Inhaltsverzeichnis:
Luxus zwischen Manufaktur, Naturschutz und Entschleunigung
Porsche Design eröffnet Uhrenziel in der Schweiz
Die „Porsche Design Timepieces Manufaktur“ in Grenchen im Kanton Solothurn ist laut WELT ein neues Reiseziel für Porsche-Fans und Interessierte an mechanischen Uhren. In dem frisch eröffneten Gebäude befinden sich das Hauptquartier der Uhrenmarke sowie ein Museum, das insbesondere die Geschichte des mattschwarzen Chronograph 1 zeigt.
Der Chronograph 1 wurde „F.A.“ Porsche 1972 für verdiente Mitarbeiter der Firma entworfen. Kunden können ihre Uhren aus zahlreichen Varianten am Computer konfigurieren und auf Wunsch Farben und Leder ihres eigenen Wagens aus Zuffenhausen aufnehmen lassen; anschließend können sie beim Zusammenbau der Zeitmesser zuschauen.
Die Manufaktur liegt in einer Region, die sich mit weiteren Stationen der Uhrenbranche verbinden lässt. Von Basel aus empfiehlt WELT einen Zwischenstopp in Solothurn, bevor die Reise über Grenchen nach La-Chaux-de-Fonds mit Manufakturen von Cartier, Tag Heuer, Zenith und Breitling führt.
Als weitere Station nennt der Bericht Le Brassus im Vallée de Joux mit dem „Musée Atelier“ von Audemars Piguet. Den Abschluss einer solchen Uhrenreise können Genf sowie die Museen von Chopard und Patek Philippe bilden.
„Lovebrands nennt man Marken, zu denen Kunden eine echte Liebesbeziehung aufgebaut haben.“ – WELT
Zusammenfassung: Grenchen verbindet Porsche-Design-Geschichte, individuell konfigurierbare Uhren und Einblicke in den Zusammenbau mit einer Reise durch wichtige Zentren der Schweizer Uhrenbranche.
Sitatunga Lodge verbindet Luxus und Naturschutz
Die Capital.de-Rubrik „Rath checkt ein“ berichtet über die 2023 eröffnete Lodge Relais & Châteaux Sitatunga Private Island im Okavangodelta. Die Lodge gehört zu Great Plains Conservation, einer Organisation für Umweltschutz und Ökotourismus, deren Idee von den Naturschützern und preisgekrönten „National Geographic“-Filmemachern Dereck und Beverly Joubert entwickelt wurde.
Das Konzept setzt auf sehr wenige Gäste, hohe Preise, minimale ökologische Belastung und die Finanzierung von Schutzgebieten. Great Plains verwaltet heute rund 650.000 Hektar in Afrika – eine Fläche zweieinhalbmal so groß wie das Saarland.
Die Privatinsel bietet maximal acht Gästen Platz. Sie wohnen in zwei großzügigen, zeltartigen Suiten und einer separaten Familiensuite, die von den trichterförmigen Fischkörben der einheimischen Bayei-Fischer inspiriert sind und auf erhöhten Holzterrassen aus alten Eisenbahnschwellen stehen.
Beim Bau wurde laut Capital.de kein frisches Holz geschlagen und auf Kunststoffe verzichtet. Die Suiten verfügen außerdem über eine Canon-Profikamera mit hochwertigen Objektiven sowie Ferngläser von Leica, die kostenlos genutzt werden können; die Aufnahmen werden bei der Abreise in die Cloud geladen.
Klassische Pirschfahrten im Geländewagen gibt es auf der Insel nicht. Stattdessen stehen Safaris zu Fuß und auf dem Wasser, Fahrten im maßgefertigten Fotoboot, Einbaum-Kanu-Ausflüge, Fuß-Safaris, Catch-and-Release-Angeln und individuell zusammengestellte, teils pflanzenbasierte Menüs im Mittelpunkt.
| Ort | Okavangodelta |
| Zeitraum | Juni bis Oktober |
| Zimmerpreise | ab circa 1800 Euro pro Person/Nacht |
| Kapazität | Maximal acht Gäste |
| Anreise | Vom Maun International Airport im Kleinflugzeug zum Duba-Plains-Airstrip, dann weiter per Helikopter oder Boot – insgesamt circa 45 Minuten |
| Nachhaltigkeit | Konsequentes Off-Grid-Konzept mit Solarenergie und recycelten Baumaterialien |
Zusammenfassung: Die Sitatunga Private Island verbindet eine auf wenige Gäste begrenzte Luxusunterkunft mit nachhaltiger Architektur, naturnahen Aktivitäten und der Finanzierung von Schutzgebieten.
Für viele Deutsche ist Zeit der größte Urlaubs-Luxus
Eine von RTL.de vorgestellte repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der Robinson Club GmbH zeigt einen veränderten Luxusbegriff auf Reisen. Für 30 Prozent bedeutet Luxus im Urlaub vor allem Zeit zur Erholung und Entschleunigung, während hoher Komfort nur für 17 Prozent an erster Stelle steht.
Besonders wichtig ist es den Befragten, Verantwortung abzugeben. 53 Prozent empfinden es als besonders luxuriös, sich um nichts kümmern zu müssen; 40 Prozent genießen es, im Urlaub nicht selbst kochen zu müssen, und 28 Prozent schätzen es, Planung und Organisation weitgehend abgeben zu können.
Als Gründe nennt der Bericht volle Terminkalender sowie Haushalt und andere Verpflichtungen, die zu Hause warten. Angebote mit Gastronomie, Freizeitaktivitäten, Kinderbetreuung oder Unterhaltung an einem Ort können den organisatorischen Aufwand verringern und mehr spontane Entscheidungen ermöglichen.
YouGov befragte vom 3. bis 6. Juli 2026 insgesamt 2.016 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland. Die Online-Befragung war repräsentativ und sollte ermitteln, was die Menschen aktuell unter Luxus auf Reisen verstehen.
| Zeit zur Erholung und Entschleunigung | 30 Prozent |
| Hoher Komfort | 17 Prozent |
| Sich um nichts kümmern müssen | 53 Prozent |
| Nicht selbst kochen müssen | 40 Prozent |
| Planung und Organisation abgeben | 28 Prozent |
| Befragte | 2.016 Menschen ab 18 Jahren in Deutschland |
| Zeitraum der Befragung | 3. bis 6. Juli 2026 |
Zusammenfassung: Die Umfrage beschreibt Zeitgewinn und Entlastung als zentrale Bestandteile des Urlaubs-Luxus, während Ausstattung und Exklusivität für viele Reisende nicht mehr allein entscheidend sind.
Luxuskreuzfahrtschiff „Evrima“ legt erstmals in Warnemünde an
Wie die MOPO berichtet, hat die „Evrima“ der Hotelkette Ritz-Carlton erstmals in Rostock-Warnemünde angelegt. Der ursprünglich für den 18. Juli geplante Anlauf war wetterbedingt abgesagt worden; am Morgen des 28. Juli machte das Schiff um 7.45 Uhr im Hafen fest.
Von Warnemünde aus nahm die „Evrima“ Kurs auf Schweden und fuhr über Karlskrona nach Kopenhagen. Im weiteren Jahresverlauf soll das Schiff unter anderem Finnland, Großbritannien, Spanien, Italien und Griechenland anlaufen.
Der Luxusliner bietet Platz für 298 Gäste. Für eine neuntägige Reise von Kopenhagen nach Reykjavík werden mindestens 14.100 Euro fällig.
Die größte Suite ist 102 Quadratmeter groß und verfügt über einen privaten Whirlpool, eine Terrasse und einen begehbaren Kleiderschrank. Am selben Dienstag machten außerdem die „Ambition“ der Ambassador Cruise Line und die „Marina“ von Oceania Cruises in Warnemünde fest.
Der Bericht verweist zugleich auf die anhaltende Kritik an Kreuzfahrten. Nach einer Studie der Organisation International Council on Clean Transportation belastet der CO₂-Ausstoß pro gefahrenem Passagierkilometer das Klima stärker als bei Kurz- oder Langstreckenflügen.
Nach Angaben des Naturschutzbundes setzt die Mehrheit der Kreuzfahrtanbieter weiterhin auf Schweröl. Der Treibstoff gilt als besonders klimaschädlich und setzt bei der Verbrennung große Mengen an Schadstoffen frei.
| Schiff | „Evrima“ |
| Betreiber | Ritz-Carlton |
| Erster Anlauf in Warnemünde | Am Morgen des 28. Juli um 7.45 Uhr |
| Kapazität | 298 Gäste |
| Größte Suite | 102 Quadratmeter |
| Reisepreis | Mindestens 14.100 Euro für neun Tage von Kopenhagen nach Reykjavík |
Zusammenfassung: Die „Evrima“ bringt Ritz-Carlton-Luxus mit Suiten bis zu 102 Quadratmetern nach Warnemünde, steht aber zugleich im Zusammenhang mit der grundsätzlichen Umweltkritik an Kreuzfahrten.
Schweriner Luxus- und Wellnessresort kommt nicht voran
Das vom Nordkurier beschriebene Projekt auf dem früheren Belasso-Gelände in Schwerin ist weiterhin nicht umgesetzt. Die interSPA-Gruppe aus Stuttgart hatte im September 2023 Pläne für ein modernes Freizeit- und Wellnessresort am Sieben-Seen-Center vorgestellt.
Mehr als 50 Millionen Euro sollten in den Umbau fließen. Vorgesehen waren ein Vier-Sterne-Hotel, eine großzügige Saunalandschaft, ein Thermalbereich, neue Schwimmbecken und zahlreiche Freizeitangebote für Familien.
Das frühere Sport- und Freizeitpark Belasso war bereits im Juli 2021 geschlossen worden. Die Investorengruppe erwarb anschließend das Gelände von den Stadtwerken Schwerin; interSPA hatte damals angekündigt, das gesamte Resort bis Anfang 2025 fertigzustellen.
2024 nahm zwar das Fitnessstudio Kanto Fit den Betrieb auf, außerdem gibt es weiterhin Tennis und Bowling. Mit dem Bau des geplanten Hotels und der Saunalandschaft wurde jedoch bislang nicht begonnen.
Als Gründe für Verzögerungen hatte das Unternehmen unter anderem notwendige Umplanungen nach Einwänden aus der Nachbarschaft gegen den Hotelneubau genannt. Auch die angekündigte Eröffnung des Indoor-Spieleparadieses „Wonniland“ wurde bislang nicht bekanntgegeben.
Schwerins Baudezernent Bernd Nottebaum erklärte gegenüber dem Nordkurier, dass kein konkreter Zeitplan der interSPA-Gruppe vorliege. Die Stadt hoffe weiterhin auf eine zukunftsfähige Investition und sehe viele positive Entwicklungsmöglichkeiten.
Parallel baut interSPA sein Engagement in Mecklenburg-Vorpommern aus: Zum 1. August übernimmt das Unternehmen offiziell die Bodden-Therme in Ribnitz-Damgarten. Für das Schweriner Projekt gab es dagegen keine neuen Aussagen zu einem möglichen Baustart oder einem neuen Zeitplan.
- Geplant: Vier-Sterne-Hotel
- Geplant: großzügige Saunalandschaft
- Geplant: Thermalbereich und neue Schwimmbecken
- Bereits in Betrieb: Kanto Fit, Tennis und Bowling
- Weiterhin offen: Hotelbau, Saunalandschaft und Eröffnung des „Wonniland“
Zusammenfassung: Das mehr als 50 Millionen Euro umfassende Resortvorhaben in Schwerin wartet weiterhin auf konkrete Umsetzung, während einzelne Freizeitangebote bereits betrieben werden und interSPA zum 1. August die Bodden-Therme übernimmt.
Prinzessin Amalia setzt auf dezente Urlaubsmaniküre
GALA.de berichtet über den dezenten und luxuriös wirkenden Nagel-Look von Prinzessin Amalia. Die 22-Jährige ist als Thronfolgerin zunehmend im Namen der Krone unterwegs und achtet laut Bericht auf gepflegte, elegant wirkende Fingernägel.
Der Look soll sich für unterschiedliche Anlässe eignen und auch im Sommerurlaub nachmachen lassen. GALA.de verweist dafür auf ein Video, in dem die Umsetzung in drei Schritten gezeigt wird.
Als stilprägend wird Amalias Mutter, Königin Máxima, 55, genannt. Die Maniküre wird als zurückhaltend beschrieben und steht damit für einen Urlaubsstil, bei dem dezenter Luxus im Vordergrund steht.
Zusammenfassung: Prinzessin Amalias Urlaubslook setzt laut GALA.de auf eine dezente Maniküre, die in drei Schritten nachvollzogen werden kann und zu verschiedenen Anlässen passt.
Quellen:
- Porsche Design: Diese Luxus-Manufaktur zieht Uhrenfans in die Schweiz
- Sitatunga Lodge – Wo Luxus dem Naturschutz dient
- Deutsche im Urlaub: DAS ist der wahre Luxus – aktuelle Umfrage durchgeführt
- Luxusliner erstmals in Warnemünde – Schiffs-Details erstaunen
- 50-Millionen-Projekt: Luxus-Hotel mit großem Wellnessbereich kommt einfach nicht voran
- Prinzessin Amalia: Stiller Luxus! So bereitet sie sich auf Urlaub vor













