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    US-Steuerdaten zeigen: Reichtum entsteht oft in traditionellen Branchen

    KI-generiert
    23.09.2026 35 mal gelesen 1 Kommentare

    Amerikas Reichtum ist breiter verteilt als angenommen

    Eine über ein Jahrzehnt angelegte Auswertung von Steuerdaten stellt das verbreitete Bild infrage, wonach der amerikanische Reichtum vor allem bei Tech-Milliardären und Wall-Street-Finanziers konzentriert ist. Die Ökonomen Owen Zidar von der Princeton University und Eric Zwick von der Booth School of Business der University of Chicago kommen zu dem Ergebnis, dass ein erheblicher Teil des Vermögens von Unternehmern aus traditionellen Branchen gehalten wird.

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    Ihre Forschungsergebnisse haben die beiden Wissenschaftler im Buch „The Everywhere Millionaire: Who Is Really Rich in America and How They Got There“ zusammengefasst. Das Buch erschien am 15. September und beschreibt eine weitgehend unsichtbare Gruppe von Unternehmern, die in vermeintlich unspektakulären Geschäftsfeldern Vermögen aufgebaut haben.

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    Quelle: aktien.news

    Autohäuser, HVAC-Betriebe und Restaurants im Fokus

    Im Zentrum der Untersuchung stehen Unternehmer, die nicht in erster Linie mit Technologieunternehmen oder Finanzkarrieren verbunden werden. Genannt werden unter anderem Autohändler, Betreiber von Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnikfirmen sowie Restaurantbesitzer.

    Diese Unternehmer bilden laut den Autoren eine Klasse von „Millionären überall“. Ihr Vermögen bleibt in der öffentlichen Wahrnehmung häufig unsichtbar, obwohl sie nach der Analyse einen signifikanten Beitrag zur gesamten Vermögensbildung in den USA leisten.

    Die Datenauswertung widerspricht damit der Annahme, dass der amerikanische Wohlstand fast ausschließlich in den Händen weniger Tech-Billiardäre wie Elon Musk oder Jeff Bezos und von Wall-Street-Finanziers liegt. Stattdessen verweist die Studie auf die Bedeutung klassischer Dienstleistungs- und Handwerksbranchen.

    In der Studie genannte UnternehmergruppenBranchen
    AutohändlerAutohäuser
    Betreiber von Heizungs-, Lüftungs- und KlimatechnikfirmenHVAC
    RestaurantbesitzerRestaurants

    Infobox: Die Studie beschreibt Vermögensaufbau in traditionellen Branchen als wichtigen, öffentlich jedoch wenig beachteten Bestandteil der amerikanischen Wirtschaft.

    Dick Portillo als Beispiel für langfristigen Vermögensaufbau

    Als Paradebeispiel nennen Zidar und Zwick Dick Portillo. Er habe aus einer Investition von null Dollar über 50 Jahre hinweg ein milliardenschweres Hot-Dog-Imperium aufgebaut.

    Die Autoren stellen seine Geschichte nicht als Ausnahme dar, sondern als Beispiel für ein Muster, das sich beim Aufbau von Vermögen in Amerika häufig beobachten lasse. Der Weg zum großen Vermögen verlaufe demnach oft über langfristiges Unternehmertum in bodenständigen Branchen und nicht zwingend über ein Tech-Start-up oder eine Karriere an der Wall Street.

    „The Everywhere Millionaire: Who Is Really Rich in America and How They Got There“

    Infobox: Dick Portillos Entwicklung vom Start mit einer Investition von null Dollar zum milliardenschweren Hot-Dog-Imperium erstreckte sich über 50 Jahre.

    Steuerdaten statt öffentlicher Wahrnehmung

    Für ihre Untersuchung analysierten die beiden Ökonomen über ein Jahrzehnt lang umfangreiche Steuerdaten. Ziel war es, ein realistischeres Bild der Vermögensverteilung in den USA zu zeichnen und die verbreitete Konzentrationserzählung zu überprüfen.

    Die Auswertung kommt zu dem Ergebnis, dass Vermögen in den USA breiter gestreut ist, als viele Beobachter annehmen. Ein erheblicher Anteil entfällt demnach auf Unternehmer aus klassischen Dienstleistungs- und Handwerksbranchen, die außerhalb ihrer Regionen und Geschäftsfelder nur selten öffentliche Aufmerksamkeit erhalten.

    • Die Analyse basiert auf umfangreichen Steuerdaten.
    • Die Daten wurden über ein Jahrzehnt lang ausgewertet.
    • Die Untersuchung stellt die Konzentration des amerikanischen Reichtums auf Tech-Milliardäre und Wall-Street-Finanziers infrage.
    • Traditionelle Dienstleistungs- und Handwerksbranchen werden als bedeutende Quellen der Vermögensbildung beschrieben.

    Infobox: Nach Darstellung der Studie liefern Steuerdaten ein anderes Bild der Vermögensverteilung als die öffentliche Aufmerksamkeit für einzelne Tech-Giganten vermuten lässt.

    Perspektiven für deutsche Anleger

    Für deutsche Leser und Anleger ergibt sich aus der Untersuchung eine Perspektive jenseits des häufigen Fokus auf DAX-Konzerne und Tech-Werte. Die amerikanische Erfahrung deutet laut dem Artikel darauf hin, dass auch traditionelle Branchen langfristig den Aufbau beachtlichen Vermögens ermöglichen können.

    Die Analyse von Zidar und Zwick stellt Unternehmertum in vermeintlich unspektakulären Geschäftsfeldern in den Mittelpunkt. Ihr Buch liefert damit einen datenbasierten Gegenentwurf zur vorherrschenden Erzählung über amerikanischen Reichtum und beschreibt den Weg zum Millionär für normale Menschen als häufig bodenständiger, als die Aufmerksamkeit für Tech-Giganten nahelegt.

    Infobox: Die zentrale Erkenntnis für deutsche Anleger lautet laut aktien.news, dass langfristiger Vermögensaufbau nicht ausschließlich mit DAX-Konzernen, Tech-Werten oder Finanzkarrieren verbunden ist.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

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    Ich finde den Ansatz der Studie ziemlich spannend, gerade weil man beim Thema Reichtum sofort an Silicon Valley, Investmentfonds und irgendwelche Raketenfirmen denkt. Dabei wird leicht übersehen, dass ein gut laufender Handwerksbetrieb oder mehrere Autohäuser über Jahrzehnte ebenfalls enorme Werte schaffen können. In meinem Umfeld kenne ich einen kleinen Heizungsbetrieb, der von außen total unspektakulär wirkt, aber seit Jahren volle Auftragsbücher hat und inzwischen etliche Mitarbeiter beschäftigt. Der Besitzer fährt keinen auffälligen Sportwagen und taucht sicher in keiner Reichenliste auf, dürfte finanziell aber besser dastehen als so mancher hochbezahlte Angestellte.

    Was mir bei solchen Artikeln allerdings immer etwas fehlt, ist die genaue Unterscheidung zwischen Umsatz, Unternehmenswert und tatsächlich frei verfügbarem Vermögen. Ein Betrieb kann auf dem Papier Millionen wert sein, gleichzeitig steckt das Geld aber in Gebäuden, Fahrzeugen, Maschinen und Lagerbeständen. Dazu kommen Kredite, Steuern und die Verantwortung für die Beschäftigten. Reich sein bedeutet in diesem Fall also nicht unbedingt, dass jemand jeden Morgen mit einem Koffer voller Geld aufsteht. Trotzdem ist das natürlich Vermögen, und zwar oft sehr solides.

    Auch die Geschichte von Dick Portillo zeigt meiner Meinung nach, wie wichtig Zeit und Ausdauer sind. Heute wird Unternehmertum gern so dargestellt, als müsse man innerhalb von drei Jahren eine App entwickeln und anschließend für Milliarden verkaufen. Die Realität ist offenbar viel häufiger: ein Geschäft eröffnen, Kunden gewinnen, Fehler machen, weitermachen und über Jahrzehnte langsam wachsen. Das klingt weniger spektakulär, ist wahrscheinlich aber näher an der Wahrheit. Gerade Restaurants und Handwerksbetriebe sind ja extrem arbeitsintensiv und haben mit steigenden Löhnen, Mieten und Materialkosten zu kämpfen.

    Für Anleger ist die Aussage trotzdem nicht ganz einfach umzusetzen. Nur weil eine Branche traditionell ist, heißt das noch lange nicht, dass jede Aktie oder jedes Unternehmen dort automatisch eine gute Geldanlage ist. Ein erfolgreiches Familienunternehmen lässt sich nicht einfach an der Börse kaufen. Außerdem sind viele dieser Vermögen eng an eine einzelne Firma und damit an eine bestimmte Region oder Person gebunden. Das ist etwas anderes als ein breit gestreutes Depot.

    Interessant finde ich vor allem den Punkt, dass öffentliche Wahrnehmung und tatsächliche Vermögensverteilung offenbar weit auseinanderliegen. Wer in den Nachrichten vorkommt, ist eben nicht automatisch repräsentativ für die gesamte Wirtschaft. Ein Tech-Milliardär ist sichtbar, weil sein Unternehmen weltweit bekannt ist. Der Betreiber von 20 Autohäusern bleibt dagegen meistens in seiner Gegend bekannt, obwohl sein Vermögen vielleicht ähnlich groß ist. Diese stillen Unternehmer gibt es vermutlich auch in Deutschland deutlich häufiger, als man denkt.

    Am Ende ist die Botschaft für mich weniger „kauft jetzt traditionelle Branchen“, sondern eher: Vermögensaufbau sieht oft langweilig aus. Regelmäßige Gewinne, Eigentum an einem Unternehmen und ein langer Atem sind vielleicht nicht besonders instagramtauglich, funktionieren aber offenbar erstaunlich oft. Und wer weiß, vielleicht ist der unscheinbare Betrieb an der Ecke wirtschaftlich viel erfolgreicher, als wir alle vermuten.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Brennregion Islay
    Alter 40
    Geschmacksprofil Torfrauch, Meeresbrise, Zitrusnoten
    Fassart Bourbonfässer, Ex-sherry Fass
    Preis 10.809,89 €
    Brennregion Speyside
    Alter 50
    Geschmacksprofil Reife Früchte, dunkle Schokolade, Gewürze, Vanille
    Fassart Ex-Bourbon, Ex-Sherryfass (Eiche)
    Preis 7.863,93 €
    Brennregion Islay
    Alter 30
    Geschmacksprofil Tiefen Torfrauchnoten, dunkle Schokolade, Fruchtige Nuancen
    Fassart Ex-Sherry, Ex-Bourbon
    Preis 5950,00 €
    Brennregion Speyside
    Alter 40
    Geschmacksprofil Honig, getrockneten Früchten, Gewürzen
    Fassart Ex-Sherry, Ex-Bourbon
    Preis 5984,99 €
    Brennregion Minato, Suntory
    Alter 30
    Geschmacksprofil Reife Früchte, Honig, weiße Schokolade, dezente Holznoten
    Fassart Ex-US-Whiskey-, Sherry- und Mizunara-Fässer
    Preis 5555,00 €
       Old & Rare - Springbank Vintage 1991 · Single Cask 31 Jahre - Hunter Laing & Co. Ltd Glenfarclas 50 Years Old Hunter Laing - Ardbeg 30 Years Old The Balvenie 40 Years Old Hibiki Suntory 30 Year Old
      Old & Rare - Springbank Vintage 1991 · Single Cask 31 Jahre - Hunter Laing & Co. Ltd Glenfarclas 50 Years Old Hunter Laing - Ardbeg 30 Years Old The Balvenie 40 Years Old Hibiki Suntory 30 Year Old
    Brennregion Islay Speyside Islay Speyside Minato, Suntory
    Alter 40 50 30 40 30
    Geschmacksprofil Torfrauch, Meeresbrise, Zitrusnoten Reife Früchte, dunkle Schokolade, Gewürze, Vanille Tiefen Torfrauchnoten, dunkle Schokolade, Fruchtige Nuancen Honig, getrockneten Früchten, Gewürzen Reife Früchte, Honig, weiße Schokolade, dezente Holznoten
    Fassart Bourbonfässer, Ex-sherry Fass Ex-Bourbon, Ex-Sherryfass (Eiche) Ex-Sherry, Ex-Bourbon Ex-Sherry, Ex-Bourbon Ex-US-Whiskey-, Sherry- und Mizunara-Fässer
    Preis 10.809,89 € 7.863,93 € 5950,00 € 5984,99 € 5555,00 €
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