeiten erfindet. Man muss wohl selber merken dürfen was einem fehlt und was man eigentlich will. Sonst übernimmt man am Ende nur die Wünsche der Eltern und hält sie für die eigenen.
    Beim Lesen des bisherigen Kommentars musste ich vor allem an den Gegensatz zwischen den beiden Geschichten denken: Bei Höffe geht es darum, die eigenen Wünsche zu prüfen, und im Film versuchen die Eltern, diesen Lernprozess komplett für ihren Sohn zu übernehmen. Genau da liegt für mich das eigentliche Problem. Selbstständigkeit entsteht ja nicht dadurch, dass man jemanden möglichst geschickt in bestimmte Situationen hineinmanövriert, sondern dadurch, dass man eigene Entscheidungen treffen und auch mal die Folgen davon aushalten darf.

    Ich kann den Gedanken der Eltern trotzdem nachvollziehen. Viele Menschen mit viel Geld haben vermutlich tatsächlich Angst, ihre Kinder könnten den Bezug zur Realität verlieren oder später mit Verantwortung überfordert sein. Aber wenn die angebliche Armut bis zur gespielten Großmutter und zur totalen Kameraüberwachung reicht, wird aus Erziehung irgendwann ein riesiges Experiment. Der Sohn soll lernen, anderen zu vertrauen und seinen Weg zu finden, während seine Eltern ihm gleichzeitig die ganze Zeit die Wahrheit vorenthalten. Das passt einfach nicht zusammen.

    Besonders interessant finde ich, dass er zwar die Aufnahmeprüfung schafft, aber offenbar nicht das Fach studieren kann, das ihn wirklich interessiert. Nach außen sieht das vielleicht nach Erfolg und guter Vorbereitung aus, innerlich bleibt aber die Frage, ob er damit tatsächlich sein eigenes Leben beginnt oder nur die Erwartungen seines Vaters erfüllt. Reichtum ist dann gar nicht das einzige Problem. Auch Ehrgeiz, Familienpflicht und die Vorstellung, dass ein Kind eine bestimmte Zukunft fortsetzen soll, können jemanden unfrei machen.

    Vielleicht wäre die ehrlichere Botschaft gewesen, dem Sohn Zugang zu Geld und Bildung zu geben, aber ihn trotzdem mit echten Entscheidungen und echten Konsequenzen zu konfrontieren. Man kann einem Kind erklären, dass Luxus nicht selbstverständlich ist, ohne eine komplette Scheinwelt aufzubauen. Und man kann auch über Seneca oder Epikur sprechen, ohne daraus gleich ein Erziehungsprogramm zu machen. Am Ende müssen solche Einsichten wohl selbst wachsen. Sonst hat man zwar einen gut trainierten, angepassten jungen Menschen, aber noch lange keinen wirklich selbstständigen.
    Bei dem Film frag ich mich eher, ob der Sohn nach so einer riesen Lüge überhaupt noch irgendwem glauben kann. Die Eltern meinen es bestimmt gut, aber mit Kameras und Schauspiel-Großmutter wird man doch nicht automatisch selbstständig, eher nur gut im misstrauisch sein.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

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    Alter 40
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    Brennregion Speyside
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    Brennregion Islay
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    Fassart Ex-Sherry, Ex-Bourbon
    Preis 5950,00 €
    Brennregion Speyside
    Alter 40
    Geschmacksprofil Honig, getrockneten Früchten, Gewürzen
    Fassart Ex-Sherry, Ex-Bourbon
    Preis 5984,99 €
    Brennregion Minato, Suntory
    Alter 30
    Geschmacksprofil Reife Früchte, Honig, weiße Schokolade, dezente Holznoten
    Fassart Ex-US-Whiskey-, Sherry- und Mizunara-Fässer
    Preis 5555,00 €
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      Old & Rare - Springbank Vintage 1991 · Single Cask 31 Jahre - Hunter Laing & Co. Ltd Glenfarclas 50 Years Old Hunter Laing - Ardbeg 30 Years Old The Balvenie 40 Years Old Hibiki Suntory 30 Year Old
    Brennregion Islay Speyside Islay Speyside Minato, Suntory
    Alter 40 50 30 40 30
    Geschmacksprofil Torfrauch, Meeresbrise, Zitrusnoten Reife Früchte, dunkle Schokolade, Gewürze, Vanille Tiefen Torfrauchnoten, dunkle Schokolade, Fruchtige Nuancen Honig, getrockneten Früchten, Gewürzen Reife Früchte, Honig, weiße Schokolade, dezente Holznoten
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